Safari Zoo Mallorca: Tiere und Safari-Erlebnis bei Sa Coma

Giraffen und Zebras tauchen nicht hinter der nächsten mallorquinischen Trockensteinmauer auf, sondern entlang einer Safaristrecke: Der Safari Zoo Mallorca bei Sa Coma verbindet eine Fahrt durch weitläufige Tierbereiche mit einem anschließend zu Fuß erkundbaren Parkteil. Gerade dieser Wechsel unterscheidet den Besuch von einem klassischen Zoo, in dem der gesamte Rundgang auf Wegen zwischen einzelnen Gehegen verläuft.
Die Fahrt kann mit dem eigenen Fahrzeug oder mit dem Safarizug stattfinden. Während draußen größere Tiere und Primaten im Mittelpunkt stehen, führt der Fußbereich näher an weitere Anlagen und an das Reptilienhaus heran. Mehr als 600 Tiere werden für den Park genannt; zu den regelmäßig aufgeführten Arten gehören unter anderem Giraffen, Zebras, Affen, Elefanten und Reptilien.
Besonders Familien schätzen, dass schon die Fortbewegung Teil des Erlebnisses ist. Kinder beobachten die Tiere zunächst aus dem Fahrzeug und können sich danach im Fußgängerbereich weiter umsehen. Auch Erwachsene finden hier mehr als eine Ferienattraktion: Die Geschichte des Parks erzählt davon, wie stark sich der gesellschaftliche Blick auf Wildtierhaltung seit seiner Gründung verändert hat.
Der Safari Zoo Mallorca befindet sich derzeit in einer Phase des Umbruchs. Nach einem Betreiberwechsel wird das Gelände schrittweise erneuert und stärker auf Tierwohl, Artenschutz und Umweltbildung ausgerichtet. Wer ältere Berichte über den Park kennt, sollte deshalb mit Veränderungen rechnen und den aktuellen Besuchsablauf vorab prüfen.
Geschichte und Bedeutung
Als der Park 1969 eröffnet wurde, war sein Konzept für die Balearen neu. Eine deutsche Initiative brachte exotische Tiere nach Mallorca und kombinierte zwei Formen der Begegnung: eine Safarizone, die mit einem Fahrzeug durchquert wurde, und einen Bereich für Besucher zu Fuß. Der erste Standort lag auf einem Grundstück unmittelbar neben dem heutigen Gelände bei Sa Coma.
Die Gründungszeit gehörte zu einer Epoche, in der der internationale Handel mit Wildtieren weit weniger streng geregelt war. Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES trat erst 1975 in Kraft. Was heute kritisch betrachtet wird, galt damals vielerorts als gewöhnlicher Bestandteil von Tierparks, Zirkussen und privaten Tiersammlungen. Auch auf Mallorca standen Unterhaltung und die unmittelbare Präsentation exotischer Tiere zunächst deutlicher im Vordergrund als moderne Schutzprogramme.
Vom Schauprogramm zum Tierpark
Über Jahrzehnte bot der Park Darbietungen mit Wildtieren sowie Pony- und Eselritte an. Solche Angebote waren in ihrer Zeit keineswegs ungewöhnlich, zeigen aus heutiger Sicht aber besonders deutlich, wie grundlegend sich die Erwartungen an zoologische Einrichtungen gewandelt haben. Die früheren Vorführungen wurden nach und nach aufgegeben. An ihre Stelle rückten Respekt gegenüber den Tieren, Wissensvermittlung und die Frage, unter welchen Bedingungen die gehaltenen Arten leben.
Dieser Wandel ist nicht nur eine Frage neuer Beschilderung. Moderne zoologische Arbeit orientiert sich zunehmend an international abgestimmten Zucht- und Erhaltungsprogrammen. In Europa koordiniert die EAZA unter anderem Programme für bedrohte Arten, deren Populationen gesund und genetisch tragfähig bleiben sollen. Die jüngere Ausrichtung des Parks bei Sa Coma knüpft an dieses Verständnis von Tierhaltung an.
Umzug auf das heutige Gelände
In den frühen 1990er-Jahren wechselte die Leitung. Mit dem Namen Safari-Zoo Mallorca zog der Betrieb auf das heutige, 23 Hektar große Gelände um. Das ursprüngliche Grundprinzip blieb erhalten: Auf die Fahrt durch den Safaribereich folgt ein Abschnitt, der zu Fuß besucht wird. Dadurch blieb die ungewöhnliche Dramaturgie des Parks bestehen, obwohl Standort, Anlagen und Betreiber wechselten.
Ein schwerer Sturm traf das Areal 2001. Ein erheblicher Teil der Vegetation ging verloren, umgestürzte Bäume und beschädigte Wege prägten das Gelände. Der Verlust des Bewuchses verstärkte die Bodenerosion; zugleich erschwerte der Fraßdruck der Pflanzenfresser eine natürliche Regeneration. Die Folgen dieses Ereignisses erklären, weshalb die Entwicklung von Boden, Schatten und Vegetation für die spätere Erneuerung des Parks eine besondere Rolle spielte.
Neuanfang unter Rain Forest
Im Januar 2025 übernahm Rain Forest den Park. Das Unternehmen betreibt auch Bioparc-Einrichtungen in Valencia, Fuengirola und Gijón und kündigte für Mallorca einen tiefgreifenden Umbau an. Im Mittelpunkt sollen modernere Lebensräume, Tierwohl, Naturschutz und Umweltbildung stehen.
Der Safari Zoo Mallorca ist deshalb kein fertig abgeschlossenes Schaustück. Er befindet sich in einem Entwicklungsprozess, bei dem ältere Strukturen verändert und neue Vermittlungsangebote aufgebaut werden. Für Besucher ist diese Zäsur wichtig: Historische Erfahrungen mit dem früheren Park lassen sich nicht ohne Weiteres auf seinen heutigen oder künftigen Zustand übertragen.
Was es zu sehen gibt
Die entscheidende Szene spielt sich nicht vor einer einzelnen Voliere ab, sondern auf einer Fahrspur. Das Fahrzeug bewegt sich durch offene Tierbereiche, während Zebras, Giraffen und andere Bewohner aus wechselnden Blickwinkeln sichtbar werden. Statt von Anlage zu Anlage zu gehen, bleibt der Besucher zunächst im geschützten Innenraum des Autos oder nimmt im Safarizug Platz.
Die Safaristrecke
Die ausgeschilderte Safarirunde ist 3 Kilometer lang. Auf ihr werden größere Säugetiere und Primaten beobachtet, darunter Giraffen, Zebras und Affen. Neuere Angebote und Darstellungen des Parks nennen außerdem Nashörner und Flusspferde. Welche Tiere während einer konkreten Runde gut zu sehen sind, hängt jedoch von ihrem Verhalten ab. Ein Tierpark ist keine Vorführung mit festem Auftrittsplan: Manche Tiere stehen nahe an der Strecke, andere halten sich weiter entfernt oder ruhen außerhalb des besten Blickwinkels.
Die langsame Fahrt verändert die Wahrnehmung. Bei einer Giraffe wird nicht nur ihre Höhe deutlich, sondern auch die ruhige Bewegung zwischen den übrigen Tieren. Zebras erscheinen nicht als einzelnes Bild hinter Glas, sondern als Teil einer größeren Freifläche. Affen wiederum können sehr nahe an Fahrzeuge herankommen. Gerade deshalb gelten im Safaribereich strenge Regeln: Aussteigen, Fenster öffnen, Tiere füttern oder im Pavianbereich anhalten ist nicht erlaubt.
Der Safarizug
Wer den Park nicht mit dem eigenen Wagen durchfahren möchte, kann den Safarizug nutzen. Die Fahrt erschließt denselben Grundgedanken ohne die Verantwortung, selbst zu steuern. Das ist besonders für Reisende ohne Mietwagen und für Familien praktisch, die während der Runde gemeinsam beobachten möchten.
Für organisierte Ausflüge wird eine Zugfahrt von etwa 30 Minuten beschrieben. Sie ist allerdings nur ein Teil des Aufenthalts. Der Zug ersetzt nicht den anschließenden Fußbereich, und seine Abfahrtszeit sollte nicht mit der allgemeinen Ankunftszeit verwechselt werden. Bei einem zugewiesenen Zugtermin empfiehlt es sich, mit ausreichendem Vorlauf am Park zu sein.
Primaten entlang der Route
Affen gehören zu den auffälligsten Bewohnern der Fahrzone. Der Park widmet den Primaten inzwischen auch eine eigene thematische Route. Besonders wichtig ist hier ein zurückhaltendes Verhalten im Fahrzeug. Fenster bleiben geschlossen, und im Pavianbereich wird nicht angehalten. Was zunächst streng klingt, schützt beide Seiten: Tiere sollen weder an Fütterung aus Autos gewöhnt werden noch Zugriff auf Gegenstände im Wagen erhalten.
Die Nähe wirkt oft eindrucksvoller als eine weit entfernte Sicht auf ein größeres Tier. Gleichzeitig darf sie nicht mit direktem Kontakt verwechselt werden. Der Reiz liegt im Beobachten von Bewegungen, Gruppenverhalten und Reaktionen innerhalb des Tierbereichs – nicht darin, Tiere anzulocken oder zu berühren.
Der Fußgängerbereich
Nach der Safarifahrt ändert sich das Tempo. Im begehbaren Teil lassen sich weitere Tieranlagen aus der Nähe betrachten. Historisch war diese Zweiteilung bereits Bestandteil des ersten Parks von 1969; sie wurde beim Umzug auf das heutige Gelände beibehalten.
Der Fußbereich gibt Familien außerdem Gelegenheit, nach der Fahrt Pausen einzulegen. Für Kinder werden Spielbereiche genannt, und ein gastronomisches Angebot gehört ebenfalls zum Park. Der Schwerpunkt bleibt dennoch die Tierbeobachtung. Wer nur die Safaristrecke absolviert und anschließend sofort weiterfährt, sieht daher lediglich einen Teil der Anlage.
Elefanten und Tierpflege
Asiatische Elefanten sind nicht nur als große Publikumstiere präsent. Im aktuellen Vermittlungsprogramm werden Beschäftigungsmaßnahmen und veterinärmedizinisches Training thematisiert. Besucher erhalten dadurch einen Einblick in Aufgaben, die hinter den sichtbaren Anlagen stattfinden.
Die Beschäftigung der Tiere ist ebenfalls Teil des modernen Haltungskonzepts. Wer entsprechende Programmpunkte erlebt, sollte sie daher weniger als Show denn als Ausschnitt aus der täglichen Tierpflege verstehen.
Reptilienhaus und kleinere Arten
Das Reptilienhaus setzt einen anderen Akzent als die offene Safarizone. Nach den weiten Freiflächen richtet sich der Blick hier auf Körperformen, Häute und Bewegungen, die im Vorbeigehen leicht übersehen werden. Reptilien gehören seit Langem zum Tierbestand des Parks und wurden in älteren Darstellungen auch gemeinsam mit im Zoo geborenen Jungtieren hervorgehoben.
Gerade der Kontrast macht diesen Teil interessant. Draußen bestimmen Entfernung und Bewegung die Beobachtung; bei den Reptilien zählen Geduld und genaues Hinsehen. Ein Tier, das zunächst regungslos wirkt, kann sich farblich und strukturell stark an seine Umgebung anpassen.
Vermittlungsangebote
Neben klassischen Tierinformationen nennt der Park thematische Wege über Primaten und über Anpassungen im Tierreich. Hinzu kommt ein Virtual-Reality-Angebot. Solche Stationen sollen Zusammenhänge erklären, die bei einer reinen Rundfahrt kaum sichtbar werden: Lebensräume, körperliche Anpassungen, Bedrohungen und die Arbeit mit einzelnen Tierarten.
Da sich das Gelände seit dem Betreiberwechsel verändert, können Routen und Programmpunkte angepasst werden. Der aktuelle Parkplan ist daher nützlicher als ältere Übersichten. Er zeigt nicht nur den Weg, sondern hilft auch dabei, Safarifahrt, Fußbereich und mögliche Tierpflege-Aktivitäten sinnvoll aufeinander abzustimmen.
Der Besuch
Am Anfang steht eine praktische Entscheidung: eigene Rundfahrt oder Safarizug. Beide Varianten führen durch den Tierbereich, doch der Ablauf unterscheidet sich. Mit dem eigenen Fahrzeug bleibt man während der gesamten Safarirunde im Wagen und folgt der vorgegebenen Strecke. Beim Zug richtet sich die Planung nach der zugeteilten Abfahrt.
Ankommen und orientieren
Vor dem Start lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Parkplan. Die Safarifahrt bildet zwar den auffälligsten Teil, ist aber nicht der gesamte Besuch. Wer den Fußgängerbereich, das Reptilienhaus und Vermittlungsangebote sehen möchte, sollte den Aufenthalt nicht unmittelbar nach der Rundfahrt beenden.
Für den gesamten Park gibt es keine allgemein passende Besuchsdauer. Die Zugfahrt allein wird mit etwa 30 Minuten beschrieben; hinzu kommen Ankunft, Orientierung und der Rundgang zu Fuß. Familien mit kleinen Kindern, Tierfotografen und Besucher, die Aktivitäten zur Tierpflege verfolgen möchten, benötigen naturgemäß unterschiedlich viel Zeit.
Der richtige Zeitpunkt
Eine ältere Besuchsempfehlung rät dazu, früh anzukommen, weil sich dann Fütterungen beobachten lassen können. Eine Garantie auf bestimmte Tiere oder Programmpunkte ist das nicht. Maßgeblich ist der jeweils aktuelle Tagesplan, denn Fütterung, Beschäftigung und veterinärmedizinisches Training richten sich auch nach den Bedürfnissen der Tiere.
Für möglichst wenig Zeitdruck ist vor allem wichtig, nicht knapp vor einer vorgesehenen Zugabfahrt einzutreffen. Die Abfahrt des Zubringerbusses, die Ankunft am Park und der Beginn der Safarirunde sind unterschiedliche Zeitpunkte. Wer diese auseinanderhält, startet entspannter und muss den Fußbereich später nicht abkürzen.
Besuch in einer Phase des Umbaus
Seit der Übernahme durch Rain Forest wird der Park erneuert. Das kann bedeuten, dass sich Wege, Tierbereiche oder Aktivitäten gegenüber älteren Reiseberichten verändert haben. Gerade bei einem Zoo ist Aktualität entscheidend: Tiere können umgesetzt werden, Anlagen werden umgestaltet und Tagesprogramme angepasst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise sollten deshalb unmittelbar vor dem Besuch aktuell geprüft werden. Konkrete Zeiten und Beträge werden hier bewusst nicht wiederholt, da sie sich ändern können und auf der Seite in eigenen Datenfeldern erscheinen.
Anfahrt und Parken
Der Park liegt außerhalb des dicht bebauten Küstenstreifens an der Verbindung zwischen Porto Cristo und Son Servera bei Sa Coma. Wer mit dem eigenen Wagen anreist, nutzt das Fahrzeug auf Wunsch anschließend auch für die Safarirunde.
Vom Flughafen Palma
Vom Flughafen Palma bis Sa Coma sind es 68 Straßenkilometer über die Ma-15. Die Fahrt dauert rund 60 Minuten. Diese Angabe gilt bis Sa Coma, nicht bis zum exakten Eingang des Safari Zoo Mallorca. Von dort folgt das letzte Stück in Richtung der Straße zwischen Porto Cristo und Son Servera zum Park.
Die Ma-15 ist die wesentliche Ost-West-Verbindung für diese Anreise. Vor allem bei der Zeitplanung für eine festgelegte Zugabfahrt sollte zusätzlich Spielraum für das Verlassen des Flughafengeländes, den Verkehr und die Orientierung am Ziel bleiben.
Von Palma Zentrum
Vom Zentrum Palmas bis Sa Coma beträgt die Straßenstrecke 70 Kilometer. Die Fahrt über die Ma-15 dauert rund 67 Minuten. Auch diese Fahrzeit endet rechnerisch in Sa Coma; die kurze Weiterfahrt bis zum Safari Zoo Mallorca kommt noch hinzu.
Für einen Tagesausflug aus Palma ist die Anreise damit ein eigener Programmpunkt. Es empfiehlt sich, Safarifahrt und Fußbereich nicht zwischen zwei eng gesetzte Termine zu pressen. Der Rückweg führt erneut über die Ma-15 in Richtung Inselmitte und Palma.
Ohne eigenes Fahrzeug
Sa Coma ist an das öffentliche Busnetz angebunden; die nächstgelegenen Haltestellen werden auf der Seite separat angezeigt. Zusätzlich bietet der Park eigene Busverbindungen von mehreren Küstenorten an, darunter S’Illot, Sa Coma, Cala Millor und Cala Bona. Einige weitere Routen verkehren nur an bestimmten Tagen oder unter besonderen Buchungsbedingungen.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Transfer und Safarifahrt. Die Abfahrtszeit eines Zubringerbusses ist nicht der Beginn der Runde im Tierbereich. Für den Safarizug gilt die auf der jeweiligen Besuchsplanung angegebene Abfahrt.
Buslinien nach Safari Zoo Mallorca im Überblick
| Linie | Strecke | Fahrten/Tag | Erste Fahrt | Letzte Fahrt |
|---|---|---|---|---|
| A42 | Cala Bona - Aeroport | 336 | 00:13 | 23:22 |
| 401 | Cala Millor - Palma | 328 | 00:09 | 23:48 |
| 424 | Cala Rajada - Portocristo | 172 | 07:55 | 23:43 |
| 425 | Cala Bona - Portocristo | 164 | 07:49 | 22:24 |
Aus den offiziellen GTFS-Fahrplandaten (TIB/SFM), ohne Echtzeit. Die Zahlen fassen alle Halte im Ort zusammen; Fahrten an Wochenenden und Feiertagen weichen ab — vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.
Anfahrt mit dem Bus
Palmeres 2 (51005) · 1,0 km Luftlinie
- 401Cala Millor - Palma · Täglich
- 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
- 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
- A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
Palmeres 1 (51006) · 1,0 km Luftlinie
- 401Cala Millor - Palma · Täglich
- 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
- 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
- A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
Savines 1 (51002) · 1,4 km Luftlinie
- 401Cala Millor - Palma · Täglich
- 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
- 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
- A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
Savines 2 (51001) · 1,4 km Luftlinie
- 401Cala Millor - Palma · Täglich
- 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
- 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
- A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
Estanyol (51014) · 1,5 km Luftlinie
- 401Cala Millor - Palma · Täglich
- 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
- 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
- A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
Cala Nau (51013) · 1,6 km Luftlinie
- 401Cala Millor - Palma · Täglich
- 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
- 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
- A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
Av. Llevant 1 (51016) · 1,8 km Luftlinie
- 401Cala Millor - Palma · Täglich
- 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
- 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
- A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
Av. Llevant 2 (51017) · 1,8 km Luftlinie
- 401Cala Millor - Palma · Täglich
- 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
- 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
- A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
Bon Temps 1 (51019) · 2,0 km Luftlinie
- 401Cala Millor - Palma · Täglich
Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.
In der Umgebung
Nach der Tierbeobachtung liegt die Küste nahe genug für einen deutlichen Szenenwechsel. Sa Coma ist ein Ferienort an Mallorcas Ostküste mit einem langen Sandstrand, touristischer Infrastruktur und Verbindungen zu den benachbarten Küstenorten. Dadurch lässt sich der Zoobesuch gut mit einem späteren Aufenthalt am Meer verbinden, ohne einen weiteren großen Inseltransfer einzuplanen.
Sa Coma und der Strand
Der Strand von Sa Coma eignet sich als ruhiger Abschluss nach der Safarirunde und dem Rundgang zu Fuß. Besonders für Familien ist die Kombination naheliegend: Der Tierpark bildet den aktiven Programmpunkt, anschließend bleibt Raum für Baden, Essen oder einen Spaziergang. An sehr warmen Tagen kann auch die umgekehrte Reihenfolge sinnvoll sein, sofern die aktuellen Besuchs- und Abfahrtszeiten des Parks dazu passen.
Punta de n’Amer
Zwischen Sa Coma und Cala Millor liegt das Naturgebiet Punta de n’Amer. Es bietet einen landschaftlichen Gegenpol zum gestalteten Tierpark: Küstenvegetation, Wege und der Blick über das Meer stehen dort im Vordergrund. Für eine Verbindung am selben Tag sollte genügend Zeit eingeplant werden, denn aus einem kurzen Abstecher kann leicht ein längerer Spaziergang werden.
Cala Millor, Cala Bona und S’Illot
Cala Millor und Cala Bona liegen nördlich von Sa Coma, S’Illot schließt sich südlich an. Alle drei Orte sind als Ausgangspunkte interessant, weil der Park eigene Küstentransfers auf ausgewählten Routen nennt. Wer dort wohnt, muss daher nicht zwangsläufig einen Mietwagen allein für den Zoobesuch einsetzen.
Porto Cristo lässt sich ebenfalls als weiterer Küstenstopp einordnen. Die Straße zum Park verläuft in dessen Richtung, sodass sich der Safari Zoo Mallorca in einen Ausflug entlang der Ostküste einfügen lässt. Für zusätzliche Sehenswürdigkeiten sollte dennoch ein eigener Zeitblock bleiben; Safarirunde und Fußbereich sind mehr als ein kurzer Fotostopp.
Der Ort dazu
Sa Coma im OrtsporträtWissenswertes für den Besuch
Die wichtigste Regel klingt schlicht: Im Safaribereich bleibt jeder im Fahrzeug. Türen und Fenster werden nicht geöffnet, und im Pavianabschnitt darf nicht angehalten werden. Tiere dürfen weder aus dem Auto noch im Fußgängerbereich gefüttert werden. Diese Vorgaben schützen Besucher, Fahrzeuge und Tiere gleichermaßen.
Im eigenen Auto
Die Strecke wird langsam befahren, ohne Tiere zu bedrängen oder den vorgeschriebenen Weg zu verlassen. Wer sich bei der Fahrt zwischen frei beweglichen Tieren unwohl fühlt, wählt besser den Safarizug.
Wichtiger ist eine gute Sicht durch die Scheiben. Fotografiert wird aus dem geschlossenen Wagen; für ein Bild darf weder das Fenster geöffnet noch im Pavianbereich gestoppt werden.
Zu Fuß durch den Park
Für den begehbaren Teil sind bequeme Schuhe sinnvoll. Das Gelände umfasst mehr als die Fahrstrecke, und wer Reptilienhaus, Tieranlagen und Vermittlungsstationen aufmerksam betrachtet, bleibt länger auf den Wegen. Auf den offenen Flächen gehören Sonnenschutz und Trinkwasser zur vernünftigen Vorbereitung. Erlaubt ist Wasser in Behältern, die nicht aus Glas bestehen; Essen und andere Getränke sind nach den Parkregeln außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche nicht gestattet.
Mit Kindern
Die Kombination aus Fahrzeugrunde, Tieren und Spielbereichen ist auf Familien ausgerichtet. Vor der Einfahrt sollte Kindern erklärt werden, dass Affen trotz ihrer Nähe nicht gefüttert und die Fenster keinesfalls geöffnet werden dürfen. Auch lautes Anlocken oder Klopfen gegen Scheiben passt nicht zu einer ruhigen Tierbeobachtung.
Der Fußbereich verhindert, dass der gesamte Besuch im Sitzen stattfindet. Trotzdem sollte die Erwartung realistisch bleiben: Tiere folgen keinem festen Drehbuch. Nicht jede Art steht bei jeder Runde nahe an der Strecke, und Ruhephasen sind ein normaler Teil ihres Tages.
Was man nicht erwarten sollte
Der Safari Zoo Mallorca ist keine Safari in freier Wildbahn. Die Tiere leben in einem zoologisch geführten Park, und die Route verläuft durch abgegrenzte Bereiche. Ebenso wenig ist die Fahrzone ein Streichelgehege. Nähe entsteht aus der Streckenführung, nicht durch erlaubten Kontakt.
Der Park ist außerdem kein unverändertes Relikt aus seiner Gründungszeit. Seit dem Betreiberwechsel werden Anlagen, Inhalte und Haltungskonzepte weiterentwickelt. Alte Fotos und Erfahrungsberichte können historischen Wert haben, bilden den aktuellen Zustand aber nicht zwingend ab.
Insider-Tipps von Einheimischen
Früh zum Tagesprogramm
Eine frühe Ankunft wird empfohlen, weil sich dann Fütterungen beobachten lassen können. Entscheidend bleibt der aktuelle Tagesplan: Tierpflege und Beschäftigung richten sich nach den Bedürfnissen der Tiere.
Zugzeit nicht verwechseln
Die Abfahrt eines Zubringerbusses ist nicht der Beginn der Safarirunde. Wer den Safarizug nutzt, sollte die zugewiesene Zugzeit prüfen und mit ausreichendem Vorlauf am Park eintreffen.
Regeln in der Affenzone
Im Pavianbereich darf nicht angehalten werden, und die Fenster bleiben während der gesamten Safari geschlossen.
Nach der Fahrt weitergehen
Die Safarirunde ist nur der erste Teil. Im Fußgängerbereich warten weitere Tieranlagen, das Reptilienhaus und Vermittlungsangebote. Wer direkt nach der Fahrt aufbricht, verpasst einen wesentlichen Teil des Parks.
Tierpark und Strand verbinden
Sa Comas Strand bietet sich als Anschluss an den Zoobesuch an. Wer mehr Bewegung möchte, kombiniert den Tag stattdessen mit der Punta de n’Amer, sollte dafür aber einen eigenen Zeitblock einplanen.