Sehenswürdigkeiten

Punta des Pagell – Aussichtspunkt bei Porto Cristo

Punta des Pagell, Mallorca
Olaf Tausch, Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (Zuschnitt/Skalierung via mallorca.com)

Die Punta des Pagell lenkt den Blick auf eine Seite Porto Cristos, die zwischen Strand, Hafenpromenade und bekannten Ausflugszielen leicht übersehen wird. Der Aussichtspunkt liegt an der Küste des Ortes im Osten Mallorcas. Im Mittelpunkt steht die Lage selbst: ein Punkt am Rand des Mittelmeers, von dem sich Porto Cristo und seine Küstenlandschaft anders lesen lassen als unten am Wasser.

Gerade darin liegt der Reiz. Während sich das Leben des Ferienortes am Strand und entlang der Hafenbucht bündelt, schafft die Punta des Pagell Abstand. Der Besuch passt zu Reisenden, die gern zu Fuß erkunden, Küstenformen betrachten oder Porto Cristo nicht nur als Ausgangspunkt für die berühmten Höhlen der Umgebung verstehen möchten. Auch als kurze Unterbrechung zwischen Strand, Hafen und einem weiteren Ausflugsziel ist der Aussichtspunkt geeignet.

Die Punta des Pagell sollte allerdings nicht mit einer klassischen Sehenswürdigkeit verwechselt werden, die man nach einem festen Rundgang besichtigt. Erwartet werden darf vor allem ein Standort für den Blick über Meer und Küste. Wer gern fotografiert, die räumliche Lage eines Hafens erfasst oder einfach einige Zeit am Wasser verbringt, gewinnt hier durch diese Perspektive.

Was es zu sehen gibt

Der entscheidende Perspektivwechsel beginnt dort, wo Porto Cristo nicht mehr nur als Abfolge aus Strand, Promenade und Häusern erscheint. An der Punta des Pagell wird die Lage des Ortes an Mallorcas Ostküste zum eigentlichen Gegenstand des Besuchs. Der Aussichtspunkt ist als solcher kartiert; sein Wert entsteht nicht durch eine aufwendige bauliche Inszenierung, sondern durch seine Position am Küstenrand.

Der Aussichtspunkt selbst

An der Punta des Pagell steht das Schauen im Mittelpunkt. Der Eindruck verändert sich mit dem eigenen Standpunkt: Ein paar Schritte können entscheiden, ob stärker die Küste, das offene Meer oder die Bebauung Porto Cristos ins Bild rückt. Diese Schlichtheit ist ein Vorteil, wenn der Besuch richtig eingeordnet wird. Der Ort verlangt weder eine lange Vorbereitung noch einen detaillierten Besichtigungsplan, sondern belohnt die Aufmerksamkeit für Linien und Übergänge: die Grenze zwischen Land und Wasser, die Lage Porto Cristos an einer eingeschnittenen Küstenbucht und den Kontrast zwischen dem vom Tourismus geprägten Ort und dem freien Horizont des Mittelmeers.

Die Punta des Pagell ist daher weniger ein einzelnes Fotomotiv als ein Standort, von dem sich die Umgebung ordnen lässt. Wer zuvor unten am Strand oder an der Promenade unterwegs war, erkennt aus der veränderten Perspektive besser, wie eng Porto Cristo mit seiner natürlichen Hafenlage verbunden ist. Der Ort wird nicht allein durch seine Bebauung bestimmt, sondern durch das Zusammenspiel von Bucht, Küste und Meer.

Die Küstenseite

Zur Meerseite öffnet sich der Blick aus dem geschützten Ortsraum hinaus. Darin liegt der stärkste Gegensatz zur Strandpromenade: Unten richtet sich die Aufmerksamkeit auf Boote, Strand und Lokale, am Aussichtspunkt dagegen auf die größere Küstenlandschaft. Je nach Sicht und Wetter tritt der Horizont klar hervor oder die Oberfläche des Meeres wird selbst zum auffälligsten Element.

Gerade Fotografinnen und Fotografen sollten den Punkt nicht nur als Platz für eine schnelle Aufnahme behandeln. Ein Motiv mit viel Meer wirkt anders als eine Komposition, die einen Teil der Küstenlinie oder Porto Cristos Bebauung einbezieht. Der Aussichtspunkt erlaubt es, zwischen diesen Bildideen zu wechseln, ohne dass ein bestimmtes Motiv vorgeschrieben wäre. Das Meer ist hier kein Hintergrund für ein Bauwerk, sondern der Hauptdarsteller. Deshalb lohnt sich die Punta des Pagell besonders für Menschen, die an der Ostküste einen ruhigen Beobachtungspunkt suchen.

Porto Cristo aus Küstenperspektive

Porto Cristo gehört zum Gemeindegebiet von Manacor und ist auch als Port de Manacor oder Es Port bekannt. Der Ort liegt in der Region Llevant und wurde stark durch den Tourismus geprägt. Dennoch erklärt sich seine Gestalt weiterhin aus der Hafenbucht: Strand, Uferpromenade und Hafen liegen dort, wo die Küste einen geschützten Einschnitt bildet.

Von der Punta des Pagell aus interessiert deshalb nicht nur das Panorama als Ganzes, sondern auch die Frage, wie sich der bebaute Ort an die Küstenform anschmiegt. Wer Porto Cristo zunächst von den Straßen und der Promenade kennt, erhält hier eine ergänzende Perspektive. Die Punta macht sichtbar, dass der Ort zugleich Badeziel, Hafenplatz und Teil einer felsig gegliederten Ostküste ist.

Der Aussichtspunkt eignet sich damit auch als Auftakt. Nach dem Blick von oben oder vom Küstenrand lassen sich Strand und Hafen bewusster erkunden, weil ihre Lage bereits verständlich geworden ist. Umgekehrt wirkt der Abstecher nach einem Spaziergang am Wasser wie ein räumlicher Abschluss: Der zuvor durchquerte Ort liegt nun als zusammenhängende Küstenszene vor dem Betrachter.

Der Besuch

Bei einem Besuch der Punta des Pagell steht die Aussicht auf Porto Cristo, die Küste und das Meer im Mittelpunkt.

Zeit zum Schauen

Für einen reinen Blick aufs Meer kann der Aufenthalt kurz bleiben. Wer fotografiert, die Küstenform genauer betrachtet oder den Besuch als Pause nutzt, wird länger verweilen wollen. Eine verbindliche Besichtigungsdauer wäre irreführend, denn sie hängt fast vollständig vom persönlichen Interesse und vom weiteren Weg durch Porto Cristo ab.

Sinnvoll ist es, die Punta des Pagell nicht als isoliertes Ziel mit einem langen Anfahrtsweg innerhalb des Ortes zu behandeln, sondern als Teil eines Spaziergangs. Strand, Hafenbereich und Aussichtspunkt zeigen unterschiedliche Seiten desselben Küstenortes und ergeben zusammen ein vollständigeres Bild als jeder dieser Punkte für sich.

Licht und Wetter

Bei einem Aussichtspunkt bestimmt das Wetter die Erfahrung stärker als bei einer Sehenswürdigkeit in Innenräumen. Klare Sicht lässt Küstenlinien und Horizont deutlicher hervortreten; bei bedecktem Himmel können dagegen Wasseroberfläche und Wolken das Bild dominieren. Ein bewölkter Tag macht den Abstecher daher nicht automatisch wertlos, verändert aber seinen Charakter.

Für Aufnahmen lohnt es sich, vor Ort verschiedene Blickwinkel zu prüfen, statt nur in Richtung Meer zu fotografieren. Porto Cristo liegt an der Ostküste, und ein Reisebericht aus dem Ort beschreibt den Sonnenaufgang über den Klippen auf der gegenüberliegenden Hafenseite. Daraus folgt keine Garantie für ein bestimmtes Motiv an jedem Tag, wohl aber ein guter Grund, den Morgen als mögliche Besuchszeit in Betracht zu ziehen.

Zugang ohne klassisches Besuchsprogramm

Feste Öffnungszeiten sind für die Punta des Pagell nicht erfasst. Ebenso liegt keine belastbare Angabe zu einem Eintritt vor. Da sich Zugänglichkeit und örtliche Regelungen ändern können, empfiehlt es sich, den aktuellen Stand unmittelbar vor dem Besuch zu prüfen. Das gilt besonders, wenn der Aussichtspunkt gezielt und nicht nur im Rahmen eines Spaziergangs angesteuert wird.

Die Punta des Pagell ist in erster Linie ein Aussichtspunkt. Wer genau das sucht, findet eine unkomplizierte Ergänzung zu Porto Cristo; wer ein mehrstündiges Besichtigungsprogramm erwartet, sollte den Abstecher mit weiteren Zielen im Ort verbinden.

Anfahrt

Die überregionale Anfahrt führt zunächst nach Porto Cristo. Vom Flughafen Palma de Mallorca beträgt die Straßenstrecke bis in den Ort 67 Kilometer. Die Fahrt dauert rund 58 Minuten und verläuft über die Ma-15 sowie anschließend über die Ma-4020. Diese Werte gelten ausdrücklich bis Porto Cristo, nicht bis unmittelbar an den Aussichtspunkt.

Vom Zentrum Palmas sind es auf der Straße 69 Kilometer bis Porto Cristo. Für die Route über Ma-15 und Ma-4020 sollten rund 65 Minuten Fahrzeit angesetzt werden. Auch hier endet die verlässlich erfasste Routenangabe im Ort. Das letzte Stück zur Punta des Pagell führt durch das örtliche Straßennetz und sollte mit aktueller Navigation zurückgelegt werden.

Mit dem Auto nach Porto Cristo

Die Ma-15 ist die zentrale Verbindung von Palma in Richtung Manacor und Inselosten. Von dort führt die Ma-4020 weiter nach Porto Cristo. Wer aus Palma oder vom Flughafen kommt, sollte daher zunächst den Ort als Etappenziel wählen und erst nach der Ankunft zur Punta des Pagell navigieren. So bleibt klar, welcher Teil der Strecke durch die belastbaren Fahrdaten abgedeckt ist.

Mit dem Bus

Mehrere Bushaltestellen erschließen Porto Cristo, darunter Haltepunkte am Strand, bei den Coves del Drac und an der Straße in Richtung Son Servera. Welche davon für den konkreten Fußweg am günstigsten ist, hängt von der an diesem Tag genutzten Linie und dem geplanten Rundgang ab. Die Punta des Pagell besitzt in den vorliegenden Daten keine eigene, unmittelbar nach ihr benannte Haltestelle.

Für die Planung mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt sich deshalb ein zweistufiges Vorgehen: zunächst eine passende Verbindung nach Porto Cristo wählen und anschließend den örtlichen Fußweg zum Aussichtspunkt prüfen. Wer ohnehin Strand, Promenade oder die Höhlen besuchen möchte, kann die dafür geeignete Haltestelle als Ausgangspunkt nehmen und die Punta in einen längeren Spaziergang einbauen.

Buslinien nach Punta des Pagell im Überblick

LinieStreckeFahrten/TagErste FahrtLetzte Fahrt
401Cala Millor - Palma19706:0523:57
A42Cala Bona - Aeroport16600:0223:02
427Cala Mendia - Portocristo14408:0022:30
424Cala Rajada - Portocristo12900:0523:56
425Cala Bona - Portocristo12308:0022:23
428Cala d'Or - Portocristo5808:0521:52

Aus den offiziellen GTFS-Fahrplandaten (TIB/SFM), ohne Echtzeit. Die Zahlen fassen alle Halte im Ort zusammen; Fahrten an Wochenenden und Feiertagen weichen ab — vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.

Anfahrt mit dem Bus

  • Platja de Portocristo (33011) · 0,5 km Luftlinie

    • 427Cala Mendia - Portocristo · Täglich
    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich
  • Coves del Drac 1 (33018) · 0,7 km Luftlinie

    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • 427Cala Mendia - Portocristo · Täglich
    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich
  • Ctra. Son Servera 1 (33053) · 0,8 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • Ctra. Son Servera 2 (33054) · 0,8 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • Coves del Drac 2 (33017) · 0,8 km Luftlinie

    • 427Cala Mendia - Portocristo · Täglich
    • 428Cala d'Or - Portocristo · Täglich
  • Mestral 2 (33079) · 1,0 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • Mestral 1 (33078) · 1,1 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • Dinosaurland - Coves Hams (33046) · 1,9 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
  • Cala Anguila - Cala Magrana 1 (33051) · 2,0 km Luftlinie

    • 427Cala Mendia - Portocristo · Täglich
  • Cala Anguila - Cala Magrana 2 (33050) · 2,1 km Luftlinie

    • 427Cala Mendia - Portocristo · Täglich

Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.

In der Umgebung

Porto Cristo trägt seinen Hafencharakter schon in den gebräuchlichen Namen: Neben der spanischen Bezeichnung sind Port de Manacor und Es Port geläufig. Der Ort gehört zu Manacor, liegt aber direkt an Mallorcas Ostküste in der Region Llevant. Für Besucher wirkt er weniger wie ein Vorort der Stadt im Inselinneren als wie ein eigenständiger Küstenplatz, dessen Alltag und Tourismus sich um Bucht, Strand und Hafen konzentrieren.

Porto Cristo

Nach dem Aussichtspunkt bietet sich ein Rundgang durch Porto Cristo an. Die Uferpromenade und der Strand zeigen die geschützte Innenseite der Bucht, während die Punta des Pagell den Blick stärker nach außen zur Küste und zum Meer lenkt. Dieser Wechsel macht die Kombination sinnvoll: Aus dem Panorama wird unten wieder ein Ort mit Wegen, Booten, Badebereich und Gastronomie.

Porto Cristo ist touristisch geprägt, hat sich jedoch den Grundriss eines Hafenortes bewahrt. Wer nur zu einem bekannten Ausflugsziel anreist und anschließend sofort weiterfährt, übersieht leicht, wie stark die Bucht den Ort formt. Der Aussichtspunkt liefert dafür eine gute Einführung, ohne selbst viel Zeit zu beanspruchen.

Strand und Hafenpromenade

Der Strand von Porto Cristo liegt geschützt in der Bucht und lässt sich gut mit der Punta des Pagell verbinden. Am Wasser richtet sich der Blick nach innen auf den Badebereich und die gegenüberliegenden Seiten der Bucht; am Aussichtspunkt öffnet er sich wieder. Beide Perspektiven ergänzen einander, ohne dass dafür ein dichtes Besichtigungsprogramm nötig wäre.

Auch die Promenade ist eine naheliegende Fortsetzung. Dort findet das sichtbare Leben Porto Cristos statt, während die Punta eher dem Überblick dient. Wer den Aussichtspunkt am Morgen besucht, kann anschließend am Hafen entlanggehen. Bei einem späteren Abstecher bietet sich die umgekehrte Reihenfolge an.

Coves del Drac und Coves dels Hams

Die Coves del Drac und die Coves dels Hams gehören zu den bekannten Zielen bei Porto Cristo und setzen einen deutlichen Kontrast zur Punta des Pagell. Eine Kombination ist deshalb abwechslungsreich, ohne dass die einzelnen Ziele miteinander verwechselt werden sollten. Die Punta des Pagell ist ein Aussichtspunkt bei Porto Cristo. Wer mit dem Bus unterwegs ist, kann einen Haltepunkt im Bereich der Coves del Drac in die Wegeplanung einbeziehen.

Coves Blanques

Am Ende des Strandes liegen auf Meereshöhe die Coves Blanques. Sie werden auch mit dem Namen Cova de Patró Pelat verbunden und gehören zur lokalen Geschichte Porto Cristos. Für einen Spaziergang rund um den Aussichtspunkt, Strand und Hafen liefern sie einen weiteren Bezug zur felsigen Küstenlandschaft, ohne dass daraus ein eigener großer Besichtigungsblock werden muss.

Die Punta des Pagell und die Coves Blanques zeigen dabei zwei verschiedene Arten, die Küste wahrzunehmen: einmal aus der Distanz als Aussicht, einmal nah am Gestein und am Wasserrand. Gerade diese Abfolge macht einen Rundgang durch Porto Cristo anschaulicher als einen reinen Aufenthalt an der Promenade.

Insider-Tipps von Einheimischen

  • Den Morgen erwägen

    Porto Cristo liegt an der Ostküste, und ein Reisebericht beschreibt den Sonnenaufgang über den Klippen an der Hafenseite. Für klares Morgenlicht und einen ruhigen Ortsrundgang ist ein früher Abstecher daher eine naheliegende Wahl.

  • Als Ortsrunde planen

    Die Punta des Pagell wirkt am besten als Teil eines Spaziergangs mit Strand und Hafenpromenade. So wechseln sich die geschützte Bucht, das Ortsleben am Wasser und die offenere Küstenperspektive des Aussichtspunkts ab.

  • Bis Porto Cristo navigieren

    Die verlässlichen Fahrdaten enden in Porto Cristo. Erst dort sollte das letzte Stück zur Punta des Pagell mit aktueller Navigation geprüft werden, statt die überregionale Fahrzeit als Ankunft direkt am Aussichtspunkt zu verstehen.

  • Nicht n’Amer verwechseln

    Die Punta des Pagell bei Porto Cristo ist nicht die Punta de n’Amer zwischen Sa Coma und Cala Millor. Wer nach Bildern oder Routen sucht, sollte auf den vollständigen Namen und den Ort Porto Cristo achten.

  • Motivrichtung wechseln

    Nicht nur das offene Meer fotografieren: Die Punta ist besonders nützlich, um Porto Cristos Lage an der Hafenbucht zu verstehen. Ein Bild mit Küste oder Ortsrand erzählt daher oft mehr als eine reine Horizontaufnahme.

Der Ort dazu

Porto Cristo im Ortsporträt
31°C Porto Cristo
Was ist die Punta des Pagell und warum lohnt sich der Besuch?
Die Punta des Pagell ist ein Aussichtspunkt an der Küste bei Porto Cristo im Osten Mallorcas. Der Besuch lohnt sich wegen des Perspektivwechsels: Strand, Hafenbucht, Küstenlinie und offenes Meer lassen sich von hier anders wahrnehmen als unten an der Promenade. Besonders passend ist der Abstecher für Spaziergänger, Küstenliebhaber und Fotografierende. Im Mittelpunkt steht kein Bauwerk und kein festgelegter Rundgang, sondern die Aussicht auf das Mittelmeer und die Küstenlage des Ortes. Wer die Punta des Pagell mit dem Strand und der Hafenpromenade verbindet, erlebt unterschiedliche Seiten desselben Küstenortes. Porto Cristo gehört zum Gemeindegebiet von Manacor, liegt in der Region Llevant und ist auch als Port de Manacor oder Es Port bekannt.
Was kann man an der Punta des Pagell sehen?
Im Mittelpunkt stehen das Meer, die Küstenlandschaft und die Lage Porto Cristos an seiner Bucht. Der Aussichtspunkt hilft dabei, den Ort nicht nur als Ansammlung von Strand, Hafen und Ferienbebauung zu sehen, sondern als Küstenplatz, dessen Gestalt vom Einschnitt der Bucht bestimmt wird. Je nach Standpunkt kann die Aufmerksamkeit stärker auf den Horizont, die Küstenlinie oder Porto Cristo fallen. Die Aussicht selbst ist der wesentliche Inhalt des Besuchs.
Welche Öffnungszeiten und welchen Eintritt gibt es?
Für die Punta des Pagell sind keine festen Öffnungszeiten erfasst. Auch eine belastbare Angabe zu einem Eintritt liegt nicht vor, weshalb weder konkrete Zeiten noch ein Preis genannt werden sollten. Da sich Zugänge, örtliche Regeln oder Wegeführungen verändern können, empfiehlt es sich, den aktuellen Stand vor dem Besuch zu prüfen. Praktisch lässt sich der Aussichtspunkt am besten als Teil eines Spaziergangs durch Porto Cristo planen, statt den Tagesablauf von einem festen Besichtigungsfenster abhängig zu machen.
Wie lange sollte man für die Punta des Pagell einplanen?
Eine verbindliche Besuchsdauer gibt es nicht. Für einen kurzen Blick und einige Fotos kann der Aufenthalt knapp ausfallen. Wer verschiedene Perspektiven sucht, das Meer beobachtet oder den Punkt als Ruhepause nutzt, bleibt entsprechend länger. Am sinnvollsten ist es, die Zeit nicht isoliert zu kalkulieren, sondern den Aussichtspunkt mit Strand und Hafenpromenade zu einer Ortsrunde durch Porto Cristo zu verbinden. Dabei zeigen die einzelnen Stationen unterschiedliche Seiten desselben Küstenortes.
Wann ist die beste Tageszeit für den Aussichtspunkt?
Porto Cristo liegt an der Ostküste, und ein Reisebericht aus dem Ort beschreibt den Sonnenaufgang über den Klippen an der Hafenseite. Der Morgen ist deshalb eine interessante Option für Lichtstimmungen und lässt sich mit einem Spaziergang verbinden. Wetter und Sicht bleiben entscheidend: Klare Sicht lässt Küstenlinien und Horizont deutlicher hervortreten, während bei bedecktem Himmel die Wasseroberfläche und die Wolken das Bild bestimmen können. Ein bestimmtes Motiv lässt sich daraus nicht für jeden Tag ableiten.
Wie fährt man vom Flughafen Palma zur Punta des Pagell?
Vom Flughafen Palma de Mallorca führt die überregionale Route zunächst nach Porto Cristo. Die Straßenstrecke bis in den Ort beträgt 67 Kilometer, die Fahrt dauert rund 58 Minuten und verläuft über die Ma-15 sowie die Ma-4020. Diese Angaben gelten ausdrücklich nur bis Porto Cristo und nicht bis direkt an die Punta des Pagell. Nach der Ankunft muss das letzte Stück durch das örtliche Straßennetz mit aktueller Navigation geplant werden.
Wie gelangt man vom Zentrum Palmas nach Porto Cristo und weiter zum Aussichtspunkt?
Vom Zentrum Palmas beträgt die Straßenstrecke bis Porto Cristo 69 Kilometer. Die Fahrt dauert rund 65 Minuten und führt über die Ma-15 und anschließend über die Ma-4020 in Richtung Ostküste. Die erfassten Kilometer und die Fahrzeit enden in Porto Cristo; sie dürfen nicht als direkte Distanz bis zum Aussichtspunkt verstanden werden. Innerhalb des Ortes wird die Punta des Pagell über das lokale Straßennetz erreicht. Für den letzten Abschnitt empfiehlt sich eine aktuelle Navigation, gegebenenfalls verbunden mit einem Fußweg.
Kann man die Punta des Pagell mit dem Bus erreichen?
Porto Cristo wird durch mehrere Bushaltestellen erschlossen. Dazu gehören Platja de Portocristo (33011), Coves del Drac 1 (33018), Ctra. Son Servera 1 (33053) und Ctra. Son Servera 2 (33054). Eine eigene, nach Punta des Pagell benannte Haltestelle ist in den vorliegenden Daten nicht ausgewiesen. Für die Anreise sollte daher zunächst eine passende Verbindung nach Porto Cristo gewählt und anschließend der Fußweg zum Aussichtspunkt geprüft werden. Welche Haltestelle am praktischsten ist, hängt von der Linie und den weiteren geplanten Zielen im Ort ab.
Was lässt sich mit dem Besuch in Porto Cristo verbinden?
Am naheliegendsten ist eine Kombination mit dem Strand und der Hafenpromenade von Porto Cristo. Beide zeigen die geschützte Innenseite der Bucht, während die Punta des Pagell die offenere Küstenperspektive liefert. In der Umgebung liegen außerdem die Coves del Drac und die Coves dels Hams. Auch die Coves Blanques am Ende des Strandes können in einen Ortsrundgang einbezogen werden. Porto Cristo gehört zum Gemeindegebiet von Manacor und liegt an Mallorcas Ostküste in der Region Llevant.
Wodurch zeichnet sich die Punta des Pagell aus?
Die Punta des Pagell ist ein Aussichtspunkt an der Küste von Porto Cristo. Ihr Wert liegt in der Aussicht und in der Möglichkeit, Porto Cristos Küstenlage aus einer anderen Perspektive zu erfassen. Im Mittelpunkt stehen das Mittelmeer, die Küstenlinie und die Lage des Ortes an seiner Hafenbucht. Der Aussichtspunkt ergänzt damit die Eindrücke vom Strand und von der Hafenpromenade. Porto Cristo liegt im Osten Mallorcas, gehört zum Gemeindegebiet von Manacor und ist auch als Port de Manacor oder Es Port bekannt.