Palma Aquarium: Mallorcas große Unterwasserwelt

Nur eine Glasscheibe trennt die Besucher von Rochen, Meeresschildkröten und Haien, die scheinbar schwerelos durch tiefblaues Wasser ziehen. Das Palma Aquarium bei Can Pastilla ist weit mehr als eine Folge beleuchteter Fischbecken: Der Rundgang verbindet die Unterwasserwelt des Mittelmeers mit tropischen Riffen, einem weitläufigen Garten, einer Dschungelinszenierung und modernen Erlebnisbereichen.
Mehr als 8.000 Meerestiere leben in den Anlagen. Besonders eindrucksvoll ist der Wechsel der Maßstäbe. Eben noch sucht der Blick zwischen Felsen nach kleinen Mittelmeerbewohnern, kurz darauf öffnet sich mit Big Blue ein gewaltiger Wasserkörper, in dem Haie ihre Bahnen ziehen. Dazwischen leuchten lebende Korallen, Quallen schweben fast körperlos im Wasser und tropische Fische bewegen sich durch dicht besetzte Riffwelten.
Das Aquarium lohnt sich vor allem für Familien, Meeresfans und alle, die einen ausgiebigen Besuch mit anschaulicher Naturkunde verbringen möchten. Auch bei wechselhaftem Wetter ist es ein naheliegendes Ziel, wenngleich Teile des Rundgangs durch offene Gartenbereiche führen. Wer nur einen kurzen Blick auf einige Fische erwartet, unterschätzt die Anlage: Ihre Stärke liegt in der sorgfältig aufgebauten Reise von Mallorcas Küsten bis in die tropischen Ozeane.
Geschichte und Bedeutung
Als das Palma Aquarium im Jahr 2007 eröffnet wurde, entstand an der Playa de Palma keine klassische zoologische Schausammlung, sondern ein Komplex aus Aquarien, Gartenlandschaften und Bildungsbereichen. Verantwortlich für den Entwurf war der Architekt Bartolomé Blanch Carrió. Schon die äußere Gestaltung sollte sich von einer gewöhnlichen Ausstellungshalle abheben: Gebogene Baukörper und eine farbig verglaste, hinterlüftete Fassade geben dem Gebäude eine fließende Form, die eher an Bewegung im Wasser als an rechteckige Zweckarchitektur erinnert.
Ein Aquarium als Ökosystem
Die 55 Becken wurden als eigenständige marine Lebensräume angelegt. Zusammen enthalten sie rund 5 Millionen Liter Wasser und zeigen mehr als 700 Arten aus dem Mittelmeer sowie aus Atlantik, Indischem Ozean und Pazifik. Der Anspruch ging damit von Anfang an über das bloße Präsentieren auffälliger Tiere hinaus. Korallen, Pflanzen, Felsstrukturen und kleinere Organismen sind Teil der inszenierten Lebensgemeinschaften und erklären, wie eng die Bewohner eines Meeresraums voneinander abhängen.
Diese Idee prägt den Rundgang bis heute. Er beginnt nicht mit den größten Tieren, sondern mit dem Meer, das unmittelbar vor Mallorca liegt. Erst danach weitet sich der Blick auf tropische Riffe und den offenen Ozean. So entsteht ein nachvollziehbarer Übergang vom Vertrauten zum Fremden – und zugleich eine Erinnerung daran, dass auch das Balearenmeer ein empfindlicher Lebensraum ist.
Schutz, Forschung und Bildung
Neben dem Besucherbetrieb verfolgt das Aquarium Aufgaben in Meeresschutz und Umweltbildung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Korallen und der Frage, wie geschädigte Riffsysteme erhalten oder wiederhergestellt werden können. Schulbesuche, Bildungsangebote und Präsentationen sollen nicht nur Artenkenntnis vermitteln, sondern die Verletzlichkeit mariner Ökosysteme sichtbar machen.
Bereits im Eröffnungsjahr wurde das Projekt als unternehmerische Initiative auf den Balearen ausgezeichnet. Prägender als solche Ehrungen ist jedoch die Verbindung von Schauanlage und Naturschutzgedanken. Wer die lebenden Korallen aus der Nähe betrachtet, sieht keine bloße Dekoration: Die Kolonien sind selbst Tiere und bilden die Grundlage ganzer Lebensgemeinschaften. Genau in solchen Momenten erfüllt das Palma Aquarium seinen Bildungsauftrag am überzeugendsten.
Was es zu sehen gibt
Der Rundgang lebt von Kontrasten. Helles Mittelmeerwasser geht in die intensiven Farben tropischer Riffe über, Innenräume öffnen sich zu mediterranen Gärten, und nach kleinen, detailreichen Becken folgt die enorme Tiefe von Big Blue. Die einzelnen Bereiche sind thematisch aufgebaut und lassen sich wie aufeinanderfolgende Kapitel lesen.
Mittelmeer
Am Anfang steht das Balearenmeer. Die Becken zeigen die felsigen Küsten- und Unterwasserlandschaften, die Mallorca umgeben, und lenken den Blick auf Tiere, die beim Baden oft unbemerkt bleiben. Zwischen Felsen, Sandflächen und Wasserpflanzen bewegen sich Fische und andere Bewohner des westlichen Mittelmeers. Große Exemplare wechseln sich mit Arten ab, die erst beim genauen Hinsehen aus ihrer Umgebung hervortreten.
Dieser Auftakt ist bewusst zurückhaltender als die späteren Tropenwelten. Statt greller Farben bestimmen gedeckte Stein- und Blautöne das Bild. Gerade deshalb lohnt es sich, nicht zu schnell weiterzugehen. In den kleineren Strukturen zeigt sich, wie vielfältig das Meer vor Mallorcas Küste ist.
Tropische Meere
In den tropischen Becken verändert sich die Farbpalette schlagartig. Korallen bilden verzweigte, kompakte oder fächerartige Strukturen, dazwischen ziehen Schwärme leuchtender Fische. Entlang des Rundgangs werden 275 verschiedene Korallenarten gezeigt. Das Palma Aquarium besitzt damit eine außergewöhnlich umfangreiche Sammlung lebender Korallen in Europa.
Der entscheidende Unterschied zu künstlich dekorierten Riffbecken liegt in der Lebendigkeit der Landschaft. Korallen wachsen, reagieren auf ihre Umgebung und bieten anderen Tieren Schutz. Manche wirken aus der Entfernung wie Pflanzen oder mineralische Gebilde; erst aus der Nähe werden ihre feinen Polypen erkennbar. Wer sich Zeit für die ruhigen Becken nimmt, entdeckt neben den auffälligen Fischen zahlreiche kleine Bewegungen in den Riffstrukturen.
Mediterrane Gärten
Nach den abgedunkelten Aquarienräumen führt der Weg ins Freie. Die mediterranen Gärten greifen Vegetation und Atmosphäre der Insel auf und bilden eine bewusste Pause zwischen den Unterwasserbereichen. Auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern wachsen Pflanzen, die an Sonne, Trockenheit und das Klima der Balearen angepasst sind.
Der Wechsel ist mehr als eine gestalterische Unterbrechung. Nach dem gedämpften Licht der Becken treten Farben, Wärme und Wind deutlich hervor. Gleichzeitig macht der Garten sichtbar, dass das Aquarium als größerer Erlebnispark angelegt wurde. Je nach Wetter wird dieser Abschnitt zur sonnigen Ruhezone oder zu einem zügigeren Übergang in den nächsten Innenbereich.
Dschungel
Der Dschungelbereich verdichtet die Vegetation und führt in eine inszenierte tropische Landschaft. Eine 7 Meter hohe Kaskade bildet den markantesten Blickfang. Feuchtigkeit, Wassergeräusch und dichtes Grün schaffen einen starken Gegensatz zur trockeneren mallorquinischen Gartenwelt davor.
Die Anlage soll keinen Spaziergang durch einen botanischen Garten ersetzen, sondern die Umwelt tropischer Wälder sinnlich vermitteln. Schatten, Wasser und üppige Pflanzen bestimmen den Raum. Für Kinder ist dieser Abschnitt oft eine willkommene Abwechslung, weil sich der Rundgang hier weniger wie eine klassische Ausstellung und stärker wie eine begehbare Landschaft anfühlt.
Big Blue
Dann wird das Licht wieder dunkler, und die Dimensionen wachsen. Big Blue ist das Herzstück des Palma Aquariums: ein 8,5 Meter tiefes Haibecken, in dem 10 Haie zusammen mit rund 1.000 weiteren Tieren leben. Die große Wassersäule lässt die Bewohner nicht wie Ausstellungsstücke wirken. Haie erscheinen zunächst in der Ferne, drehen ruhig ab und gleiten erst später dicht an den Scheiben vorbei.
Besonders eindringlich ist der Blick durch den Acrylglastunnel am Grund des Beckens. Über den Köpfen ziehen Schatten hinweg, während Fische verschiedene Höhen des Wasserkörpers nutzen. Die Tiefe erzeugt eine räumliche Wirkung, die kleinere Schaubecken nicht erreichen: Der Blick verliert sich im Blau, und selbst große Tiere können für einen Moment hinter einem Schwarm oder in der dunkleren Zone des Beckens verschwinden.
Wer Big Blue nur rasch durchquert, verpasst einen wesentlichen Teil des Erlebnisses. Ein fester Standort an einer der großen Sichtflächen lohnt sich, weil sich die Szene ständig verändert. Mal dominiert ein nah vorbeiziehender Hai, mal öffnet sich der Blick auf das Zusammenleben der vielen kleineren Fische. Nicht eine einzelne spektakuläre Bewegung, sondern die ruhige Dauer des Beobachtens macht diesen Raum stark.
Quallen
Im Quallenbereich tritt die Umgebung fast vollständig zurück. Die Tiere schweben vor beleuchteten Hintergründen, ziehen ihre Schirme zusammen und lassen ihre Tentakel im Wasser folgen. Weil Quallen zu 95 Prozent aus Wasser bestehen, wirken ihre Körper zugleich klar umrissen und beinahe durchsichtig.
Der Raum lenkt die Aufmerksamkeit auf Rhythmus und Bewegung. Anders als bei schnellen Schwarmfischen verändert sich das Bild langsam. Das macht den Bereich zu einem ruhigen Gegenpol zu Big Blue. Zugleich wird deutlich, dass Quallen keine ungewöhnliche Randerscheinung der Meere sind: Weltweit sind 2.000 Arten bekannt, und ihre Entwicklungsgeschichte reicht 600 Millionen Jahre zurück.
Wale
Die Walwelt ist als immersive Erfahrung angelegt. Sie erweitert den Rundgang über das hinaus, was sich in einem Aquariumbecken zeigen lässt, denn die Dimensionen und Wanderungen großer Wale können nur medial vermittelt werden. Bilder, Klang und räumliche Inszenierung richten den Blick auf Tiere, deren Lebensraum der offene Ozean ist.
Dabei geht es weniger um ein einzelnes Exponat als um Größenverhältnisse und Entfernungen. Buckelwale legen auf ihren jährlichen Wanderungen 5.000 Kilometer zurück. Solche Bewegungsräume stehen in deutlichem Gegensatz zu den genau betrachtbaren Mikrowelten der Korallenbecken und runden die Reise vom Küstenbiotop bis zum freien Meer ab.
Der Besuch
Der angenehmste Rundgang beginnt langsam. Wer bereits in den ersten Räumen jedes Becken nur kurz streift, erreicht zwar schnell die Haie, verliert aber den erzählerischen Aufbau. Sinnvoller ist es, dem Weg vom Mittelmeer über die tropischen Riffe und Gärten bis zu Big Blue zu folgen. So wachsen Farben und Dimensionen Schritt für Schritt, statt dass der Höhepunkt alle vorherigen Bereiche überstrahlt.
Zeit für den Rundgang
Wie viel Zeit für den Rundgang benötigt wird, hängt davon ab, wie lange Besucher an den einzelnen Becken stehen bleiben und ob sie die Garten- und Erlebnisbereiche ausgiebig nutzen. Wer nur die wichtigsten Stationen sehen möchte, kommt schneller durch, doch gerade die Korallenwelten und Big Blue gewinnen durch ruhiges Beobachten.
Der Rundgang wechselt zwischen Innen- und Außenbereichen. Das ist bei der Tagesplanung wichtig: Das Palma Aquarium ist kein vollständig geschlossenes Schlechtwetterprogramm. Die meisten Tierbecken liegen geschützt im Gebäude, die mediterranen Gärten und Teile der verbindenden Wege bringen jedoch bewusst Licht, Luft und Vegetation in den Besuch.
Andrang und Tageszeit
Am ruhigsten wirken die Sichtfenster meist früh am Besuchstag, bevor der stärkere Familienandrang einsetzt. Wer vor allem Big Blue und den Tunnel ohne dichte Gruppen erleben möchte, sollte möglichst zum Beginn des jeweiligen Besuchstages kommen. Vor dem Mittag bleibt häufig mehr Raum, um einen Standort zu wechseln oder länger vor einer Scheibe stehen zu bleiben.
An Regentagen und während der Schulferien ist das Aquarium als wetterunabhängiges Familienziel besonders gefragt. Dann lohnt es sich, mehr Zeit für den Einlass und für stark frequentierte Bereiche einzuplanen. Gedränge lässt sich teilweise umgehen, indem eine Gruppe zunächst weiterzieht und später noch einmal zu einem Lieblingsbecken zurückkehrt, sofern die aktuelle Wegeführung dies zulässt.
Programm und Zusatzangebote
Neben den festen Lebensräumen gibt es Präsentationen und zusätzliche Erlebnisse, deren Angebot wechseln kann. Wer daran teilnehmen möchte, sollte das aktuelle Tagesprogramm vor dem Rundgang prüfen und die Route danach ausrichten. Dasselbe gilt für Öffnungszeiten und Eintritt: Beides kann sich saisonal oder organisatorisch ändern und sollte vor dem Besuch aktuell kontrolliert werden.
Für einen ersten Besuch braucht es nicht zwingend jedes Zusatzangebot. Die regulären Lebensräume, die lebenden Korallen, der Garten und Big Blue ergeben bereits einen umfangreichen Rundgang. Zusätzliche Erlebnisse sind vor allem dann sinnvoll, wenn ein bestimmtes Thema – etwa Haie oder Wale – im Mittelpunkt stehen soll.
Anfahrt und Parken
Die Lage bei Can Pastilla macht das Palma Aquarium zu einem der unkompliziert erreichbaren Ausflugsziele im Großraum Palma. Es befindet sich am westlichen Abschnitt der Playa de Palma, nahe der Küste und nur eine kurze Fahrt vom Flughafen entfernt. Die großräumige Anreise führt zunächst nach Can Pastilla.
Vom Zentrum Palmas
Vom Zentrum Palmas bis Can Pastilla sind es 11 Straßenkilometer. Die Fahrt dauert rund 20 Minuten und führt über die Ma-19 in Richtung Flughafen und Playa de Palma. Von der Schnellstraße geht es anschließend in das örtliche Straßennetz von Can Pastilla. Da sich die gemessene Fahrzeit auf Can Pastilla bezieht, sollte für Abfahrt, innerörtliche Orientierung und den Weg bis zum Eingang ein zusätzlicher Puffer bleiben.
Die Route ist kurz genug, um das Aquarium als halbtägigen Ausflug von Palma aus zu planen. Gleichzeitig liegt es außerhalb der historischen Innenstadt, sodass ein Besuch nicht einfach als beiläufiger Abstecher zwischen Kathedrale und Altstadt verstanden werden sollte. Wer beide Ziele an einem Tag verbindet, trennt sie am besten in einen Stadt- und einen Aquariumblock.
Vom Flughafen Palma
Vom Flughafen Palma bis Can Pastilla beträgt die Straßenstrecke 5 Kilometer; die Fahrt dauert rund 9 Minuten. Auch diese Angabe endet in Can Pastilla und nicht unmittelbar am Eingang des Aquariums. Das letzte Stück verläuft durch den küstennahen Ortsteil zur Playa de Palma.
Durch die Nähe zum Flughafen eignet sich das Aquarium grundsätzlich für einen Besuch am Ankunfts- oder Abreisetag. Dafür sollte jedoch genügend Reserve für Gepäck, Fahrzeugübernahme und die Weiterfahrt bleiben. Ein vollständiger Rundgang ist daher kein kurzer Zeitfüller zwischen zwei Terminen.
Mit dem Bus
Mehrere Haltestellen mit der Bezeichnung Àrea d’intercanvi Aquarium beziehungsweise Aquàrium liegen im direkten Umfeld. Weitere Verbindungen bedienen ses Fontanelles. Dadurch ist die Attraktion auch ohne Mietwagen aus Richtung Palma und aus den Küstenorten der Playa de Palma erreichbar. Welche Linie am besten passt, hängt vom Ausgangspunkt und vom aktuellen Fahrplan ab; entscheidend ist bei der Suche die Haltestellenbezeichnung Aquarium oder Aquàrium.
Buslinien nach Palma Aquarium im Überblick
| Linie | Strecke | Fahrten/Tag | Erste Fahrt | Letzte Fahrt |
|---|---|---|---|---|
| 25 | s'Arenal - Pl. Reina | Catedral | 12 | 09:27 | 12:40 |
| 35 | Aquàrium - Pl. Reina | Catedral | 10 | 07:47 | 14:26 |
| 23 | s'Arenal / Parc Aquàtic - Pl. Espanya | 6 | 09:12 | 13:03 |
| A2 | Aeroport - S'Arenal | 6 | 07:23 | 08:51 |
Aus den offiziellen GTFS-Fahrplandaten (TIB/SFM), ohne Echtzeit. Die Zahlen fassen alle Halte im Ort zusammen; Fahrten an Wochenenden und Feiertagen weichen ab — vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.
Anfahrt mit dem Bus
1353-Àrea d'intercanvi Aquarium · 1,0 km Luftlinie
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
477-ses Fontanelles · 1,0 km Luftlinie
- 23s'Arenal / Parc Aquàtic - Pl. Espanya · 06:27–21:50 · Täglich
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
- 31Sant Jordi - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
1356-Àrea d'intercanvi Aquàrium · 1,0 km Luftlinie
- 23s'Arenal / Parc Aquàtic - Pl. Espanya · 06:27–21:50 · Täglich
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
- 31Sant Jordi - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
1189-Àrea d'intercanvi Aquarium · 1,0 km Luftlinie
- 23s'Arenal / Parc Aquàtic - Pl. Espanya · 06:27–21:50 · Täglich
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
- 31Sant Jordi - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
475-Can Pastilla - Racó de Can Ripoll · 1,0 km Luftlinie
- 31Sant Jordi - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
1192-ses Fontanelles · 1,0 km Luftlinie
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
432-ses Fontanelles · 1,0 km Luftlinie
- 23s'Arenal / Parc Aquàtic - Pl. Espanya · 06:27–21:50 · Täglich
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
- 31Sant Jordi - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
384-Àrea d'intercanvi Aquarium · 1,0 km Luftlinie
- 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
366-Àrea d'intercanvi Aquarium · 1,0 km Luftlinie
- 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
476-Can Pastilla - ses Fontanelles · 1,0 km Luftlinie
- 23s'Arenal / Parc Aquàtic - Pl. Espanya · 06:27–21:50 · Täglich
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
- 31Sant Jordi - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
1190-Can Pastilla - ses Fontanelles · 1,1 km Luftlinie
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
433-Can Pastilla - ses Fontanelles · 1,1 km Luftlinie
- 23s'Arenal / Parc Aquàtic - Pl. Espanya · 06:27–21:50 · Täglich
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
- 31Sant Jordi - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.
In der Umgebung
Nach dem Rundgang im gedämpften Licht der Becken ist der Kontrast besonders deutlich: Vor der Tür warten Küstenluft, Promenade und der helle Strand von Can Pastilla. Das Aquarium liegt am westlichen Teil der Playa de Palma und lässt sich deshalb gut mit einem Spaziergang am Meer verbinden. Ein eigener Transfer zu einem zweiten, weit entfernten Ausflugsziel ist dafür nicht nötig.
Can Pastilla
Can Pastilla ist ein küstennaher Ortsteil zwischen Palma und dem Flughafen. Seine Lage erklärt, warum das Aquarium sowohl von der Hauptstadt als auch von den Feriengebieten an der Playa de Palma schnell erreichbar ist. Rund um die Küste bestimmen Strand, Promenade, Hotels und Gastronomie das Bild; im Unterschied zur Altstadt von Palma geht es hier weniger um historische Monumente als um das Leben an der Bucht.
Für Familien ist die Kombination besonders unkompliziert. Das Aquarium liefert den konzentrierten Programmpunkt, danach bleibt Raum für Strand und Bewegung im Freien. Umgekehrt kann ein früher Spaziergang an der Küste dem Besuch vorausgehen, bevor es in die abgedunkelten Ausstellungsräume geht.
Playa de Palma
Die Playa de Palma erstreckt sich entlang der großen Bucht östlich der Inselhauptstadt. Vom Aquarium aus liegt der Strand nur wenige Gehminuten entfernt; eine Quelle nennt rund 500 Meter. Das macht die Verbindung aus Unterwasserwelt und echtem Mittelmeer naheliegend: Zuerst zeigen die Becken, welche Tiere und Lebensräume unter der Oberfläche existieren, anschließend öffnet sich der Blick über dasselbe Meer.
Ein Strandaufenthalt nach dem Aquarium sollte dennoch als eigener Teil des Tages geplant werden. Wer zusätzlich baden, essen oder länger an der Promenade bleiben möchte, füllt damit leicht einen ganzen Ausflugstag in Can Pastilla.
Palma
Auch Palma lässt sich mit dem Aquarium verbinden, sofern der Tag nicht zu eng getaktet ist. Die Altstadt mit Kathedrale, Hafen und historischen Gassen setzt einen völlig anderen Akzent als die moderne Meeresattraktion. Praktisch ist eine klare Reihenfolge: entweder zuerst das Aquarium und später ein Abend in Palma oder vormittags die Stadt und danach ein bewusst begrenzter Aquariumrundgang.
Beide Programmpunkte vollständig auszukosten, verlangt Zeit. Wer Korallen, Gärten und Haie nicht im Eiltempo sehen möchte, sollte das Aquarium nicht zwischen mehrere große Stadtbesichtigungen schieben. Seine Nähe zu Palma macht es leicht erreichbar, aber nicht klein.
Der Ort dazu
Can Pastilla im OrtsporträtWissenswertes für den Besuch
Vor Big Blue bleiben viele Besucher länger stehen als geplant. Genau dafür sollte der Tagesablauf Spielraum lassen. Die Anlage erschließt sich nicht durch eine möglichst schnelle Runde, sondern durch wiederholtes Schauen: Ein Hai, der zunächst weit hinten im Blau verschwindet, kann wenig später direkt an der Scheibe entlangziehen.
Kleidung und Schuhe
Bequeme Schuhe sind sinnvoll, weil der Rundgang Innenräume, Gartenwege sowie Übergänge umfasst. Für die Außenbereiche sollte die Kleidung zum Tageswetter passen. An sonnigen Tagen sind Kopfbedeckung und Sonnenschutz für die mediterranen Gärten hilfreich; bei Regen ist zu bedenken, dass nicht der gesamte Weg in geschlossenen Hallen verläuft.
Die Temperaturwirkung kann sich unterwegs verändern. Gedämpfte Aquarienräume, offene Gartenabschnitte und die feuchtere Dschungelinszenierung folgen aufeinander. Leichte Kleidung, die sich anpassen lässt, ist daher praktischer als eine Ausstattung, die nur für klimatisierte Innenräume gewählt wurde.
Mit Kindern
Kinder bekommen hier keine rein textlastige Naturkundeschau. Große Sichtfenster, der Acryltunnel, bewegte Fischschwärme, die Kaskade im Dschungel und die offenen Gartenbereiche schaffen regelmäßig neue Eindrücke. Das hilft besonders dann, wenn die Aufmerksamkeit für kleinere Becken nachlässt.
Trotzdem lohnt es sich, nicht ausschließlich auf die Haie zuzusteuern. Im Mittelmeerbereich lassen sich Tarnung und Lebensräume gut erklären, während die tropischen Becken durch Farben und Formen funktionieren. Kleine Beobachtungsaufgaben – etwa einen Rochen, eine Meeresschildkröte oder besonders gut getarnte Tiere zu finden – machen die ruhigeren Abschnitte greifbarer.
Fotografieren an den Becken
Die stärksten Bilder entstehen selten beim schnellen Weitergehen. In dunklen Räumen ist ein ruhiger Stand wichtiger als hektisches Nachführen. Rücksicht auf andere Besucher bleibt dabei entscheidend, besonders an den schmaleren Sichtpunkten und im Tunnel.
Bei Quallen und Korallen lohnt sich der Blick auf Details, während Big Blue von einem größeren Bildausschnitt profitiert. Die Tiere bestimmen den Moment; ein Hai lässt sich nicht an eine bestimmte Stelle dirigieren. Geduld führt daher meist zu besseren Aufnahmen als das Blockieren eines Fensters.
Was das Palma Aquarium nicht ist
Das Palma Aquarium ist weder ein kurzer Schauraum noch eine vollständig überdachte Indoorattraktion. Wer nur Big Blue sehen und sofort wieder gehen möchte, lässt einen großen Teil des Konzepts aus. Der Weg durch Mittelmeer, Tropen, Gärten, Dschungel und offene Ozeanwelt ist als zusammenhängende Reise gestaltet.
Ebenso wenig ersetzt die Anlage einen Tag am Meer oder eine naturkundliche Exkursion in freier Wildbahn. Sie bietet kontrollierte, sehr nahe Einblicke in Tiere und Ökosysteme, die beim gewöhnlichen Strandbesuch verborgen bleiben. Am überzeugendsten ist der Besuch deshalb, wenn Aquarium und Küste nicht als Konkurrenz, sondern als zwei verschiedene Perspektiven auf Mallorcas Lage im Mittelmeer verstanden werden.
Insider-Tipps von Einheimischen
Big Blue früh ansehen
Vor dem stärkeren Familienandrang wirken Tunnel und Sichtfenster ruhiger. Wer möglichst zum Beginn des Besuchstages kommt, kann länger an einem Standort bleiben und die Haie ohne dichte Gruppen beobachten.
Korallen nicht übergehen
Zwischen den auffälligen Tropenfischen lohnt der Blick auf die lebenden Riffstrukturen. Entlang des Rundgangs werden 275 Korallenarten gezeigt; aus der Nähe sind feine Polypen und kleine Bewohner zu erkennen.
Danach ans echte Meer
Die Playa de Palma liegt nur wenige Gehminuten entfernt. Nach dem Mittelmeerbereich bietet ein Küstenspaziergang den passenden Abschluss: Aus der erklärten Unterwasserwelt wird wieder die offene Bucht vor Can Pastilla.
An der Scheibe warten
Für Fotos in Big Blue einen festen Standort wählen, statt den Haien durch den Tunnel zu folgen. Die Tiere ziehen wiederholt an den Sichtflächen vorbei; eine nah an die Scheibe gehaltene Kamera reduziert störende Spiegelungen.