Mallorca als Vorbild: Island studiert den Tourismus
Eine Delegation aus Island besucht auf Mallorca eine Berufsschule, Anlagen zur Abfallwirtschaft und die Altstadt von Palma. Der Besuch am 16. Oktober gehört zu einer zweitägigen Reise, bei der Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus den Umgang der Insel mit dem Tourismus kennenlernen. Die Tourismusabteilung des Inselrats von Mallorca hat das Programm organisiert.
Mit dabei ist auch Islands Botschafter in Spanien, Kristján Andri Stefánsson. Die Reise begann am Donnerstag im Hotel Riu Playa Park an der Playa de Palma. Dort stellte Mallorca der Delegation Projekte zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und der Nutzung lokaler Ressourcen vor.
Ideen aus Tourismus und Wirtschaft
Bei Arbeitstreffen ging es um digitale Innovation, die Steuerung des Tourismus und die Verbindung von Handel, lokalen Produkten und dem Urlaubserlebnis. Vertreter des Inselrats, der Wirtschaft und touristischer Einrichtungen zeigten der Delegation ihre jeweiligen Ansätze.
Im Berufsbildungszentrum Juníper Serra erfuhr die Gruppe, welche Rolle Ausbildung und berufliche Qualifikation im Tourismus spielen. Mallorcas Tourismusdezernent Guillem Ginard sagte, beide Inseln wollten ihr touristisches Angebot vielfältiger machen und Kultur, Traditionen und das eigene Erbe stärker zur Geltung bringen.
Von der Abfallwirtschaft in Palmas Altstadt
Bei Tirme ließ sich die Delegation das System der Abfallwirtschaft und Initiativen zur Kreislaufwirtschaft zeigen. Danach führte das Programm durch die Altstadt von Palma und ins Museum von Mallorca.
Inselratspräsident Llorenç Galmés verwies auf Mallorcas längere Erfahrung als Reiseziel. Diese könne auch für die Entwicklung anderer Destinationen nützlich sein, sagte er.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com