Palma: Klimastreit um 140 Millionen Euro an Hilfen
Der Klimastreit im Parlament in Palma dreht sich am Mittwoch um die Politik des Govern gegen den Klimawandel. Energieminister Alejandro Sáenz de San Pedro verteidigt die Maßnahmen seiner Regierung, während die PSIB ihr vorwirft, den Klimawandel zu verharmlosen.
Nach Angaben des Ministers beschäftigt der Dienst für Klimawandel ein großes Team von Fachleuten und arbeitet mit konkreten Maßnahmen sowie Ressourcen. Seine Behörde habe zudem den Plan für die Energiewende neu formuliert, mehr als 140 Millionen Euro an Übergangshilfen ausgezahlt und Klimaschutzräume mit zwei Millionen Euro gefördert.
Carles Bona von der PSIB hält dagegen, die Regierung könne nicht entscheiden, ob es heiß werde, sei aber dafür verantwortlich, wie Menschen damit zurechtkommen. Er verweist auf Probleme mit der Klimatisierung in Gesundheits- und Bildungszentren sowie auf fehlende Bäume in öffentlichen Räumen.
Der Sozialist kritisiert einen Widerspruch: Regierungschefin Prohens bezeichne die Dekarbonisierung als unverzichtbar, doch bei Entscheidungen zwischen Energiewende und Klimawandel-Leugnung falle die Wahl aus seiner Sicht anders aus.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com