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Ibiza: Keine Priorität für Einwohner bei Wohnungen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Bei den künftigen Wohnungen in Ca n’Escandell auf Ibiza sollen Einwohner der Insel nach Ansicht der PP nicht vor Nichtresidenten berücksichtigt werden. Die Partei kritisierte dies am Freitag nach dem Besuch von Wohnungsministerin Isabel Rodríguez in Eivissa auf Ibiza. Mariano Juan, Vizesekretär für Inselpolitik der PP, fordert eine Priorität für Menschen, die auf der Insel leben und arbeiten.

Nach Angaben der PP erkennt die Ministerin die Wohnungsnot auf Ibiza an, lehnt aber einen Mechanismus ab, der Einwohner bei der Vergabe bevorzugt. Juan kritisierte, junge Menschen könnten wegen des fehlenden Zugangs zu Wohnraum ihr Lebensprojekt auf der Insel nicht verwirklichen.

PP verlangt neue Vergabekriterien

Die Partei fordert die Zentralregierung auf, ihre Haltung zu überdenken, bevor die Verfahren für den Zugang zu den Wohnungen beginnen. Die Kriterien müssten laut PP im rechtlich geltenden Rahmen die tatsächliche Ansässigkeit und die Verwurzelung auf Ibiza berücksichtigen.

Juan verwies darauf, dass das Grundstück seit 16 Jahren von mehreren sozialistischen Wohnungsministern besucht worden sei, darunter Beatriz Corredor, José Luis Ábalos und Isabel Rodríguez. Wohnungen seien dort bislang nicht gebaut worden, kritisierte die PP.

168 Polizeiw Wohnungen weiter offen

Die PP betonte, Ibiza brauche auch Ärzte, Lehrer, Polizisten und weitere wichtige Berufsgruppen. Für sie seien bereits Hunderte Dienstwohnungen vorgesehen, erklärte die Partei.

Als Beispiel nannte Juan 168 Wohnungen für die Policía Nacional, deren Entwicklung nach Darstellung der PP seit Jahren aussteht. Die Partei sieht die PSOE weiter in der Pflicht, die Vergaberegeln für Ca n’Escandell zu überprüfen.

Themen: Polizei · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com