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2.028 Wohnungen auf den Balearen durch Umnutzungen

Auf den Balearen sind nach Angaben der Asociación Balear de Inmobiliarias Nacionales e Internacionales (Abini) in den vergangenen zwei Jahren 2.028 Wohnungen durch die Umnutzung von Gewerberäumen, Wohnungsaufteilungen, Aufstockungen und Nutzungsänderungen entstanden. Die Immobilienvereinigung teilte dies am 18. August 2026 in Palma auf Mallorca mit.

Archivo - Carteles de venta y alquiler en un local
Foto: Tomàs Moyà – Europa Press

Nach Darstellung von Abini sind die mehr als 2.000 Wohnungen dauerhaft für Einwohner vorgesehen und ihre Preise gesetzlich begrenzt. Die Organisation wertet die Maßnahmen als Beitrag zur Ausweitung des Wohnungsangebots für ansässige Menschen.

Abini fordert langfristige Wohnungsstrategie

Abini-Präsident Daniel Arenas bezeichnete die Lage insbesondere für junge Menschen als besorgniserregend. Der aufgelaufene Wohnungsbedarf könne nicht innerhalb von vier Jahren behoben werden, erklärte er.

Nach Ansicht der Vereinigung braucht es dafür langfristige Planung, Investitionen, Rechtssicherheit und Kontinuität in der Wohnungspolitik. Die 2.028 zusätzlichen Wohnungen allein lösten das Problem nicht, zeigten aber nach Auffassung von Abini, dass durch neue Instrumente und den Abbau bestimmter Hindernisse zusätzlicher Wohnraum entstehen könne.

Neubau, Sanierung und schnellere Verfahren

Als weitere Prioritäten nannte Abini den Neubau sowie geförderten und bezahlbaren Wohnraum. Zudem solle Bauland mobilisiert und die Sanierung sowie Umwandlung von Immobilien erleichtert werden.

Die Vereinigung sprach sich außerdem für eine Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privaten Akteuren aus. Kürzere Verwaltungsverfahren und eine effizientere Verwaltung seien aus Sicht von Arenas ebenfalls erforderlich, um das Wohnungsangebot schrittweise zu erhöhen.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com