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Elektronische Patientenakte in den Heimen von Eivissa gestartet

In Eivissa ist am Dienstag, 25. August 2026, ein gemeinsames System für die elektronische Patientenakte von Bewohnern öffentlicher und privater Pflegeheime gestartet. Gesundheitsministerin Manuela García stellte die Maßnahme in der Residenz und Tagesstätte Can Blai in Santa Eulària auf Eivissa vor.

El Govern pone en marcha la historia clínica electrónica compartida en las residencias de Eivissa
Europa Press

Das System ermöglicht Beschäftigten des Gesundheitsdienstes und der betreuenden Einrichtungen den Zugriff auf aktuelle klinische Informationen der pflegebedürftigen Personen. Can Blai gehört zur Stiftung für Betreuung und Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit sowie Förderung der persönlichen Autonomie und zählt zu sechs Heimen auf Eivissa, die das neue System erhalten sollen.

Drei Einrichtungen bereits angeschlossen

Bereits miteinander vernetzt sind Can Blai mit 79 Nutzern, die Residenz Sa Serra in Sant Antoni mit 82 Nutzern sowie die Residenz und Tagesstätte Can Raspalls in Sant Jordi mit 58 Nutzern. Die übrigen Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen sollen schrittweise folgen.

Die Beschäftigten erhalten damit eine einheitliche, laufend aktualisierte Übersicht über die gesundheitliche und soziale Entwicklung der Nutzer. Das soll die Betreuung und Entscheidungen in der Versorgung erleichtern.

Daten werden über NEXA zusammengeführt

Für das Projekt wurden die klinischen Informationssysteme der Heime mit NEXA, dem unternehmensweiten Informationssystem und der Interoperabilitätsplattform, verbunden. Zudem wird die Bevölkerungsdatenbank Civitas eingebunden, damit die Verwaltungsdaten der Heimbewohner aktuell bleiben.

In NEXA werden unter anderem Angaben zur Identifikation, klinische Berichte über die Heimaufnahme, Überweisungen in ein Krankenhaus und vierteljährliche Entwicklungsberichte integriert. Erfasst werden auch geriatrische Syndrome wie Stürze, Inkontinenz und Dysphagie.

Das Projekt IoREs verfügt über ein Budget von 1.573.579 Euro und wird aus Mitteln des Programms für Nachhaltigkeit, Effizienzsteigerung und gleichberechtigten Zugang zum nationalen Gesundheitssystem finanziert. Es ist Teil des Strategischen Plans für Transformation und Innovation in der digitalen Gesundheit 2025-2029 des Gesundheitsdienstes.

Themen: Soziales · Gesundheit · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com