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Playa de Palma: Polizei stoppt Bande nach Messer-Attacken

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Straßenverkäufer in Playa de Palma halfen Touristen bei mutmaßlichen Raubüberfällen – und wurden nach Angaben der Polizei selbst bedroht, geschlagen, gebissen und teils mit Messern attackiert. Die Nationalpolizei hat sieben mutmaßliche Mitglieder einer kriminellen Gruppe festgenommen. Die Taten sollen sich seit Mai in Playa de Palma auf Mallorca ereignet haben.

Agente de la Policía Nacional en Playa de Palma
Europa Press

Die Verdächtigen sollen sich zwischen den Straßenverkäufern versteckt und Touristen angesprochen haben, um sie zu bestehlen. Laut Polizei setzten sie bei den Raubüberfällen auch gefährliche Gegenstände und Gewalt ein. Verkäufer aus dem senegalesischen Kollektiv griffen demnach ein, halfen den Opfern und versuchten, die Diebstähle zu verhindern.

Gewalt gegen Helfer

Darauf soll die Gruppe mit Drohungen, Nötigung und Angriffen auf die Straßenverkäufer reagiert haben. Einige der mutmaßlichen Angreifer sollen ihre Opfer gebissen und mit Messern verletzt haben.

Die Ermittlungen begannen nach Gesprächen mit Vertretern des senegalesischen Kollektivs, Anzeigen von dessen Mitgliedern und Aussagen bestohlener Touristen. Die Kriminalpolizei identifizierte die Verdächtigen und setzte gemeinsam mit der Einsatzgruppe der Bürgersicherheit nächtliche Einsätze an, weil die Gruppe laut Polizei vor allem dann aktiv gewesen sein soll.

Richter verhängt Annäherungsverbote

Die sieben Beschuldigten stehen im Verdacht, einer kriminellen Gruppe anzugehören sowie Drohungen, Nötigung und Körperverletzung begangen zu haben. Die Justiz ordnete für die Festgenommenen unterschiedliche Annäherungsverbote für Playa de Palma an.

Der Hotelierverband von Playa de Palma will sich nach Angaben der Polizei über seinen Anwalt als Nebenkläger in das Verfahren einschalten.

Themen: Polizei · Demonstrationen · Tourismus · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com