Mallorca: Angeklagter gesteht tödliche Messerattacke
In einem Park bei Can Pastilla auf Mallorca trafen Polizisten den blutverschmierten Angeklagten nach einem Autounfall an. „Ich habe sie getötet“, sagte der Mann nach Aussage eines Beamten. Am Montag, 5. Oktober 2026, schilderte der Polizist die Begegnung im Prozess um den Tod von María del Rosario vor dem Provinzgericht in Palma.
Was die Polizisten am Tatort fanden
Der Angeklagte habe ihm gesagt, er habe während der Fahrt auf seine Partnerin eingestochen und deshalb einen Unfall verursacht, berichtete ein Beamter der Lokalpolizei von Palma. Ein anderer Polizist fand die Frau im Fußraum des Beifahrersitzes. Im Auto entdeckten die Ermittler das meiste Blut auf dem Beifahrersitz; das Messer lag unter einem Pedal auf der Fahrerseite.
Eine Polizistin, die bei der Obduktion dabei war, beschrieb Verletzungen an Kopf, Hals, Brust, Rücken und Händen. Die Jugularvene, eine Halsvene, und beide Lungen waren durchstochen.
Tochter bei Unfall leicht verletzt
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatte der Mann María del Rosario im Dezember 2024 überredet, mit ihm die gemeinsame kleine Tochter abzuholen. Die Frau ließ auf seine Bitte hin ihr elektronisches Überwachungsarmband zu Hause. Deshalb löste es keinen Alarm aus, wie Polizisten vor Gericht erklärten.
Auf dem Weg durch Can Pastilla soll der Mann bis zu 66-mal auf seine Partnerin eingestochen haben. Nach ihrem Tod verursachte er mit dem Auto mehrere Unfälle. Die Tochter erlitt dabei leichte Verletzungen. Aufzeichnungen von Sicherheitskameras und Daten eines elektronischen Kontrollgeräts verorten den Angeklagten nach Angaben der Ermittler am Tatort. Ihm drohen 27 Jahre Haft.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com