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Balearen-Linke plant Kongressliste – vorerst ohne Podemos

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Eine gemeinsame Liste für den Kongress nimmt auf den Balearen Gestalt an – vorerst ohne Podemos. Ara Més, Sumar und Esquerra Unida haben sich für die Parlamentswahl am 29. November grundsätzlich geeinigt. Am Donnerstag, 15. Oktober, stimmt die Versammlung von MÉS per Mallorca in Palma auf Mallorca über die Vereinbarung ab. Das berichten mit den Verhandlungen vertraute Quellen.

Archivo - El coordinador de MÉS per Mallorca y candidato a la presidencia del Govern, Lluís Apesteguia, durante la segunda jornada del Debate de Política General, en el Parlament balear, a 8 de octubre de 2025, en Palma de Mallorca, Mallorca, Baleares (Es
Europa Press

Podemos ist noch nicht dabei

Zu Ara Més gehören MÉS per Mallorca, Més per Menorca und Ara Eivissa. Podemos hat sich dem Bündnis bislang nicht angeschlossen. Ein Beitritt ist laut den Quellen aber noch möglich.

Nach Berichten lokaler Medien verlangt Podemos den zweiten Listenplatz und eine wechselnde Besetzung der Kandidatur. Die Sprecher von MÉS per Mallorca und Més per Menorca, Lluís Apesteguia und Josep Castells, halten dagegen am Ziel fest, den Spitzenkandidaten aus Ara Més zu stellen. Ein Beitritt von Podemos zum Frente Amplio auf nationaler Ebene könnte nach Angaben der Quellen die Gespräche ebenfalls voranbringen. Eine Koalition muss der Wahlbehörde bis Freitag gemeldet werden.

Auch ein Senatsbündnis steht zur Debatte

Die Versammlung von MÉS per Mallorca soll zudem über eine gemeinsame Kandidatur mit dem PSIB für den Senat sprechen. Ziel ist es, fünf der sechs Senatssitze zu gewinnen, die auf den Balearen über offene Listen vergeben werden. Laut Verhandlungsquellen ist eine Einigung weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen.

Der PSIB hat seine Sprecherin im Consell de Mallorca, Catalina Cladera, bereits als Kandidatin für Mallorca bestimmt. PSIB-Generalsekretärin Francina Armengol zeigte sich am Donnerstag zuversichtlich, dass gemeinsame Kandidaturen für Mallorca, Menorca, Eivissa und Formentera zustande kommen.

Themen: Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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