40 Millionen Euro für bezahlbare Wohnungen und Umzüge
Bis zu 40,41 Millionen Euro sollen in bezahlbare Wohnungen, die Unterbringung von Familien und Stadterneuerung fließen. Das spanische Wohnungsministerium vergibt die direkten Zuschüsse per Königlichem Dekret, das am Donnerstag im Staatsanzeiger veröffentlicht wurde. Die Regelung tritt am Freitag in Kraft.
Die Zuschüsse gehen ohne öffentliche Ausschreibung an konkrete Empfänger. Das Ministerium begründet dies mit öffentlichem, sozialem und wirtschaftlichem Interesse.
Barcelona erhält den größten Betrag
Bis zu 15.777.360 Euro gehen an die Stadt Barcelona. Damit soll sie Wohnungen oder Unterkünfte für bezahlbare oder soziale Mieten bauen. Weitere maximal 250.000 Euro erhält die Stadt für die Organisation des Housing Summit 2026.
Die Metropolregion Barcelona bekommt bis zu 5.399.120 Euro, um den öffentlichen Bestand an bezahlbaren oder sozialen Mietwohnungen zu vergrößern. Bis zu 4 Millionen Euro fließen dafür auch an die Provinzverwaltung von Sevilla.
Geld für Familien und geförderten Neubau
Die Gemeinschaft Madrid erhält maximal 8.375.000 Euro für die Unterbringung von Familien aus der Cañada Real. Das Geld soll zudem Arbeiten zur Bewohnbarkeit, Barrierefreiheit und Anpassung der Zielimmobilien finanzieren.
Casa 47, ein öffentliches Unternehmen, bekommt bis zu 3.560.630 Euro für knapp 90 VPO, also geförderte Wohnungen, zur Vermietung in Loma Colmenar in Ceuta. Bis zu 3 Millionen Euro gehen an Éibar in Guipúzcoa für Gebäudesanierung und Stadterneuerung im Viertel Murrategi.
Die Hilfen zahlt der Staat jeweils vorab in einer Summe. Für Unterbringung, bezahlbare Mieten und Stadterneuerung bleiben bis zu sechs Jahre Zeit, mit einer möglichen Verlängerung um weitere drei Jahre. Die mit den Zuschüssen gebauten Mietwohnungen müssen über Wohnungsbewerberregister oder andere objektive, transparente und öffentliche Verfahren vergeben werden.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com