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Palmas Gesa-Haus: Kleineres Parkhaus geplant

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Das ehemalige Gesa-Haus in Palma soll mit möglichst wenigen Eingriffen wieder genutzt werden. Der Entwurf sieht unter anderem eine mögliche Verkleinerung der geplanten Tiefgarage und Verglasungen vor, die Solarenergie erzeugen und zugleich die Temperatur im Gebäude regulieren sollen.

Archivo - El antiguo edificio de Gesa y la zona verde anexa.
Europa Press

Architekt Antonio Cruz vom beauftragten Büro Cruz y Ortiz Arquitectos stellte die Pläne am Freitag gemeinsam mit Antonio Ortiz und Palmas Bürgermeister Jaime Martínez vor. Das Gebäude soll seine heutige Erscheinung mit „minimalen Veränderungen“ behalten. Die Arbeiten werden laut Cruz mit den Denkmalschutz-Abteilungen des Rathauses von Palma und des Inselrats von Mallorca abgestimmt.

Park mit zwei Ebenen und Platz für Cafés

Der Bereich zwischen dem Gesa-Haus und dem Park Pocoyó soll zu einer Grünzone auf zwei Höhenebenen werden. Dazwischen ist ein langgezogener, halbunterirdischer Bereich geplant – mit Cafeteria, Ausstellungsflächen und dem Energiezentrum.

Treppen und Rampen sollen die obere und untere Ebene verbinden. Die Tiefgarage soll mit 1,5 Metern Abstand zur Oberfläche beginnen, damit darüber eine begrünte Fläche angelegt werden kann.

Bibliotheken und Kunst-Institut im alten Gesa-Haus

Im Gebäude sollen künftig das Institut Municipal de les Arts, Bibliotheken, Ludotheken, Gründerzentren und eine Bürgerberatungsstelle Platz finden. Cruz regte außerdem an, die von Josep Ferragut entworfene Lampe sowie ein Wandbild und ein Fenster von Lluís Castaldo an besser sichtbare Stellen im Haus zu versetzen.

Nach Angaben des Architekten könnte die Sanierung Ende 2029 abgeschlossen sein – vorausgesetzt, die Arbeiten beginnen sofort und werden zügig vorangetrieben. Die Stadt hatte 2023 die Schritte zum Kauf des lange ungenutzten Gebäudes eingeleitet.

Themen: Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com