Ägyptische Feier: PSOE wirft Sant Antonis Bürgermeister Lügen vor
Die PSOE wirft dem Bürgermeister von Sant Antoni de Portmany auf Ibiza, Marcos Serra, vor, im Zusammenhang mit der ägyptischen Feier in sa Pedrera wiederholt falsche Angaben gemacht zu haben. Die private Veranstaltung vom 13. August steht wegen des hohen Wasserverbrauchs in einer Zeit angespannter Wasserversorgung in der Kritik.
Nach Angaben der Sozialisten widersprechen Unterlagen aus dem Gemeindeakt den bisherigen Erklärungen des Bürgermeisters. Die Partei erklärte, sie habe den Vorgang zur Feier und die von den Veranstaltern eingereichte technische Dokumentation eingesehen.
Pläne zeigen Wasserfläche
Die Gemeinde habe anhand der von den Veranstaltern vorgelegten Pläne gewusst, dass eine große Wasserfläche vorgesehen gewesen sei, teilte die PSOE mit. Die Sozialisten bezeichnen diese als eine Art Ziersee.
Der Ausdruck „künstlicher See“ erscheine zwar nicht ausdrücklich in den Unterlagen. Die Wasserzone sei jedoch auf rund zehn beigefügten Karten blau markiert und mit dem Wort „water“ gekennzeichnet, so die Partei.
Forderung nach Veröffentlichung
Die PSOE kritisierte zudem, dass die Gemeinde vor positiven Stellungnahmen keine Übersetzung oder Erläuterung zu den englischsprachigen Angaben verlangt habe. Falls die Fachleute die Pläne verstanden hätten, hätten sie auch die vorgesehene Wasserfläche erkennen müssen, argumentierte die Partei.
Die Sozialisten forderten Serra auf, die Pläne der technischen Dokumentation zu veröffentlichen. Im nächsten Gemeinderat wollen sie die Bearbeitung des Vorgangs thematisieren und politische Verantwortung verlangen.
Themen: Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com