Palmas Nachbarschaftshäuser: 4.606 Plätze ab Oktober
In Palmas Nachbarschaftshäusern starten in der ersten Oktoberwoche 266 Aktivitäten mit 4.606 Plätzen. Die sogenannten casals de barri, also kommunale Treffpunkte in den Stadtvierteln, bieten im ersten Trimester des Kurses 2026/2027 insgesamt 4.613 Stunden Programm an.
Das Angebot läuft in s'Escorxador, Santa Catalina, Es Jonquet, Camp d'en Serralta, Pere Garau, Son Gotleu, Son Espanyol, Sant Agustí, Son Cladera, Sant Jordi, s'Hostalot und Son Cànaves in Palma. Geplant sind unter anderem Kunst, Bewegung, Gesundheit, Tanz, Kreativität, Angebote für Kinder und Familien sowie Handwerk.
Neu im Programm sind Kurse zu Informatik, Kommunikation und Internet, Lindy Hop, Familienyoga, kreativer Aquarellmalerei, Naturkosmetik, Kleidungsreparatur, Ball de Bot, Nähen, kreativem Sticken und astronomischen Themen. Die Stadt Palma veröffentlicht die vollständige Übersicht im Internet und in den Einrichtungen. Ab 16.30 Uhr beraten die Häuser auch vor Ort.
Anmeldung beginnt am 16. September
Für s'Escorxador öffnet die Anmeldung am 16. September um 09.00 Uhr. In Santa Catalina geht es am 17. September ebenfalls um 09.00 Uhr los. Für die übrigen Nachbarschaftshäuser startet die Einschreibung am 17. September um 17.00 Uhr.
Bis zum 21. September kann jede Person nur einen Kurs in einem Haus buchen. Ab dem 22. September um 10.00 Uhr sind weitere Anmeldungen möglich, auch in mehreren Häusern – sofern Plätze frei bleiben. Die Einschreibung soll vor allem online erfolgen; bei Problemen mit dem Internet bieten die Einrichtungen Unterstützung vor Ort an.
Zwei Euro pro Termin und Ermäßigungen
Ein Kurstermin kostet weiterhin zwei Euro. Für Bezieher bestimmter Sozialleistungen, darunter Mindesteinkommen, garantierte Sozialrente, beitragsunabhängige Renten und Mindesteinkommen, gilt eine vollständige Ermäßigung. Sie betrifft auch Frauen, die als Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt über die Sozialdienste vermittelt werden.
Weitere Vergünstigungen gibt es etwa für Menschen unter 26 Jahren, Arbeitslose und Menschen mit Behinderung. Auch soziale Angebote wie Spanisch- und Katalankurse für Ausländer sowie digitale Alphabetisierung bleiben ermäßigt.
Palma hat nach Angaben der Stadt ein Netz von 35 Nachbarschaftshäusern. Wo es kein städtisches Programm gibt, organisieren Bürgervereinigungen eigene Aktivitäten und Anmeldungen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com