Sehenswürdigkeiten

mirador de la Cova Foradada bei Portocolom

mirador de la Cova Foradada, Mallorca
mateu mulet, Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (Zuschnitt/Skalierung via mallorca.com)

Am Rand der felsigen Küste von Portocolom öffnet sich ein ungewöhnlicher Blick: Der mirador de la Cova Foradada liegt über einer natürlichen Höhle, deren durchbrochenes Gestein wie ein Fenster zwischen Fels, Himmel und Meer wirkt. Es ist kein ausgebautes Monument, sondern ein kleiner, landschaftlicher Aussichtspunkt, dessen Wirkung ganz aus der Küstenform entsteht. Der Abstecher lohnt sich besonders für Menschen, die Portocolom nicht nur vom Hafen aus kennenlernen möchten. Statt Promenade und Booten bestimmen hier unregelmäßiger Fels, die offene Wasserfläche und der Blick zum Leuchtturm das Bild. Fotografisch reizvoll ist der Ort vor allem dann, wenn tief stehendes Licht die Öffnung im Stein klar hervortreten lässt.

Eine lange Wanderung ist für den Besuch nicht nötig. Vom küstennahen Abstellbereich führt ein kurzer Fußweg zum Aussichtspunkt. Der Untergrund ist jedoch felsig und stellenweise uneben. Wer lediglich einen schnellen Fotostopp erwartet, sollte deshalb trotzdem feste Schuhe tragen und genügend Zeit lassen, um den richtigen Blickwinkel auf die Felsöffnung zu finden.

Was es zu sehen gibt

Cova Foradada

Der Name erklärt das wesentliche Detail der Landschaft: „Foradada“ bedeutet auf Mallorquinisch so viel wie „durchlöchert“ oder „durchbohrt“. Gemeint ist die natürliche Öffnung im Gestein bei der Höhle unterhalb des Aussichtspunkts. Wind und Wasser haben den Fels über lange Zeit abgetragen, bis im Höhlengewölbe ein Loch entstand. Von unten lässt sich durch diese Öffnung der Himmel erkennen; von der Küstenseite erscheint sie als markanter Durchbruch im Gestein.

Das Loch ist kein künstlich geschaffener Torbogen und auch kein Eingang zu einem Bauwerk, sondern gehört zur natürlichen Form der Höhle. Gerade diese Einfachheit macht den Reiz aus: Der Blick bleibt an einer einzigen, klaren Linie hängen – dunkler Fels umrahmt das helle Wasser oder den Himmel, während sich die Konturen je nach Standpunkt gegeneinander verschieben.

Da der Aussichtspunkt oberhalb der felsigen Küste liegt, wird die Öffnung nicht aus jeder Position gleich deutlich sichtbar. Ein paar Schritte entlang des zugänglichen Bereichs können den Bildausschnitt stark verändern. Wer fotografiert, sollte deshalb nicht nur auf das Meer schauen, sondern gezielt nach der Stelle suchen, an der Felsrand und Durchbruch sauber voneinander getrennt erscheinen.

Blick zum Leuchtturm von Portocolom

Neben der Cova Foradada prägt der Leuchtturm von Portocolom die Aussicht. Er setzt einen klaren, von Menschen geschaffenen Akzent in die ansonsten von Fels und Meer bestimmte Küstenlandschaft. Besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verbindet sich seine Silhouette mit dem wechselnden Licht über dem Wasser.

Der Leuchtturm ist vom Mirador aus Teil des Panoramas, nicht Bestandteil der Sehenswürdigkeit selbst. Das hilft bei der Wahl des Motivs: Ein enger Ausschnitt konzentriert sich auf die durchbrochene Höhle, ein weiterer Blick nimmt Küstenlinie, Meer und Leuchtturm gemeinsam auf. So bietet der kleine Ort mehr als das übliche Erinnerungsfoto durch ein Felsloch.

Die felsige Küstenkante

Auch ohne Kamera lohnt es sich, die Formen rund um den eigentlichen Durchbruch zu betrachten. Die Küste ist keine gleichmäßige Plattform, sondern von rauem, unebenem Gestein geprägt. Darin zeigt sich derselbe Erosionsprozess, der die Höhlenöffnung geschaffen hat. Der Mirador ist deshalb weniger eine einzelne, baulich festgelegte Aussichtsterrasse als ein natürlicher Beobachtungspunkt über einer vom Meer geformten Felswand.

Diese Beschaffenheit bestimmt zugleich die Besuchserfahrung. Es gibt keinen Rundgang durch Räume und keine Ausstellung, die eine feste Reihenfolge vorgibt. Stattdessen erschließt sich der Ort über Perspektiven: zuerst der Fels, dann die Öffnung, dahinter das Wasser und schließlich der Leuchtturm als Orientierungspunkt an der Küste von Portocolom.

Der Besuch

Der kurze Fußweg

Der Besuch beginnt an einem kleinen Abstellbereich in Küstennähe. Von dort führt ein kurzer Weg zum Aussichtspunkt. Trotz der überschaubaren Strecke ist dies kein Spaziergang auf einer durchgehend glatten Promenade. Der Pfad ist felsig und stellenweise uneben; die Aufmerksamkeit gehört daher zunächst dem Boden, bevor sich der Blick auf das Meer öffnet.

Wie lange der Aufenthalt dauert, hängt vor allem davon ab, ob der Mirador als Fotostopp oder als ruhiger Abschluss eines Küstenspaziergangs gedacht ist. Wer nur die Felsöffnung sehen möchte, kann den Ort als kurzen Abstecher einplanen. Für die Suche nach unterschiedlichen Perspektiven, den Blick zum Leuchtturm und wechselndes Licht sollte mehr Spielraum bleiben. Eine verbindliche Besuchsdauer ergibt sich aus dem Gelände nicht.

Vor Ort gibt es keine Einrichtungen. Wasser und alles, was für den kurzen Aufenthalt benötigt wird, gehören deshalb bereits ins Gepäck. Der Platz eignet sich nicht als klassisches Ausflugsziel mit Besucherzentrum, Gastronomie oder inszeniertem Rundweg. Seine Stärke liegt gerade darin, dass zwischen dem felsigen Pfad und dem Küstenmotiv wenig ablenkt.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang

Am Anfang und Ende des Tages verändert das flache Licht die Wirkung der Höhle besonders deutlich. Die Felsränder heben sich stärker ab, während Meer und Himmel wärmere oder kühlere Farbtöne annehmen. Zugleich lässt sich der Leuchtturm von Portocolom in die Komposition einbeziehen. Beide Tageszeiten sind daher für Fotografien besonders interessant.

Ein zuverlässig leerer Zeitpunkt lässt sich daraus nicht ableiten. Der Mirador ist klein, und schon wenige gleichzeitig fotografierende Besucher können denselben Standpunkt beanspruchen. Wer auf einen ungestörten Bildausschnitt Wert legt, sollte zeitlich flexibel bleiben und nicht nur an der offensichtlichsten Position stehen. Häufig verändert bereits ein kleiner Wechsel des Standorts den Blick durch den Fels.

Konkrete Öffnungszeiten und ein Eintrittspreis sind nicht erfasst. Da sich Zugangsbedingungen an Küstenwegen ändern können, empfiehlt sich vor der Fahrt eine aktuelle Prüfung. Unabhängig davon ist Tageslicht für die Orientierung auf dem unebenen Weg und für das Erkennen der Felsöffnung die sinnvolle Voraussetzung eines Besuchs.

Anfahrt und Parken

Vom Flughafen Palma nach Portocolom

Vom Flughafen Palma führt die Fahrt zunächst über die Ma-19 und anschließend über die Ma-5120 sowie die Ma-4010 nach Portocolom. Bis zum Ort sind es 59 Straßenkilometer; die Fahrt dauert rund 54 Minuten. Diese Angaben gelten ausdrücklich bis Portocolom und nicht bis unmittelbar an die Felskante des Miradors.

Innerhalb des Küstenorts führt das letzte Stück in Richtung Carrer del Bergantí und zur felsigen Küste. In der Nähe beginnt der kurze Fußweg vom kleinen Abstellbereich zum Aussichtspunkt. Da der Weg selbst uneben ist, endet die Anfahrt mit dem Auto nicht direkt am eigentlichen Blickpunkt. Für die letzte Passage sollte geeignetes Schuhwerk bereits griffbereit sein.

Von Palma nach Portocolom

Aus dem Zentrum von Palma verläuft die Route ebenfalls über die Ma-19, die Ma-5120 und die Ma-4010. Bis Portocolom werden 65 Straßenkilometer zurückgelegt; die Fahrt dauert rund 63 Minuten. Auch hier bezeichnet die Fahrzeit die Strecke bis zum Ort. Die weitere Orientierung innerhalb Portocoloms und der kurze Fußweg zur Küste kommen hinzu.

Der kleine Abstellbereich nahe dem Ausgangspunkt ist nicht mit einem großen Besucherparkplatz zu verwechseln. Deshalb empfiehlt es sich, das Fahrzeug so abzustellen, dass Zufahrten und Wohnstraßen frei bleiben. Anschließend geht es zu Fuß über den felsigen, stellenweise unebenen Untergrund weiter.

Mit dem Bus

Mehrere Bushaltestellen liegen in Portocolom, doch der öffentliche Verkehr endet nicht direkt am natürlichen Aussichtspunkt. Nach der Ankunft im Ort bleibt ein Weg durch das Küstenviertel und schließlich über das felsige letzte Stück. Vor der Abfahrt sollte deshalb nicht nur die Verbindung nach Portocolom, sondern auch der Fußweg vom gewählten Halt zum Mirador geprüft werden.

Wer mit dem Bus kommt, ist bei der Aufenthaltsdauer stärker an den Fahrplan gebunden. Das ist vor allem bei einem Besuch zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zu beachten. Wasser sollte bereits im Ort besorgt werden, denn am Aussichtspunkt selbst gibt es keine Versorgung.

Buslinien nach mirador de la Cova Foradada im Überblick

LinieStreckeFahrten/TagErste FahrtLetzte Fahrt
428Cala d'Or - Portocristo11309:3821:45
512Portocolom - Felanitx8506:4223:15

Aus den offiziellen GTFS-Fahrplandaten (TIB/SFM), ohne Echtzeit. Die Zahlen fassen alle Halte im Ort zusammen; Fahrten an Wochenenden und Feiertagen weichen ab — vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.

Anfahrt mit dem Bus

  • Es Corso (22010) · 0,7 km Luftlinie

    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich
    • 512Portocolom - Felanitx · Täglich
  • Moll (22037) · 0,9 km Luftlinie

    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich
    • 512Portocolom - Felanitx · Täglich
  • Gravina (22036) · 0,9 km Luftlinie

    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich
    • 512Portocolom - Felanitx · Täglich
  • Cristòfol Colom (22041) · 1,1 km Luftlinie

    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich
    • 512Portocolom - Felanitx · Täglich
  • Ronda Nadal Batle (22035) · 1,2 km Luftlinie

    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich
    • 512Portocolom - Felanitx · Täglich
  • Vapor Santueri 1 (22046) · 1,8 km Luftlinie

    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich
  • Vapor Santueri 2 (22047) · 1,8 km Luftlinie

    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich

Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.

Wissenswertes für den Besuch

Schuhe und Gepäck

Feste Schuhe sind hier keine Empfehlung für eine lange Bergtour, sondern eine praktische Antwort auf den Untergrund. Der kurze Pfad enthält felsige und unebene Passagen, auf denen glatte Sohlen wenig Halt geben. Leichtes Gepäck erleichtert es, sicher zu gehen und beim Fotografieren die Position zu wechseln.

Wasser gehört ebenfalls in die Tasche, da es am Mirador keine Einrichtungen gibt, an denen sich Getränke kaufen oder Vorräte ergänzen lassen. Für einen kurzen Abstecher genügt eine einfache Vorbereitung; wer den Aussichtspunkt mit einem längeren Spaziergang an der Küste verbindet, sollte den eigenen Bedarf entsprechend einplanen.

Besuch mit Kindern

Die kurze Wegstrecke kann den Mirador grundsätzlich auch für Familien interessant machen, doch der Charakter des Geländes bleibt entscheidend. Der Boden ist unregelmäßig, und der Aussichtspunkt liegt an einer felsigen Küste oberhalb einer Felswand. Kinder sollten deshalb eng begleitet werden und nicht vorauslaufen, während Erwachsene nach einem Fotostandpunkt suchen.

Ein Kinderwagen ist für einen felsigen, unebenen Pfad keine naheliegende Wahl. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, sollte den Weg vor Ort prüfen und im Zweifel auf das Betreten schwieriger Passagen verzichten. Der Reiz des Miradors rechtfertigt keinen unsicheren Schritt an der Küstenkante.

Keine Höhlenbesichtigung

Der Name kann Erwartungen wecken, die der Ort nicht erfüllt. Besucht wird in erster Linie ein Aussichtspunkt über der Cova Foradada, keine erschlossene Schauhöhle. Es gibt weder einen ausgeschilderten Höhlenrundgang noch eine Ausstellung oder touristische Infrastruktur. Die natürliche Öffnung ist das Motiv, nicht der Beginn einer unterirdischen Besichtigung.

Ebenso wichtig ist die Unterscheidung vom Mirador de sa Foradada bei Deià im Nordwesten Mallorcas. Der mirador de la Cova Foradada liegt bei Portocolom im Osten der Insel und blickt auf die dortige Felsöffnung sowie den Leuchtturm von Portocolom. Wer in der Navigation nur „Foradada“ eingibt, sollte deshalb vor dem Start prüfen, ob tatsächlich Portocolom als Ziel angezeigt wird.

Insider-Tipps von Einheimischen

  • Leuchtturm ins Bild nehmen

    Nicht nur die Felsöffnung isoliert fotografieren: Von einem etwas weiteren Standpunkt lässt sich auch der Leuchtturm von Portocolom in das Küstenpanorama einbeziehen.

  • Licht am Tagesrand

    Sonnenaufgang und Sonnenuntergang lassen die Konturen der natürlichen Öffnung besonders deutlich hervortreten. Für den unebenen Rückweg sollte dennoch ausreichend Tageslicht bleiben.

  • Kurzer Weg, fester Schuh

    Der Zustieg ist zwar kurz, führt aber über felsigen und stellenweise unebenen Boden. Feste Schuhe sind daher sinnvoller als Strandsandalen mit glatter Sohle.

  • Nicht mit Deià verwechseln

    In der Navigation ausdrücklich Portocolom kontrollieren. Der Mirador an der Cova Foradada liegt im Osten Mallorcas und ist nicht der bekannte Mirador de sa Foradada bei Deià.

  • Wasser vorher besorgen

    Am Aussichtspunkt gibt es keine Einrichtungen. Getränke und alles Nötige sollten bereits in Portocolom besorgt werden, auch wenn der eigentliche Abstecher nur kurz geplant ist.

29°C Portocolom
Was ist der mirador de la Cova Foradada und warum lohnt sich der Besuch?
Der mirador de la Cova Foradada ist ein natürlicher Aussichtspunkt an der felsigen Küste von Portocolom. Sein zentrales Motiv ist eine Höhle mit einer durch Erosion entstandenen Öffnung im Gestein. Je nach Standpunkt rahmt der Fels Himmel oder Meer ein. Hinzu kommt der Blick auf den Leuchtturm von Portocolom. Der Besuch lohnt sich vor allem für Küstenlandschaften und Fotografie, weniger für Menschen, die eine ausgebaute Attraktion mit Ausstellung, Besucherzentrum oder gastronomischem Angebot erwarten.
Welche Öffnungszeiten gelten und kostet der Besuch Eintritt?
Konkrete Öffnungszeiten und ein Eintrittspreis sind für den mirador de la Cova Foradada nicht erfasst. Da sich der Zugang zu Küstenwegen oder örtliche Regelungen ändern können, sollten die aktuellen Bedingungen vor dem Besuch geprüft werden. Sinnvoll ist der Besuch bei Tageslicht, weil der kurze Fußweg felsig und stellenweise uneben ist. Vor Ort gibt es keine Einrichtungen, keine Kasse und keinen erschlossenen Rundgang durch die Höhle; besucht wird der natürliche Aussichtspunkt oberhalb der Küste.
Wie erfolgt die Anfahrt von Palma oder vom Flughafen nach Portocolom?
Vom Flughafen Palma führt die Route über die Ma-19, die Ma-5120 und die Ma-4010 nach Portocolom. Bis zum Ort sind es 59 Straßenkilometer, die Fahrt dauert rund 54 Minuten. Vom Zentrum Palmas werden auf derselben Straßenfolge 65 Straßenkilometer zurückgelegt; dafür sind rund 63 Minuten einzuplanen. Beide Werte gelten ausdrücklich nur bis Portocolom. Innerhalb des Ortes folgt die weitere Fahrt in Richtung Küste, anschließend führt ein kurzer, felsiger und stellenweise unebener Fußweg vom kleinen Abstellbereich zum Mirador.
Wie lange sollte man für den mirador de la Cova Foradada einplanen?
Eine feste Besuchsdauer gibt es nicht. Der Weg vom kleinen küstennahen Abstellbereich zum Aussichtspunkt ist kurz, sodass sich der Mirador als kompakter Abstecher in Portocolom eignet. Wer nur die Felsöffnung betrachtet und ein Foto macht, bleibt entsprechend kürzer. Mehr Zeit ist sinnvoll, wenn verschiedene Blickwinkel ausprobiert, der Leuchtturm in das Panorama aufgenommen oder die Lichtstimmung bei Sonnenaufgang beziehungsweise Sonnenuntergang beobachtet werden soll. Hinzu kommt die individuelle Gehzeit auf dem unebenen Untergrund.
Welche Tageszeit eignet sich am besten für den Aussichtspunkt?
Fotografisch sind Sonnenaufgang und Sonnenuntergang besonders reizvoll. Das tiefere Licht zeichnet die Konturen der natürlichen Felsöffnung deutlicher nach und kann zugleich den Leuchtturm von Portocolom hervorheben. Eine bestimmte Tageszeit mit garantiert wenig Andrang lässt sich jedoch nicht festlegen. Weil der Aussichtspunkt klein ist, können bereits wenige Menschen denselben Fotostandpunkt nutzen wollen. Wer flexibel bleibt, unterschiedliche Positionen ausprobiert und genügend Tageslicht für den felsigen Weg einplant, hat die besten Voraussetzungen für einen ruhigen Besuch.
Ist der mirador de la Cova Foradada für Kinder geeignet?
Die kurze Strecke kann für Familien machbar sein, doch der Weg ist felsig und stellenweise uneben. Zudem liegt der Aussichtspunkt an einer Felsküste oberhalb einer Felswand. Kinder sollten deshalb durchgehend eng begleitet werden und nicht allein nach einem besseren Blickwinkel suchen. Für einen Kinderwagen ist ein solcher Untergrund keine naheliegende Wahl. Eltern sollten die Situation vor Ort prüfen und bei unsicherem Tritt umkehren. Der Mirador ist ein natürlicher Küstenplatz und kein vollständig ausgebauter Familienrundweg.
Kann man die Höhle am Aussichtspunkt besichtigen?
Der Besuch ist nicht als erschlossene Höhlenbesichtigung zu verstehen. Im Mittelpunkt steht der Aussichtspunkt oberhalb der Cova Foradada und der Blick auf die natürliche Öffnung im Fels. Dieses Loch entstand durch die lang andauernde Wirkung von Wind und Wasser und ist kein künstliches Portal. Es gibt keinen ausgeschilderten unterirdischen Rundgang, keine Ausstellung und keine touristische Höhleninfrastruktur. Wer hierherkommt, erlebt vor allem die Küstenform, den Meerblick und die Perspektive zum Leuchtturm von Portocolom.
Was lässt sich mit dem Besuch in Portocolom verbinden?
Der Mirador eignet sich gut als landschaftlicher Gegenpunkt zu einem Aufenthalt im Hafenort Portocolom. Während im Ort Boote, Hafenbereiche und Straßen das Bild bestimmen, führt der kurze Abstecher hinaus an die felsige Küste. Der Leuchtturm bleibt dabei als optische Verbindung zu Portocolom sichtbar. Da der Aussichtspunkt selbst keine Einrichtungen bietet, lassen sich Getränke oder eine Pause besser im Ort einplanen. Auch bei einer Anreise mit dem Bus sollte genügend Zeit für den Weg durch das Küstenviertel und das unebene letzte Stück bleiben.