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Ibiza und Formentera: Gebete an Tatorten von 20 Priestern

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Im Parador von Dalt Vila auf Ibiza beginnt am Freitag um 10.00 Uhr ein Totengebet an dem Ort, an dem 17 Priester ermordet wurden. Das Bistum der Pityusen betet am 16. Oktober auch an weiteren Tatorten auf Ibiza und Formentera. Am folgenden Tag sollen die 20 ermordeten Priester seliggesprochen werden.

Von Dalt Vila nach Formentera

Im damaligen Militärkastell von Dalt Vila wurden die 17 Priester am 13. September 1936 getötet. Danach zieht Bischof Vicent Ribas nach Sa Carrossa auf Ibiza. Dort gilt das Gebet Antonio Roig Guasch, der an diesem Ort erschossen wurde.

Anschließend reist der Bischof nach La Savina auf Formentera. Dort wurde Juan Torres Torres am 7. August 1936 ermordet und ins Meer geworfen. Er war 24 Jahre alt und erst 44 Tage zuvor zum Priester geweiht worden.

Gebete am Abend auf Ibiza

Um 19.00 Uhr betet die Kirche auf dem Platz vor der Kirche von Sant Carles auf Ibiza. Dort wurden am 8. August 1936 der Priester Antonio Tur Costa und sein Vater Antonio Tur erschossen. Um 20.30 Uhr folgen in der Pfarrkirche von Santa Eulària auf Ibiza die Vespergebete. Dort erklingt erneut der „Himne dels Beats“, der am vergangenen Samstag erstmals aufgeführt wurde.

Bei jedem Totengebet wird zudem das traditionelle Lied „Amunt germans“ gesungen.

Themen: Kultur

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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