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Prohens verteidigt 25 Millionen für Ceutas Migrantenkinder

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Der Streit um 25 Millionen Euro für Ceuta erreicht das Parlament der Balearen in Palma. Regierungschefin Marga Prohens verteidigt die Gelder für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten gegen die Forderung von Vox, sie zu streichen.

Archivo - La presidenta del Govern, Marga Prohens, interviene en un pleno en el Parlament.
Europa Press

Nach Darstellung von Prohens sorgen die Mittel dafür, dass die autonome Stadt Ceuta nicht bei Leistungen für ihre eigenen Einwohner sparen muss. Ceuta und sein Präsident hätten bereits genug Probleme, sagte sie in der Kontrollsitzung.

Vox fordert Streichung der Mittel

Die Vox-Abgeordnete Manuela Cañadas hält zusätzliche Millionen nicht für die Lösung des Problems und verlangt, die Gelder zurückzunehmen. Sie sagte, die Bürger könnten nicht noch mehr zahlen, um diese Menschen zu versorgen.

Prohens griff daraufhin Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez an. Er sei in den Urlaub gefahren und habe alle außer Marokko verantwortlich gemacht, obwohl Marokko die Souveränität über Ceuta und Melilla fordere, sagte sie.

200 Migranten erreichen die Balearen

Prohens verwies zudem auf die Lage auf den Balearen: Am Dienstag kamen nach ihren Angaben 200 Migranten an Bord von rund zehn Pateras auf die Inseln. Wenn Ceuta Sánchez wenig bedeute, dann bedeuteten ihm die Balearen noch weniger, kritisierte sie.

Zum Schluss warf Prohens der sozialistischen PSIB vor, in der Kontrollsitzung keine Fragen zu Ceuta gestellt zu haben. Im vergangenen Jahr habe die Partei nach Palästina gefragt, sagte sie.

Themen: Migration · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com