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Nautikverbände fordern mehr Meeresschutz an der Tramuntana

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Der Meeresschutz an der Serra de Tramuntana auf Mallorca könnte bis an die Küste ausgeweitet werden. Der Nautikverband Fanmed fordert dafür eine wissenschaftliche Prüfung. Am Dienstag wandte sich die Föderation an Landwirtschafts-, Fischerei- und Umweltminister Joan Simonet.

Archivo - Serra de Tramuntana.
Europa Press

Fanmed will klären lassen, ob die bisher mit der Tramuntana verbundene Meeresfläche ausreicht. Je nach Ergebnis der Studie soll die Regierung der Balearen eine Ausweitung des Schutzbereichs prüfen.

Schutz soll Berg, Küste und Meer verbinden

Die Tramuntana dürfe nicht nur vom Land aus betrachtet werden, erklärte Fanmed. Der Verband verweist auf die ökologische Verbindung zwischen Gebirge, Küste und Meer.

Mit dem Vorstoß fordert die Föderation eine gemeinsame Verwaltung von Land und Meer. Der Schutz von Ökosystemen solle dabei mit klaren Regeln für die Aktivitäten an der Küste verbunden werden.

Fanmed verlangt Mitsprache für Küstenorte

Der Nautiksektor wolle beim Schutz der Meeresumwelt nicht nur Nutzer sein, sondern aktiv mitwirken, teilte Fanmed mit. Wer an der Küste arbeite, könne Kenntnisse aus dem Alltag in die Planung künftiger Maßnahmen einbringen.

Als Beispiel nennt der Verband Sóller auf Mallorca. Für Fragen wie das Ankern oder das Festmachen von Booten brauche jeder Ort rechtlich geordnete und passende Lösungen. Fanmed verlangt deshalb, dass künftige Schutzmodelle die Bedürfnisse der Küstenorte und ihrer Bewohner berücksichtigen.

Themen: Meer & Küste · Landwirtschaft · Sóller

Quelle: Europa Press / Mallorca.com