Neue Mauern der Würde für Bombenopfer
Die Regierung der Balearen will am 25. August die Einrichtung weiterer Mauern der Würde zur Erinnerung an die Opfer der Bombardierungen im Bürgerkrieg fördern. Nach der Einweihung des Denkmals in Palma auf Mallorca am 27. Juli hat die zuständige Abteilung den Rathäusern von sieben Gemeinden eine Zusammenarbeit angeboten.
Angeschrieben wurden Artà auf Mallorca, Inca auf Mallorca, Santa Maria del Camí auf Mallorca, Ses Salines auf Mallorca, Sóller auf Mallorca, Maó auf Menorca und Eivissa auf Ibiza. In diesen Gemeinden sind Opfer der Bombardierungen dokumentiert.
152 Todesopfer dokumentiert
Insgesamt wurden 152 Todesopfer der Bombardierungen identifiziert und dokumentiert. Davon stammen 97 aus Mallorca, 29 aus Menorca und 26 aus Eivissa.
Die Behörden werteten unterschiedliche Dokumente und Archivquellen aus. Dadurch konnten neben den Opfern auch die Orte der Bombardierungen ermittelt werden.
Gemeinden entscheiden über Standort
Jede Gemeinde kann den Standort ihrer Mauer der Würde selbst festlegen. Dieser kann unmittelbar mit einer Bombardierung verbunden sein oder an einem anderen Ort liegen, der Würde, Zugänglichkeit und Sichtbarkeit des Denkmals gewährleistet.
Mit den weiteren Gedenkorten soll die Erinnerung an die Opfer nicht allein in Archiven und historischen Studien bleiben. Die Initiative erweitert die Anerkennung, die mit der Mauer der Würde in Palma begonnen wurde.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com