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95 Prozent per Lkw: Branche fordert Geld für Verkehrswege

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Fast 95 Prozent der Güter in Spanien fahren nach Angaben der Branche auf der Straße. Die Confederación Española de Transporte de Mercancías (CETM) fordert deshalb am 4. September in Madrid mehr Investitionen und bessere Pflege der Verkehrswege für Waren. Die Arbeitgeberorganisation richtet ihren Appell an die Regierung und das Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität.

Archivo - Un camión llega a un peaje de la AP - 68, a 21 de julio de 2026, en el País Vasco
Europa Press

CETM-Präsident Carmelo González nennt Straßen, Anschlüsse, Verbindungen zu Häfen, Bahnhöfen und Flughäfen, sichere Parkplätze sowie Logistikknoten. Diese Infrastruktur habe in den vergangenen Jahrzehnten nicht die Investitionen, Wartung und Modernisierung erhalten, die eine wettbewerbsfähige Wirtschaft brauche.

Jede Engstelle kostet Geld

Eine moderne Infrastruktur verkürze laut González Transportzeiten und senke Logistikkosten. Sie könne Unternehmen konkurrenzfähiger machen, die Industrie stärken, Investitionen anziehen und die Verkehrssicherheit erhöhen.

Umgekehrt belaste jede logistische Engstelle, jeder unzureichende Anschluss und jeder Straßenabschnitt ohne nötige Wartung die Unternehmen – und letztlich die gesamte Gesellschaft. Spanien müsse wegen seiner Entfernung zu den großen Industrie- und Verbrauchszentren Mitteleuropas mit schneller und effizienter Logistik gegensteuern, schreibt González.

Neue Ansprechpartnerin im Ministerium

Die CETM sieht im jüngsten Amtsantritt von Sara Hernández del Olmo als Generalsekretärin für Landverkehr die Chance für einen neuen Dialog mit der Verwaltung. Die Branche fordert Planung und Zusammenarbeit mit dem Ministerium, auch abgestimmt mit dem Generalsekretariat für Infrastruktur.

Hernández del Olmo bringe Erfahrung in Raumplanung, Mobilität, nachhaltigem Verkehr sowie der Planung von Infrastruktur und Logistikplattformen mit, so die CETM. Das könne helfen, die Bedürfnisse des Güterverkehrs umfassender in die Planung einzubeziehen.

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Themen: Verkehr · Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com