PP-Regionen wollen Finanzplan im Kongress stoppen
Der Finanzierungsplan der Regierung geht weiter. Beim Rat für Fiskal- und Finanzpolitik (CPFF) in Madrid billigten Katalonien und die Kanaren die Reform am Freitag. Die PP-geführten Regionen lehnen sie ab und hoffen auf ein Nein im Kongress der Abgeordneten.
Carolina España, Wirtschafts- und Finanzministerin der Regionalregierung Andalusiens, sprach nach der Sitzung für die PP-Regionen. Ihrer Ansicht nach begünstigt das Modell nur Katalonien und hält Nachteile für die übrigen autonomen Gemeinschaften aufrecht.
Kritik am Verfahren
España wirft der Zentralregierung vor, keine einzige Einwendung der PP akzeptiert zu haben. Der Plan sei bereits mit dem Unabhängigkeitslager ausgehandelt und ausgearbeitet worden.
Die PP-Regionen seien weder an der Ausarbeitung noch an möglichen Verbesserungen beteiligt worden, sagte sie. Sie fordern, das Modell zurückzuziehen und mit allen autonomen Gemeinschaften zu verhandeln, auch mit den sozialistisch regierten.
Hoffnung auf den Kongress
Ob die PP-Regionen dem Modell beitreten würden, falls es weiterkommt, ließ España offen. Sie erwartet einen langen Prozess und glaubt wegen der von ihr kritisierten Schwäche der Regierung nicht daran, dass der Plan im Kongress verabschiedet wird.
Themen: Politik · Wirtschaft
Quelle: Europa Press / Mallorca.com