Nach Unwetter-Tod: PSIB fordert Handy-Alarm auf Balearen
Eine Frau starb am Mittwoch in Felanitx, nachdem starke Regenfälle die Balearen getroffen hatten. Die sozialistische PSIB wirft der Regierung der Balearen deshalb „Versäumnisse“ vor. Nach Ansicht der Partei hätte sie die Bevölkerung mit ES-Alert, einem direkten Warnmechanismus, informieren müssen.
Die sozialistische Abgeordnete Mercedes Garrido kritisiert, die Regierung habe die angekündigten starken Regenfälle und Winde gekannt. Trotzdem sei keine direkte Warnung per ES-Alert verschickt worden. Die Einsatzkräfte hatten zwar die orange Warnstufe ausgerufen, seien aber nicht weiter gegangen, so Garrido.
UIB warnte ihre Gemeinschaft
Als Beispiel nennt Garrido die Universität der Balearen. Sie habe ihre Hochschulgemeinschaft aufgefordert, wegen möglicher Gefahren durch das Unwetter nicht aus den Gebäuden zu gehen.
Garrido argumentiert zudem, viele Menschen wüssten nicht einmal, was IG-1 bedeute. Dabei handelt es sich laut PSIB um die Gefahrenstufe eins im Meteobal-Plan, die bei orangefarbenen Warnungen aktiviert wird.
Fragen zur Frühwarnung
Die Abgeordnete fragt auch, ob die Regierung im Rahmen ihrer Vereinbarung mit der Universität der Balearen für Frühwarnungen Maßnahmen ergriffen habe. Dieses System habe einen wichtigen Indikator, der bei Überschwemmungsgefahr warne, erklärt sie.
Der PSIB warnt, das Unwetter vom Mittwoch könne ein Vorzeichen für Ereignisse in den kommenden Monaten sein.
Themen: Überschwemmungen · Politik · Wetter · Felanitx
Quelle: Europa Press / Mallorca.com