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Insolvenzen auf Balearen sinken bis August um 21,3 Prozent

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Bis August sind 74 Unternehmen auf den Balearen in ein Insolvenzverfahren gegangen. Das sind 21,3 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2025. Im August kam eine weitere balearische Firma hinzu.

Das ergibt eine Auswertung des Wirtschaftsstudienzentrums von Experian España. Spanienweit sank die Zahl der Insolvenzverfahren in diesem Jahr um 3,7 Prozent auf 3.836.

Handel führt die Insolvenzstatistik an

Die meisten Verfahren in Spanien entfielen in den ersten acht Monaten auf Groß- und Einzelhandel sowie Fahrzeugreparaturen: 871 Fälle. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres bedeutet das ein Minus von 12,9 Prozent.

Es folgt die Baubranche mit 564 Verfahren und einem Rückgang von 8,1 Prozent. In der verarbeitenden Industrie zählte Experian 506 Verfahren, 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Mehr Gründungen, mehr Schließungen

In Spanien entstanden in den ersten acht Monaten knapp 92.800 Unternehmen. Das waren 9,4 Prozent mehr als 2025. Gleichzeitig wurden rund 45.500 Firmen aufgelöst, ein Anstieg um 8,9 Prozent.

Regional verzeichnete Katalonien mit 944 die meisten Insolvenzverfahren. Madrid folgte mit 813 Fällen, die Valencianische Gemeinschaft mit 545.

Themen: Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com