Baleären lehnen Aufnahme von Minderjährigen ab
Die Balearen halten die Hilfe von 25 Millionen Euro für die Betreuung migrantischer Kinder in Ceuta für zu gering. Zugleich will die Inselregierung weiterhin keine Minderjährigen aufnehmen, die über einen Verteilungsmechanismus auf die Autonomiegemeinschaften verteilt werden sollen. Familienministerin Sandra Fernández bekräftigte diese Haltung am Donnerstag in Palma nach einer Videokonferenz der Konferenz für Kindheit und Jugend.
25 Millionen Euro für Ceuta einstimmig beschlossen
Bei dem Treffen ging es ausschließlich um die Hilfe für Ceuta. Alle anwesenden Autonomiegemeinschaften stimmten den 25 Millionen Euro einstimmig zu.
Aragón, Extremadura und Kastilien und León nahmen nicht an der Sitzung teil. Die Balearen bewerten die beschlossene Summe dennoch als unzureichend.
Balearen fordern Rückkehr und Einzelfallprüfung
Fernández wiederholte außerdem die Forderung der Balearen und weiterer Regionen nach einer Rückführung aller Migranten. Bei Minderjährigen solle jeder Fall einzeln geprüft werden.
Wenn es möglich ist, fordert die Inselregierung eine Familienzusammenführung im Herkunftsland.
Themen: Migration · Soziales · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com