Deutsche führen Auslandshypotheken in Spanien an
Deutsche stellen im zweiten Quartal 2026 die meisten Hypothekenanträge von Nichtresidenten für einen Hauskauf in Spanien. Ihr Anteil liegt bei 15,6 Prozent. Die Balearen erreichen bei diesen Anträgen 5,8 Prozent.
Das berichtet der Immobilienanbieter idealista am Dienstag, 8. September. Auf Deutsche folgen Briten mit 10,6 Prozent und Schweizer mit 9,4 Prozent. Franzosen kommen auf 9,1 Prozent, Niederländer auf 8,3 Prozent und US-Amerikaner auf 5,9 Prozent.
Die Küste zieht die meisten Anträge an
Die meisten Hypothekenanträge aus dem Ausland kommen laut idealista aus Regionen an der Mittelmeerküste. Die Valencianische Gemeinschaft bündelt 32,3 Prozent der Nachfrage, Andalusien 19,9 Prozent und Katalonien 14 Prozent.
Nach Madrid mit 6,5 Prozent und den Kanaren mit 6,3 Prozent folgen die Balearen mit 5,8 Prozent. Insgesamt machen Anträge von Ausländern im zweiten Quartal 3 Prozent der Nachfrage bei idealista/hipotecas aus.
Käufer beantragen im Schnitt 265.093 Euro
Ausländische Antragsteller geben einen Kaufpreis von durchschnittlich 265.093 Euro an. Das sind 3,6 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2025 und mehr als der landesweite Durchschnitt von 207.569 Euro.
Fast 70 Prozent der Anträge liegen allerdings unter 200.000 Euro. Die durchschnittliche verfügbare monatliche Haushaltskasse der Antragsteller beträgt 6.779 Euro. Schweizer Antragsteller liegen mit mehr als 9.300 Euro im Monat an der Spitze.
Wer den Kredit schließlich abschließt, kauft deutlich teurer: Der durchschnittliche Immobilienpreis liegt dann bei knapp 403.000 Euro, die Darlehenssumme bei rund 235.000 Euro. 85 Prozent dieser Hypotheken haben einen festen Zinssatz, 15 Prozent einen Mischzins. Variable Kredite spielen bei Nichtresidenten im zweiten Quartal keine Rolle.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com