Balearen-Parlament stoppt Inspektoren gegen Leerstand
Auf den Balearen sollen vorerst keine lokalen Inspektoren leerstehende Wohnungen aufspüren. Das Parlament lehnte den Vorschlag am 11. September mit neun gegen fünf Stimmen ab. Die Agenten sollten leerstehende Immobilien identifizieren und ihren Zustand prüfen, um sie in das Programm Lloguer Segur aufzunehmen.
MÉS per Mallorca hatte die Initiative eingebracht, die der Abgeordnete Ferran Rosa verteidigte. Dagegen stimmten PP, Vox und die Gemischte Gruppe. PSIB und MÉS per Mallorca votierten dafür.
Förderung nur bei sozialer Vermietung
Der abgelehnte Antrag sah zudem ein Programm zur Förderung von Sanierungen vor. Hilfen, subventionierte Kredite oder Steuerabzüge sollten daran gebunden sein, dass die Wohnungen mindestens fünf Jahre lang sozial vermietet werden.
Auch ein Wohnungsobservatorium war geplant. Es sollte kommunale Daten zu Wasserverbrauch, Eigentum, Melderegister und Zustand der Immobilien unter Wahrung des Datenschutzes sammeln und abgleichen. Damit sollte die tatsächliche Zahl leerstehender Wohnungen ermittelt werden.
Zwei Anhörungen im Ausschuss genehmigt
In derselben Kommission genehmigte das Parlament die Anhörung von José Javier Sanz, dem Präsidenten der Hafenbehörde der Balearen. Er soll den Vorschlag zur städtebaulichen Ordnung des Hafens von Palma erläutern.
Auch Rafael Tur, Sprecher der Allianz für Wasser, soll erscheinen. Thema sind die Arbeitsschwerpunkte der Organisation und mögliche Vereinbarungen für einen Wasserpakt.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com