Deixalles schließt 162 Integrationsverträge auf den Balearen
Die mit der Stiftung Deixalles verbundenen Integrationsunternehmen haben 2025 auf den Balearen 162 Verträge mit Menschen in vulnerablen Lebenslagen abgeschlossen. Darunter waren 124 Männer und 38 Frauen. Die Stiftung stellte ihre Jahresberichte am Dienstag in Palma vor.
Pep Falcó, Vertreter der Integrationsunternehmen der Stiftung Deixalles, erklärte bei der Pressekonferenz, hinter jedem Vertrag stehe eine Person, die eine vulnerable Situation hinter sich gelassen habe. Die Zahlen wertete die Stiftung als Konsolidierung der Sozialwirtschaft auf den Balearen.
Drei Unternehmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Deixalles Serveis Ambientals schloss 87 Integrationsverträge ab, darunter 65 mit Männern und 22 mit Frauen. Nach Angaben der Geschäftsführerin María Jaume waren 53 Prozent der Beschäftigten zwischen 45 und 65 Jahre alt; 91 Prozent bezogen zuvor keine Leistungen.
Deixalles Inserció i Triatge stellte 58 Personen ein: 48 Männer und zehn Frauen. Mehr als die Hälfte von ihnen hatte sozioökonomische Probleme, erklärte Geschäftsführerin Llucia Carreras. Zu den Betroffenen zählten auch Menschen, die auf der Straße lebten, oder Personen mit nicht diagnostizierten psychischen Problemen.
Wohnungslosigkeit bleibt trotz Arbeitsvertrag bestehen
Carreras sagte, einige wohnungslose Beschäftigte lebten weiterhin auf der Straße, weil sie nach Vertragsabschluss keine Unterkunft gefunden hätten. Diese Lage erkläre auch ihren Einsatz bei der Arbeit, da sie ihre Situation verändern wollten.
Das dritte mit der Stiftung verbundene Integrationsunternehmen, Triamdetot, schloss 17 neue Verträge ab. Davon entfielen elf auf Männer und sechs auf Frauen. Bei 59 Prozent lagen sozioökonomische Probleme vor, und fast 95 Prozent erhielten keine Leistungen.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com