Sehenswürdigkeiten

Strandpromenade Sa Coma – am Meer entlang nach S’Illot

Strandpromenade

Die Strandpromenade von Sa Coma begleitet den Sandstrand unmittelbar an der Küste. Auf der einen Seite liegen heller Sand und klares Wasser, auf der anderen der Ferienort mit Restaurants, Bars und Geschäften. Der Weg eignet sich für einen Spaziergang zwischen Strandaufenthalt und Abendessen ebenso wie für eine längere Runde in Richtung S’Illot.

Ihr besonderer Reiz liegt weniger in einem einzelnen Monument als im fortlaufenden Wechsel der Perspektiven. Mal öffnet sich der Blick über die Badebucht, mal führen Zugänge hinunter zum Sand, mal rückt das felsigere Küstenstück bei S’Illot näher. Am anderen Ende grenzt Sa Punta de n’Amer an den Strand – ein geschützter, weitgehend unbebauter Gegenpol zum Ferienort.

Familien profitieren von der Nähe zum flach abfallenden Wasser und den kurzen Wegen zu den Einrichtungen des Ortes. Für Spaziergänger ist die Promenade eine einfache Möglichkeit, Sa Comas Küste kennenzulernen, ohne über Sand oder unebene Naturpfade laufen zu müssen. Wer mehr Bewegung sucht, kann den Küstenbummel mit S’Illot oder einem Ausflug in die Punta de n’Amer verbinden.

Was es zu sehen gibt

Die stärkste Ansicht entsteht dort, wo Promenade, Sand und Meer fast ohne Abstand nebeneinanderliegen. Die Uferlinie bleibt während des Spaziergangs präsent; selbst kurze Pausen fühlen sich deshalb nicht wie ein Aufenthalt an einer gewöhnlichen Ortsstraße an. Vor dem Weg liegt die offene Badebucht, hinter dem Strand beginnt stellenweise bereits die bewachsene Landschaft von Sa Punta de n’Amer.

Platja de Sa Coma

Der Strand bestimmt den Charakter der gesamten Promenade. Sein weicher, heller Sand und das klare Wasser machen die Bucht zu einem beliebten Familienstrand. Das Meer fällt im Uferbereich flach ab, während weiter draußen größere Posidonia-Bestände liegen. Diese Seegraswiesen gehören zum natürlichen Küstenraum des Mittelmeers und sind ökologisch wertvoll; angeschwemmte Pflanzenteile am Strand sind daher kein Abfall, sondern Teil dieses Systems.

Vom befestigten Weg aus lässt sich das Geschehen am Wasser gut überblicken. Badegäste wechseln zwischen Sand und Promenade, am Strand wird Volleyball gespielt, und auf dem Wasser gehören je nach Angebot Parasailing und Fahrten mit dem Banana-Boot zum Bild. Drei Strandkioske mit Barservice und öffentliche Toiletten machen es leicht, den Spaziergang mit einem längeren Aufenthalt am Meer zu verbinden.

Sa Punta de n’Amer

Am Rand des Ferienortes verändert sich die Küstenkulisse. Sa Punta de n’Amer trennt Sa Coma von Cala Millor und bewahrt ein naturbelassenes Stück Küste mit markierten Wegen. Die Promenade bietet damit einen anschaulichen Übergang: Hinter Restaurants und Unterkünften beginnt eine Landschaft, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad weiter erkundet werden kann.

Im Schutzgebiet führen Wege durch die Vegetation zum Castell de sa Punta de n’Amer. Von dort reicht der Blick über die Küste und die Bucht von Cala Millor. Das Castell ist jedoch nicht Teil der Strandpromenade selbst; wer dorthin weitergeht, wechselt vom ebenen Uferweg auf einen Naturausflug und sollte den zusätzlichen Weg bewusst einplanen.

Küstenabschnitt nach S’Illot

In der Gegenrichtung nähert sich die Promenade dem felsigeren Küstenbereich von S’Illot. Gerade dieser Wechsel macht einen Spaziergang interessanter als bloßes Hin- und Zurücklaufen vor derselben Strandkulisse. Der breite Sandstrand von Sa Coma geht optisch in eine stärker gegliederte Küste über, während die Bebauung der benachbarten Ferienorte ineinander übergeht.

Die Küstenorte der Destination sind durch Fußgängerbereiche und eine Radverbindung miteinander verknüpft. Die Route reicht über Sa Coma und S’Illot hinaus in Richtung Cala Millor, Cala Bona und Costa dels Pins. Auf der Strandpromenade selbst ist deshalb mit Spaziergängern, Familien und Radfahrern zu rechnen; gegenseitige Rücksicht ist besonders in den belebten Sommermonaten wichtig.

Beleuchtete Promenade

Die parallel zum Strand verlaufende Promenade ist über ihre gesamte Länge beleuchtet. Nach Einbruch der Dunkelheit bleibt die Küstenlinie dadurch weiterhin als Spazierweg nutzbar, während der Strand selbst zunehmend in den Hintergrund tritt. Restaurants und Bars im Ort rücken dann stärker ins Blickfeld. Die Beleuchtung macht aus dem reinen Zugang zum Strand einen eigenständigen Aufenthaltsraum, der auch nach dem Badetag weiterlebt.

Der Besuch

Ein Besuch beginnt meist ohne festgelegten Rundgang. Wer vom Ort zum Meer kommt, erreicht zunächst die Promenade und entscheidet dort, ob der Weg am Strand entlang, nach S’Illot oder in Richtung Sa Punta de n’Amer führen soll. Gerade diese Offenheit ist praktisch: Der Spaziergang kann jederzeit an einem Strandzugang, einem Kiosk oder einem Restaurant unterbrochen werden.

Kurzer Küstenbummel

Für einen ersten Eindruck genügt es, einen Abschnitt am Sandstrand entlangzugehen und auf demselben Weg zurückzukehren. Dabei bleibt der Untergrund befestigt, und das Meer ist fast ständig im Blick. Eine allgemeingültige Besuchsdauer gibt es nicht, denn die Promenade ist keine abgeschlossene Anlage mit vorgegebener Strecke. Entscheidend ist, ob der Spaziergang für sich steht oder mit Baden, einer Einkehr und weiteren Küstenwegen verbunden wird.

Wer am Strand bleiben möchte, findet öffentliche Toiletten und Kioske mit Barservice. Tagsüber gehört auch ein Rettungsschwimmerdienst zur Ausstattung des Strandes. Bojen markieren den Schwimmbereich und die Durchfahrt für Boote. Diese Einrichtungen betreffen den Badebetrieb; für einen reinen Promenadenspaziergang sind weder Strandkleidung noch Badesachen notwendig.

Längere Runde an der Küste

Für mehr Abwechslung bietet sich die Richtung S’Illot an. Der Charakter der Küste verändert sich dort sichtbar, ohne dass zuerst eine Autofahrt nötig wäre. Alternativ lässt sich der Spaziergang am Rand von Sa Punta de n’Amer fortsetzen. Die markierten Wege durch das Schutzgebiet führen jedoch über natürlichen Untergrund und stellen andere Anforderungen als die befestigte Promenade.

Eine weitere Möglichkeit ist das Fahrrad. Entlang der Küstenorte verläuft eine Radverbindung von S’Illot über den Raum Sa Coma und Cala Millor bis in Richtung Cala Bona und Costa dels Pins. Auf gemeinsam oder eng genutzten Abschnitten ist langsames Fahren angebracht, denn in Strandnähe kreuzen Badegäste häufig den Weg.

Andrang und Jahreszeit

In den Sommermonaten zieht der leicht erreichbare Strand viele Urlauber und einheimische Badegäste an. Dann ist die Promenade nicht nur Spazierweg, sondern zugleich Zugang zum Strand, Verbindung zwischen Unterkünften und Gastronomie sowie Teil der Küstenroute. Wer vor allem Ruhe sucht, findet außerhalb der sommerlichen Hauptnachfrage günstigere Bedingungen.

Konkrete Öffnungszeiten oder Eintrittsregelungen sind nicht erfasst. Da sich örtliche Regelungen und einzelne Serviceangebote ändern können, sollten aktuelle Hinweise vor dem Besuch geprüft werden. Die Promenade selbst wird als öffentlicher Küstenweg genutzt; Kioske, Wassersport und Rettungsdienst folgen jeweils ihrem eigenen Betrieb.

Familien und Strandzugänge

Mit Kindern lässt sich der Spaziergang besonders unkompliziert mit dem Strand verbinden. Das Wasser gilt als flach und der Sand als weich, dennoch ersetzt diese Eigenschaft keine Aufsicht. Zwischen Promenade und Meer liegen mehrere Strandzugänge. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität verfügt der Strand über Zufahrtsrampen, reservierte Parkplätze und einen amphibischen Stuhl für den unterstützten Zugang ins Wasser.

Die belegten Hilfen beziehen sich ausdrücklich auf den Strand. Wer auf eine durchgehend barrierearme Route angewiesen ist, sollte zusätzlich die aktuelle Situation an den gewünschten Übergängen und am jeweiligen Ausgangspunkt prüfen. Bei einer Fortsetzung in das Naturgebiet Sa Punta de n’Amer ist mit natürlichen Wegen statt durchgehend befestigter Flächen zu rechnen.

Anfahrt und Parken

Aus Palma führt die Anreise quer über die Insel in den Küstenort Sa Coma. Vom Flughafen Palma beträgt die Straßenstrecke bis Sa Coma 68 Kilometer über die Ma-15; die Fahrt dauert rund 60 Minuten. Vom Zentrum Palmas sind es 70 Straßenkilometer, ebenfalls über die Ma-15, und die Fahrt dauert rund 67 Minuten. Diese Angaben gelten jeweils bis Sa Coma, nicht bis zu einem bestimmten Zugang der Strandpromenade.

Das letzte Stück in Sa Coma

Im Ort folgt man der Beschilderung zum Strand. Die Promenade verläuft parallel zur Platja de Sa Coma, sodass mehrere Zugänge als Ausgangspunkt infrage kommen. Welcher davon am günstigsten ist, hängt davon ab, ob der Spaziergang eher in Richtung S’Illot oder zur Sa Punta de n’Amer führen soll. Für einen reinen Küstenbummel ist kein bestimmter Startpunkt vorgeschrieben.

Die Zufahrt zum Strand wird als einfach und ausgeschildert beschrieben. In Strandnähe gibt es Parkmöglichkeiten; für Menschen mit Behinderung sind reservierte Stellplätze ausgewiesen. In den stark besuchten Sommermonaten sollte für die Parkplatzsuche mehr Spielraum bleiben, weil Strand, Promenade und Gastronomie gleichzeitig viele Besucher anziehen.

Anreise mit dem Bus

Sa Coma ist mit öffentlichen Bussen erreichbar. Eine Haltestelle liegt nach den örtlichen Tourismusinformationen 50 Meter vom Strand entfernt, sodass das letzte Stück zu Fuß kurz bleibt. Je nach gewählter Verbindung kommen auch Haltestellen im Bereich Savines und S’Illot infrage. Die aktuellen Linien und Abfahrtszeiten sollten unmittelbar vor der Fahrt geprüft werden, da sie sich saisonal ändern können.

Wer mit dem Bus anreist, benötigt vor Ort kein weiteres Verkehrsmittel. Strand, Promenade, S’Illot und der Zugang zur Punta de n’Amer lassen sich zu Fuß miteinander verbinden. Für einen längeren Ausflug im Naturgebiet ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Rückweg wieder bis zum Küstenort und zur gewählten Haltestelle führt.

Zu Fuß und mit dem Fahrrad

Innerhalb Sa Comas ist die Promenade vor allem ein Ziel für Fußgänger. Von Unterkünften, Restaurants und Geschäften im Küstenbereich führen kurze Ortswege hinunter zum Meer. Radfahrer können die überörtliche Küstenverbindung nutzen, die S’Illot mit den weiter nördlich gelegenen Ferienorten verbindet. In den belebten Bereichen am Strand haben Fußgänger und querende Badegäste besondere Aufmerksamkeit verdient.

Buslinien nach Strandpromenade im Überblick

LinieStreckeFahrten/TagErste FahrtLetzte Fahrt
A42Cala Bona - Aeroport33600:1023:18
401Cala Millor - Palma31600:0523:47
424Cala Rajada - Portocristo17207:5223:45
425Cala Bona - Portocristo16407:5322:18

Aus den offiziellen GTFS-Fahrplandaten (TIB/SFM), ohne Echtzeit. Die Zahlen fassen alle Halte im Ort zusammen; Fahrten an Wochenenden und Feiertagen weichen ab — vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.

Anfahrt mit dem Bus

  • Savines 2 (51001) · 0,2 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • Savines 1 (51002) · 0,2 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • S'Illot 2 (33068) · 0,8 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • S'Illot 1 (33067) · 0,8 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • Palmeres 1 (51006) · 0,8 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • Palmeres 2 (51005) · 0,9 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • Mare Selva 1 (51030) · 1,8 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich
  • Mare Selva 2 (51031) · 1,8 km Luftlinie

    • 401Cala Millor - Palma · Täglich
    • 424Cala Rajada - Portocristo · Täglich
    • 425Cala Bona - Portocristo · Täglich
    • A42Cala Bona - Aeroport · Täglich

Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.

In der Umgebung

Sa Coma zeigt sich an der Promenade als klassischer Ferienort mit kurzen Wegen: Hinter dem Strand liegen Unterkünfte, Geschäfte, Bars und Restaurants, vor ihm öffnet sich die Bucht. Gerade deshalb lässt sich der Spaziergang leicht in einen Strandtag einbauen, ohne dass zwischen den einzelnen Programmpunkten gefahren werden muss.

Sa Punta de n’Amer

Der naheliegendste Naturausflug beginnt am Rand des Strandes. Sa Punta de n’Amer liegt zwischen Sa Coma und Cala Millor und wird von markierten Wegen durchzogen. Die Halbinsel kann zu Fuß oder mit dem Mountainbike erkundet werden. Im Gegensatz zur bebauten Küste um Sa Coma bleibt sie weitgehend naturbelassen; je nach Jahreszeit lassen sich dort Blumen sowie Möwen und Kormorane beobachten.

Am Ende des Weges steht das Castell de sa Punta de n’Amer. Der historische Wehrturm bietet einen weiten Blick über die Küste und in Richtung Cala Millor. Wer nur leichte Schuhe für einen ebenen Promenadenbummel trägt, sollte beachten, dass die Wege durch das Schutzgebiet einen anderen Untergrund haben. Promenade und Punta ergeben deshalb zwar einen stimmigen gemeinsamen Ausflug, sind aber zwei deutlich unterschiedliche Besuchserlebnisse.

S’Illot

Nach Süden setzt sich der Küstenweg in Richtung S’Illot fort. Der Nachbarort ist eine gute Wahl für alle, die nicht einfach an derselben Stelle umkehren möchten. Unterwegs verändert sich die Uferlinie vom langen Sandstrand zur felsigeren Küste. Die Orte liegen so nah beieinander, dass der Übergang zu Fuß erlebt werden kann und nicht erst durch eine Fahrt über das Straßennetz.

S’Illot eignet sich außerdem als alternativer Ausgangs- oder Endpunkt, wenn eine passende Busverbindung genutzt wird. Vor der Planung sollten jedoch die aktuellen Linien geprüft werden. Wer hin und zurück an der Küste läuft, kann den Blickwechsel nutzen: Auf dem Rückweg erscheint die Bucht von Sa Coma aus der entgegengesetzten Richtung.

Cala Millor und Cala Bona

Nördlich von Sa Punta de n’Amer liegt Cala Millor mit einem weiteren großen Sandstrand und einer ausgeprägten Uferpromenade. Die Küstenverbindung führt anschließend weiter nach Cala Bona und in Richtung Costa dels Pins. Diese Orte sind eher Ziele für eine ausgedehnte Radfahrt oder einen eigenen Ausflug als beiläufige Stationen eines kurzen Spaziergangs in Sa Coma.

Wer mehrere Küstenorte vergleichen möchte, erlebt hier unterschiedliche Übergänge zwischen Ferienbebauung, Sandstrand und Naturraum. Die Strandpromenade von Sa Coma bleibt dabei der ruhige Ausgangspunkt: nah am Wasser, unmittelbar mit dem Ort verbunden und an beiden Enden offen für eine Fortsetzung.

Insider-Tipps von Einheimischen

  • Bis S’Illot weitergehen

    Nicht am Ende des Sandstrands sofort umkehren: In Richtung S’Illot verändert sich die Küste und wird felsiger. Der Rückweg eröffnet anschließend einen neuen Blick auf die Bucht von Sa Coma.

  • Promenade plus Naturweg

    Am Rand des Strandes lässt sich der befestigte Küstenbummel mit Sa Punta de n’Amer verbinden. Für den Naturweg zum Castell sind festere Schuhe sinnvoller als reine Strandbekleidung.

  • Nach dem Strandtag bleiben

    Die parallel zum Strand verlaufende Promenade ist vollständig beleuchtet. Dadurch eignet sie sich auch dann noch für einen Küstenbummel, wenn der Badebetrieb endet und Restaurants und Bars stärker in den Vordergrund rücken.

  • Küstenroute per Rad

    Sa Coma liegt an der Küstenverbindung zwischen S’Illot und den Ferienorten weiter nördlich. In Strandnähe langsam fahren: Badegäste und Familien queren dort häufig zwischen Promenade und Sand.

  • Zugang gezielt wählen

    Der Strand verfügt über Rampen, reservierte Stellplätze und einen amphibischen Stuhl. Wer diese Hilfen benötigt, sollte den passenden Strandzugang vorab bestimmen, statt an einem beliebigen Ende der Promenade zu starten.

Der Ort dazu

Sa Coma im Ortsporträt
26°C Sa Coma
Was ist die Strandpromenade von Sa Coma und warum lohnt sich ein Besuch?
Die Strandpromenade verläuft parallel zur Platja de Sa Coma und verbindet den Ferienort unmittelbar mit dem Meer. Sie lohnt sich vor allem wegen der fortlaufenden Aussicht auf Sandstrand und Bucht, der kurzen Wege zu Kiosken, Restaurants und Geschäften sowie der Möglichkeit, den Spaziergang in Richtung S’Illot oder Sa Punta de n’Amer fortzusetzen. Es handelt sich nicht um eine Sehenswürdigkeit mit festem Rundgang, sondern um einen lebendigen Küstenweg, der Strandtag, Spaziergang und Einkehr miteinander verbindet.
Welche Öffnungszeiten gelten und kostet der Besuch Eintritt?
Konkrete Öffnungszeiten und Eintrittsregelungen sind für die Strandpromenade nicht erfasst. Da örtliche Vorgaben und die Betriebszeiten einzelner Angebote wechseln können, empfiehlt sich vor dem Besuch eine aktuelle Prüfung. Die Promenade wird als öffentlicher Küstenweg genutzt, während Strandkioske, Wassersportangebote, Rettungsdienst und andere Einrichtungen jeweils eigene Betriebszeiten haben können. Der Spaziergang selbst ist nicht an einen vorgegebenen Rundgang oder einen kontrollierten Eingang gebunden.
Wie kommt man von Palma oder vom Flughafen zur Strandpromenade in Sa Coma?
Vom Flughafen Palma führt die Fahrt über die Ma-15 nach Sa Coma. Die Straßenstrecke beträgt 68 Kilometer, die Fahrt dauert rund 60 Minuten. Vom Zentrum Palmas sind es über die Ma-15 insgesamt 70 Straßenkilometer bei rund 67 Minuten Fahrzeit. Beide Angaben gelten bis Sa Coma und nicht bis zu einem bestimmten Zugang der Strandpromenade. Im Ort folgt man der Beschilderung zum Strand; die Promenade verläuft parallel zur Platja de Sa Coma und kann über mehrere Zugänge erreicht werden.
Wie lange sollte man für die Strandpromenade einplanen?
Eine feste Besuchsdauer lässt sich nicht sinnvoll angeben, weil die Promenade keine abgeschlossene Anlage und keinen vorgeschriebenen Rundgang besitzt. Für einen kurzen Eindruck kann ein Abschnitt am Strand entlanggegangen und auf demselben Weg zurückgekehrt werden. Deutlich mehr Zeit beanspruchen eine Fortsetzung nach S’Illot, Badepausen oder eine Einkehr. Wer zusätzlich durch Sa Punta de n’Amer bis zum Castell gehen möchte, macht aus dem Promenadenbummel einen eigenständigen Naturausflug mit natürlichem Untergrund und zusätzlichem Rückweg.
Wann ist auf der Strandpromenade am wenigsten Andrang?
Belegt ist vor allem der starke Zustrom während der Sommermonate, wenn sowohl Urlauber als auch einheimische Badegäste den leicht erreichbaren Strand besuchen. Wer eine ruhigere Promenade sucht und nicht auf sommerlichen Badebetrieb angewiesen ist, findet außerhalb dieser besonders stark nachgefragten Zeit bessere Voraussetzungen. Innerhalb eines Tages hängt der Andrang stark von Wetter, Saison und Strandbetrieb ab. Die vollständige Beleuchtung erlaubt außerdem einen Spaziergang nach dem eigentlichen Badetag, wenn sich das Geschehen stärker zu den Restaurants und Bars verlagert.
Eignet sich die Strandpromenade für einen Besuch mit Kindern?
Die Verbindung aus befestigtem Küstenweg und unmittelbar angrenzendem Familienstrand macht Sa Coma für einen Ausflug mit Kindern gut geeignet. Der Sand wird als weich und das Wasser als flach beschrieben. Mehrere Zugänge ermöglichen den Wechsel zwischen Promenade und Strand, während öffentliche Toiletten und drei Kioske längere Aufenthalte erleichtern. Tagsüber gehört ein Rettungsschwimmerdienst zur Strandausstattung. Trotz des flachen Uferbereichs müssen Kinder am Wasser und beim Kreuzen der von Radfahrern mitgenutzten Küstenverbindung aufmerksam begleitet werden.
Ist die Strandpromenade beziehungsweise der Strand barrierefrei zugänglich?
Für den Strand sind mehrere Zufahrtsrampen, reservierte Parkplätze und ein amphibischer Stuhl für unterstütztes Baden belegt. Diese Angaben beziehen sich ausdrücklich auf die Platja de Sa Coma und ihre Zugänge. Wer auf eine durchgehend barrierearme Strecke angewiesen ist, sollte deshalb vorab prüfen, welcher Übergang von der Promenade zum Strand geeignet ist und ob die benötigte Hilfe aktuell bereitsteht. Die Wege in Sa Punta de n’Amer sind Naturwege und sollten nicht mit dem befestigten Charakter der Strandpromenade gleichgesetzt werden.
Was lässt sich mit dem Spaziergang in der Nähe verbinden?
Am einfachsten lässt sich der Besuch mit einem Strandaufenthalt an der Platja de Sa Coma oder einem Spaziergang nach S’Illot verbinden. In der Gegenrichtung beginnt Sa Punta de n’Amer, wo markierte Naturwege zum historischen Castell führen. Für Radfahrer setzt sich die Küstenverbindung über den Raum Cala Millor bis Cala Bona und in Richtung Costa dels Pins fort. Wer nur einen kurzen Ausflug plant, sollte sich auf Sa Coma und S’Illot beschränken; die Punta und die weiter nördlich gelegenen Orte verdienen mehr Zeit und passende Schuhe beziehungsweise ein Fahrrad.