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Palmas Vertragsschulen protestieren wegen offener Lohnabkommen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Vor dem Sitz des Bildungsministeriums in Palma auf Mallorca protestiert die Gewerkschaft USO am Dienstag um 10.00 Uhr wegen offener Lohnabkommen an Vertragsschulen. Die Kundgebung richtet sich gegen die Conselleria de Educación y Universidades, die Bildungs- und Universitätsbehörde der Balearen. Ihr steht Minister Antoni Vera vor.

Gewerkschaft verlangt klare Regeln und Termine

Nach Angaben von USO erfüllt die Verwaltung Vereinbarungen nicht, die für die Wiederherstellung wirtschaftlicher Rechte aus dem Jahr 2020 ausgehandelt und bestätigt wurden. Die Gewerkschaft verlangt, dass die Begünstigten festgelegt werden, ebenso die Kriterien für die Berechnung und ein verbindlicher Zahlungskalender.

Während der Kundgebung wollen die Gewerkschaftsvertreter auch über den Stand der Gerichtsverfahren und Vermittlungen vor dem Tribunal de Arbitraje y Mediación, dem Schieds- und Vermittlungsgericht Tamib, informieren. Zudem wollen sie die nächsten Schritte für einen kollektiven Arbeitskonflikt erklären.

Vera schlägt weniger Unterrichtsstunden vor

Am Montag hatte Vera für Lehrkräfte an Vertragsschulen eine geringere Zahl an Unterrichtsstunden vorgeschlagen. Außerdem schlug er vor, den Zuschlag für sechs Dienstjahre zu aktualisieren und Tutoren im neuen Bildungsabkommen an Vertragsschulen eine zusätzliche Arbeitsstunde zu geben.

Themen: Arbeitsmarkt · Bildung · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com