Mallorca: 24 Jahre Haft für Einbrüche in zehn Häuser gefordert
In mindestens zehn bewohnte Häuser auf Mallorca sollen vier Angeklagte eingebrochen sein. Die Taten sollen sich zwischen März und August vergangenen Jahres ereignet haben. Am Donnerstag, 22. Oktober, beginnt um 10.15 Uhr die Vorverhandlung vor der Ersten Kammer des Provinzgerichts der Balearen.
Die Staatsanwaltschaft fordert für jeden der vier Angeklagten sechs Jahre Haft. Zusammen sollen sie außerdem rund 45.000 Euro Entschädigung zahlen.
Laut Anklage organisierten sich die Verdächtigen, die zwischen Barcelona und Palma ansässig waren, für die Einbrüche. Während die einen mögliche Ziele ausfindig machten, beobachteten die anderen Häuser, öffneten Schlösser oder verübten die Einbrüche. Zwischen März und August vergangenen Jahres nahm die Polizei die vier Verdächtigen fest.
Bei Durchsuchungen von zwei Wohnungen, die sie nutzten, fanden Ermittler Einbruchswerkzeug und eine Taser-Pistole. Sie entdeckten zudem hochwertige Uhren, Schmuck, Mobiltelefone, Geldbörsen und Spardosen.
Themen: Gerichtsprozesse · Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com