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Formentera will feste Blitzer gegen Unfälle prüfen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Feste Blitzer könnten auf Formentera künftig helfen, Tempo zu senken und Unfälle zu verhindern. Darüber sprach die Senatorin von Eivissa und Formentera, Neus Massanet, am 4. September mit dem Präsidenten des Consell de Formentera, Óscar Portas.

La senadora de Eivissa y Formentera, Neus Massanet, y el presidente del Consell de Formentera, Óscar Portas
Europa Press

Massanet sagte zu, mit der spanischen Verkehrsbehörde Dirección General de Tráfico an Maßnahmen zu arbeiten. Dazu zählt auch die mögliche Installation fester Blitzer auf der Insel.

Erst Daten aus pädagogischen Radaren auswerten

Zunächst sollen die Daten der pädagogischen Radare analysiert werden. Auf Grundlage der Ergebnisse wollen die Beteiligten weitere Schritte prüfen, die Geschwindigkeit senken und Unfälle verhindern können.

Auch der neue Radar zur Überwachung des Meeres bei La Mola war Thema des Treffens. Massanet betonte, dass verstärkte Erkennungssysteme Notfälle frühzeitig erkennen und Leben auf dem Meer retten sollen.

Wohnen und Minderjährige auf der Tagesordnung

Massanet und Portas sprachen zudem über den schwierigen Zugang zu angemessenem Wohnraum auf Formentera. Dabei verteidigten sie den Einsatz aller verfügbaren Mittel, einschließlich der Maßnahmen aus dem staatlichen Wohnungsgesetz.

Die Regionalregierung Govern hat dem Inselrat nach Angaben von Portas eine Studie geschickt, die an der Wirksamkeit dieser Maßnahme zweifelt. Der Bericht soll Massanet zur weiteren Analyse übergeben werden.

Außerdem ging es um die mögliche Nutzung des Zelts in La Savina für die Betreuung minderjähriger Migranten. Massanet erinnerte daran, dass Minderjährige ein eigenes, von Erwachsenen getrenntes Schutzverfahren durchlaufen. Langfristig müsse auch das vom Consell geplante Zentrum für Minderjährige vorankommen, damit bei Überlastung nicht immer nur kurzfristige Lösungen greifen.

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Themen: Migration · Verkehr · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com