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189.732 Euro zurück: Staat fordert Kino-Hilfen der Balearen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

15 Kinos auf den Balearen stehen im Zentrum einer Rückforderung über 189.732 Euro. Das Institut für Kinematografie und visuelle Künste (ICAA) im Kulturministerium verlangt die vollständige Rückzahlung der Fördergelder. Die Forderung wurde am 15. September bekannt.

Archivo - Proyección en una sala de cine. Imagen de archivo
Europa Press

Die Hilfen waren für Kinos und die Gewinnung von Publikum im Jahr 2025 vorgesehen. Welche Kinos auf den Balearen betroffen sind, nennt die vorliegende Information nicht.

Branchenquellen kritisieren neuen Maßstab

Quellen aus der Branche kritisieren, dass den autonomen Gemeinschaften nachträglich eine Voraussetzung auferlegt werde. In den Bedingungen für die Mittelübertragung habe zunächst nur gestanden, dass die Regionen die Hilfen bis zum 31. Dezember 2025 ausschreiben müssen.

Eine abgeschlossene Vergabe der Gelder innerhalb desselben Jahres sei laut diesen Quellen ausdrücklich nicht verlangt worden. Sie sehen deshalb eine Bedingung rückwirkend angewendet, die ausdrücklich erst für die Übertragungen 2026 aufgenommen worden sei.

Rückforderungen auch in anderen Regionen

Das ICAA fordert auch von weiteren autonomen Gemeinschaften Geld zurück. In Andalusien geht es laut Quelle um 1,4 Millionen Euro für 112 Kinos, in Valencia um 1,087 Millionen Euro für 86 Säle.

Für die Balearen bleibt es bei der genannten Forderung: 189.732 Euro für 15 Kinos. Ob und wie die Rückforderung weiterbearbeitet wird, geht aus der Quelle nicht hervor.

Themen: Gerichtsprozesse · Kultur · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com