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PSIB verspricht klimatisierte Klassen auf den Balearen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Klimatisierte Klassen auf den Balearen, Hilfe beim Kauf von Büchern und mehr Bäume auf Schulhöfen: Das verspricht die sozialistische Partei PSIB zum Schulstart. Die PSIB-Vizegeneralsekretärin und Kandidatin für das Amt der Regierungspräsidentin, Rosario Sánchez, stellte die Pläne am Freitag in Palma auf Mallorca vor. Sie kündigte außerdem einen dauerhaften Dialog mit der Bildungsgemeinschaft an.

Archivo - Tres niñas a su llegada al colegio.
Europa Press

Sánchez kritisierte, das Schuljahr habe für Schüler, Familien und Lehrkräfte zwar mit Begeisterung begonnen, doch die Regierung begleite sie bei Themen wie Klimawandel und steigenden Kosten für Schulmaterial nicht. Sie warf der Regierung vor, mehr Geld für Segregation und Forderungen von Vox auszugeben als für die Klimatisierung der Klassenräume.

Bücher, Bäume und Gespräche

Der PSIB will nach eigenen Angaben alle Klassenräume auf den Balearen klimatisieren. Familien sollen beim Kauf von Büchern und Schulmaterial unterstützt werden. Zudem will die Partei ein Programm starten, mit dem auf allen Schulhöfen Bäume gepflanzt werden.

Sánchez sagte, die öffentliche Bildung leide unter höheren Ausgaben, teurem Material und für Kinder unerträglicher Hitze. Sie warf der Regierung vor, sich stärker für private als für öffentliche Bildung einzusetzen.

Acht Millionen Euro von Kreuzfahrtgästen

Palmas Bürgermeisterkandidat Iago Negueruela will mehr Geld aus dem Tourismus in die Bildung lenken. Er verwies auf einen von seiner Partei angekündigten Zuschlag von vier Euro für Kreuzfahrtgäste. Das würde Palma nach seinen Angaben acht Millionen Euro zusätzlich einbringen.

Über vier Jahre stünden damit 40 Millionen Euro zur Verfügung, um den Klimawandel an den Schulen anzugehen und die Zentren zu klimatisieren, sagte Negueruela. Er kritisierte Bürgermeister Jaime Martínez zudem wegen fehlender Maßnahmen und forderte mehr Bäume auf Schulhöfen statt großer Bauprojekte.

Forderungen für die Betreuung der 0-3-Jährigen

Amanda Fernández, PSIB-Kandidatin für das Amt der Präsidentin des Inselrats von Mallorca, versprach einen Tarifvertrag für die Bildung der 0-3-Jährigen, einen Infrastrukturplan und kleinere Gruppen. Die Erzieherinnen hätten das Schuljahr erneut mit gelben T-Shirts begonnen, um ihre Forderungen sichtbar zu machen, sagte sie.

Fernández erklärte, die Regierung habe Forderungen nach einem regionalen Tarifvertrag und einer Überarbeitung des Mindestdekrets nicht erfüllt. Sie kritisierte außerdem, dass eine geringe Gehaltserhöhung nur mit den konzertierten Schulen vereinbart worden sei und kommunale Schulen außen vor blieben.

Als Beispiel für fehlende Investitionen nannte sie das IES in Felanitx auf Mallorca. Dort habe das Schuljahr mit geschlossenem Fitnessraum wegen Bauarbeiten und unfertigen Notfalltreppen begonnen.

Themen: Bildung · Arbeitsmarkt · Tourismus · Politik · Felanitx · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com