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Brustkrebs: Fünf Bestrahlungen in einer Woche

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Für ausgewählte Frauen mit Brustkrebs kommt eine Bestrahlung in fünf Sitzungen innerhalb einer Woche infrage. Darauf weist die spanische Fachgruppe für Strahlentherapie GEORM am Montag, 19. Oktober, zum Weltbrustkrebstag hin. Die Meldung kommt aus Madrid.

Die Fachgruppe der Spanischen Gesellschaft für Radioonkologie setzt sich für kürzere und stärker auf die einzelne Patientin zugeschnittene Behandlungen ein. Ob eine Strahlentherapie nötig ist, hängt unter anderem von der Operation, dem Tumor, befallenen Lymphknoten und der Reaktion auf andere Behandlungen ab. Laut GEORM benötigen rund 85 Prozent der Brustkrebsfälle eine Strahlentherapie. Sie soll das Risiko senken, dass der Krebs im Brustgewebe oder in umliegendem Gewebe zurückkehrt.

Die Zehn-Jahres-Ergebnisse der FAST-Forward-Studie stützen 26 Gy in fünf Sitzungen als wirksame Option für die untersuchten Patientinnen. Mit einem Schema aus 15 Sitzungen vergleichbar waren laut GEORM die Sicherheitsergebnisse – nicht ausdrücklich die Wirksamkeit. Eine weitere spanische Studie liefert günstige Ergebnisse zu späten Nebenwirkungen, wenn eine zusätzliche Bestrahlung des Tumorbetts in die fünf Sitzungen integriert wird. GEORM betont jedoch, dass für diese Strategie noch randomisierte Studien nötig sind.

Themen: Gesundheit

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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