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Formentera will volle Inselzulage aus Madrid

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf Formentera soll die aktualisierte Inselzulage künftig vollständig aus Madrid finanziert werden. Der Inselrat von Formentera will die spanische Regierung darum bitten und für alle Berufsgruppen einen einheitlichen Betrag festlegen lassen. UGT begrüßt den Vorstoß am 28. August und fordert zugleich die volle Zahlung für die gesamte Belegschaft des Inselrats.

UGT verweist auf Drei-Phasen-Plan

Nach Angaben der Gewerkschaft passt der Vorstoß zur eigenen Vereinbarung mit der spanischen Regierung über die Insellage. UGT hatte diese Linie nach einem Treffen mit dem spanischen Finanzminister am 8. Juli vorgestellt, nachdem der erste Teil der Vereinbarung im spanischen Amtsblatt veröffentlicht worden war.

Der Plan sieht laut UGT unter anderem vor, die Inselzulage an die Regelung auf den Kanaren anzugleichen. Auch höhere Zahlungen für Dienstjahre und Betriebszugehörigkeit gehören nach Darstellung der Gewerkschaft dazu.

Gewerkschaft verlangt sofortige Zahlung

UGT fordert den Inselrat auf, die Inselzulage bereits jetzt in voller Höhe an alle Beschäftigten zu zahlen. Dadurch sollen interne Ungleichheiten vermieden und die gesetzlich verankerte Lohngleichheit gesichert werden.

Zugleich verlangt die Gewerkschaft einen Ausgleich für die dreifache Insellage. Nun müsse der Inselrat seinen Worten Taten folgen lassen, so UGT.

Themen: Arbeitsmarkt · Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com