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Balearen sagen Ja zu 25 Millionen Euro Ceuta-Hilfe

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Über eine Ceuta-Hilfe von 25 Millionen Euro stimmt die Sektoralkonferenz für Kindheit und Jugend am Donnerstag ab. Die Balearen wollen der außerordentlichen Unterstützung für die Betreuung migrantischer Kinder und Jugendlicher in Ceuta zustimmen. Sandra Fernández nimmt für die Inseln per Video an der Sitzung teil, die Jugend- und Kindheitsministerin Sira Rego leitet.

Die Hilfe steht nach der massenhaften Einreise am 30. Juli auf der Tagesordnung. Antònia Maria Estarellas, Vizepräsidentin der balearischen Regierung, hält die Summe jedoch nicht für ausreichend, um den gesamten Bedarf zu decken. Die Regierung der Balearen beobachte die Lage in Ceuta nach eigenen Angaben mit großer Sorge.

Balearen lehnen Verteilung von Minderjährigen ab

An einer möglichen Verteilung unbegleiteter Minderjähriger aus Ceuta auf die autonomen Gemeinschaften wollen sich die Balearen weiter nicht beteiligen. Estarellas begründet das damit, dass die Inseln keine Kapazität hätten, mehr Kinder und Jugendliche aufzunehmen als jene, die bereits dort leben.

Das Ministerium will zu Beginn der Konferenz dennoch über die Versorgung unbegleiteter Minderjähriger beraten lassen. Dafür muss die Aufnahme des Themas zunächst abgestimmt werden. Im Raum steht unter anderem ein Plan, rund 500 Mädchen aus Ceuta auf die spanische Halbinsel zu bringen, ohne ihre Vormundschaft auf die autonomen Gemeinschaften zu übertragen.

Streit über Rückkehr und Aufnahme

Die Regierung in Madrid arbeitet nach eigenen Angaben an einem umfassenden Aufnahmeplan. Dieser sieht eine verbindliche und solidarische Aufnahme durch alle autonomen Gemeinschaften, Pflegefamilien und weitere beschleunigte Lösungen vor.

Der Konflikt dreht sich auch um die Rückkehr von Minderjährigen nach Marokko. Während die Volkspartei PP dafür wirbt, erklärt Ministerin Rego, eine Rückkehr müsse freiwillig erfolgen und Rechte der Minderjährigen garantieren.

Themen: Migration · Soziales · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com