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Eivissa: Verdächtiger springt von Klippe ins Meer

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Rund 150 Meter vor der Küste von Eivissa auf Ibiza schwamm ein mutmaßlicher Einbrecher am Dienstag im Meer und versuchte, der Polizei zu entkommen. Zuvor war er von einer Klippe gesprungen, als Beamte ihn aufgespürt hatten. Die Nationalpolizei nahm den Mann schließlich mit einem Rettungsboot vom Rettungsposten am Strand Figueretes fest.

El detenido, escoltado por un agente de la Policía Nacional.
Europa Press

Flucht über Balkone und Klippe

Mehrere Anwohner hatten die Polizei alarmiert, weil sich ein Mann in einer Wohnung aufhielt. Nach Angaben von Zeugen war er über die Balkone mehrerer Wohnungen geklettert.

Polizisten fanden einen Mann, auf den die Beschreibung passte. Er ignorierte ihre Aufforderung anzuhalten, lief davon, stieg eine Klippe hinab und sprang ins Meer.

Rettungsboot vom Strand Figueretes

Die Beamten behielten den Mann im Blick, während er sich von der Küste entfernte. Wegen des Risikos für seine körperliche Unversehrtheit baten sie um ein Boot. Ein Polizist zog sogar Teile seiner Uniform aus, ging ins Wasser und forderte den Flüchtenden zur Rückkehr ans Ufer auf – ohne Erfolg.

Der Mann wollte sich zeitweise einem vor Anker liegenden Boot nähern, drehte aber ab, als er Menschen an Bord sah. Mit einem Rettungsboot des Rettungspostens am Strand Figueretes erreichten die Polizisten ihn und nahmen ihn fest.

An Land stellten die Beamten fest, dass der Mann als Verdächtiger für drei Einbruchdiebstähle und einen Hausfriedensbruch polizeilich gesucht wurde. Nach Angaben der Polizei soll er über Gebäude geklettert, in Wohnungen nach Wertsachen gesucht und Schmuck sowie Geld gestohlen haben.

Themen: Polizei · Badeunfälle

Quelle: Europa Press / Mallorca.com