Ceuta-Hilfe: Balearen nennen 25 Millionen zu wenig
Die Balearen halten die Hilfe von 25 Millionen Euro für unbegleitete minderjährige Migranten in Ceuta für zu gering. Am 27. August stimmten die 14 anwesenden autonomen Gemeinschaften der Zahlung zu. Die balearische Familienministerin Sandra Fernández sagt zugleich, die Region könne keine Minderjährigen aus einer Verteilung aufnehmen.
Balearen verlangen Prüfung im Einzelfall
Fernández fordert die Rückkehr aller Migranten. Bei Minderjährigen sollen die Behörden jeden Fall einzeln prüfen und, wenn möglich, eine Familienzusammenführung in den Herkunftsländern organisieren.
Auch Vertreter aus Galicien, Kantabrien und Murcia nannten die 25 Millionen Euro unzureichend. Die kanarische Regierung verlangte vom Staat, die vorhandenen rechtlichen Möglichkeiten für Betreuung und Triage der Minderjährigen in Ceuta schneller zu nutzen.
Drei Regionen bleiben der Sitzung fern
Aragón, Extremadura und Kastilien und León nahmen nicht an der Konferenz für Kindheit und Jugend teil. Sie hatten dem Ministerium zuvor mitgeteilt, dass sie jede Verteilung unbegleiteter Minderjähriger aus Ceuta in andere Teile Spaniens ablehnen.
Nach Angaben des katalanischen Sozialministers Raúl Moreno stand bei dem Treffen keine konkrete Verteilung von Minderjährigen auf der Tagesordnung. Die Ministerin für Jugend und Kindheit, Sira Rego, stellte stattdessen mehrere Handlungslinien vor.
Themen: Migration · Soziales · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com