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Zwei Bewerber für 20 Millionen Euro im Hafen von Eivissa

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Am 9. September bewerben sich zwei Unternehmen um die Verwaltung und Nutzung einer Sportboothafen-Anlage im Hafen von Eivissa. Club Náutico Ibiza und Puertos y Litorales Sostenibles SL haben Angebote abgegeben. Letzteres Unternehmen betreibt die Anlage derzeit.

Archivo - Puerto náutico de Eivissa
Europa Press

Für die Modernisierung sind insgesamt rund 20 Millionen Euro vorgesehen. Die Konzession kann höchstens 25 Jahre laufen. Die Autoridad Portuaria de Baleares (APB) will mit dem Verfahren den Segel- und Kanusport stärken.

15 Millionen Euro für erste Umbauphase

In den ersten beiden Jahren der Konzession soll eine erste Bauphase rund 15 Millionen Euro kosten. Geplant sind eine komplette Neuordnung der Wasserfläche, ein neuer Wellenbrecher und der Umbau der bestehenden Gebäude.

Weitere fünf Millionen Euro sind für eine zweite Phase vorgesehen. Sie kann aber erst starten, wenn der Sonderplan für den Hafen von Eivissa genehmigt ist. Dann sollen die vorhandenen Gebäude erweitert und ausgebaut werden.

Die Anlage soll mindestens 170 Liegeplätze für Boote mit sechs bis 15 Metern Länge anbieten. Bis zu 15 Prozent davon dürfen für Durchreisende reserviert sein. Mindestens vier Prozent der Liegeplätze müssen Ladepunkte für Elektroboote haben.

Sport-Angebot zählt bei der Entscheidung

Die Ausschreibung verlangt Schulen für Segeln und Kanusport, föderierte Wettkampfmannschaften sowie Sport- und Freizeitveranstaltungen. Auch ein Hilfs- und Logistiksystem für Sportler gehört zu den Bedingungen.

Bei der Bewertung der Angebote zählt vor allem das wirtschaftliche Engagement der Bewerber zur Förderung der Sportaktivität. Vorgesehen sind außerdem Liegeplatzverwaltung, Gastronomie, Wasser- und Energieversorgung, Bootsreparaturen, Parkplätze und eine Trockenmarina.

Die zuständige Vergabetabelle hat die Unterlagen beider Firmen bereits geprüft, aber noch fehlende Verwaltungsdokumente entdeckt. Deshalb blieb der Umschlag mit den technischen Konzepten zunächst geschlossen. Nach den Nachbesserungen folgt die nächste Prüfphase; laut APB läuft der normale Zeitplan der Ausschreibung weiter.

Themen: Meer & Küste · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com