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Palma: Händler fordern mehr Druck gegen illegalen Straßenverkauf

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Dutzende Menschen versuchten bei einem Einsatz gegen illegalen Straßenverkauf in Playa de Palma, das Vorgehen der Polizei durch Druck oder Konfrontation zu verhindern. Das teilte der Handelsverband Pimeco am 28. August mit. Der Verband stellt sich nach den schweren Zwischenfällen hinter das Rathaus von Palma und die Lokalpolizei.

Archivo - Venta ambulante en Palma.
Europa Press

Pimeco spricht von einem Kräftemessen mit der Autorität. Wer Regeln missachte, dürfe dieses nicht gewinnen, erklärte der Verband. Zugleich betonte Pimeco, es gehe nicht darum, eine Gruppe zu kriminalisieren. Schutzbedürftigkeit dürfe aber nicht zu Straflosigkeit führen.

Mehr Polizei und Zusammenarbeit gefordert

Das Rathaus von Palma unternehme bereits Anstrengungen gegen den illegalen Straßenverkauf, erklärte Pimeco. Der Verband verlangt dennoch, den Druck aufrechtzuerhalten und zu erhöhen.

Gefordert werden mehr Polizeipräsenz sowie eine engere Zusammenarbeit mit der Nationalpolizei und der Regierungsdelegation. Pimeco will außerdem gegen die Netzwerke vorgehen, die die illegale Ware liefern, lagern und verteilen. Bei Wiederholungstätern müsse es wirksame Konsequenzen geben.

Pimeco verlangt Änderungen bei Gesetzen

Nach Ansicht des Verbands reichen die bestehenden Mittel oft nicht aus. Der illegale Straßenverkauf werde zunehmend organisierter und von Wiederholungen geprägt.

Deshalb verlangt Pimeco eine Überprüfung und Änderung der Gesetze. Behörden und Sicherheitskräfte bräuchten aus Sicht des Verbands wirksamere Instrumente gegen den illegalen Straßenverkauf.

Themen: Gerichtsprozesse · Polizei · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com