Ibiza verdoppelt Bioflächen: 1.590 Hektar im Anbau
Auf Eivissa (Ibiza) wächst die Biofläche 2025 auf 1.590 Hektar. Damit hat sich die ökologisch bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche seit 2020 mehr als verdoppelt. Nach Angaben des Observatoriums für Nachhaltigkeit von Ibiza & Formentera Preservation entspricht sie nun 20,4 Prozent der gesamten Agrarfläche der Insel.
2020 lag der Anteil noch bei 8,8 Prozent. Bis zum europäischen Ziel von 25 Prozent ökologischer Agrarfläche im Jahr 2030 fehlen damit 4,6 Prozentpunkte. Allein gegenüber 2024 kamen 138 Hektar hinzu – ein Plus von 9,5 Prozent.
Sant Josep liegt vorn, Sant Antoni wächst am stärksten
In vier der fünf Gemeinden Eivissas nahm die Öko-Anbaufläche zwischen 2024 und 2025 zu. Den größten Sprung machte Sant Antoni: Dort stieg die Fläche von 341 auf 393 Hektar. Das sind 52 Hektar oder 15,25 Prozent mehr.
Sant Josep legte um 51 Hektar auf 494 Hektar zu und bleibt damit die Gemeinde mit der größten Öko-Anbaufläche der Insel. In Sant Joan wuchs sie von 284 auf 310 Hektar, in Santa Eulària von 380 auf 385 Hektar. In Eivissa blieb die Fläche bei vier Hektar.
Zehn neue Verarbeiter, gleich viele Produzenten
Die Zahl der Öko-Betriebe stieg von 161 im Jahr 2024 auf 171 im Jahr 2025. Bei den zehn Neuzugängen handelt es sich laut den erhobenen Daten ausschließlich um Verarbeiter; die Zahl der Produzenten blieb unverändert.
Am stärksten wuchs die Fläche für Wald und Wildsammlung mit 15,6 Prozent. Das hängt vor allem mit Viehzucht in bewaldeten Gebieten zusammen. Auch Weinberge, Getreide und Hülsenfrüchte, Zitrusfrüchte sowie Nüsse nahmen zu. Das Observatorium fordert zugleich Hilfen und Programme, die auf die Lage des Agrarsektors auf Eivissa zugeschnitten sind.
Themen: Natur & Tiere · Landwirtschaft
Quelle: Europa Press / Mallorca.com