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PSIB warnt vor fehlenden Mietbeihilfen für 2.500 Familien

Die PSIB warnt, dass in der noch offenen Ausschreibung für Mietbeihilfen 2025 rund 2.500 Familien auf den Balearen wegen eines unzureichenden Budgets leer ausgehen könnten. Der sozialistische Abgeordnete Llorenç Pou forderte die Wohnungs-, Raumordnungs- und Mobilitätsbehörde der Balearen am Montag in Palma auf, die Mittel auf mindestens acht Millionen Euro zu erhöhen.

Archivo - El diputado del PSOE Llorenç Pou i Garcías.
Europa Press

Nach Angaben der PSIB sollen damit alle Anträge berücksichtigt werden, die die Voraussetzungen erfüllen. Für die Ausschreibung 2026 verlangte Pou zudem eine erhebliche Erhöhung der Mittel um 15 Millionen Euro. Als Grund nannte er die erwartete steigende Zahl von Antragstellern, weil die Obergrenze für Mieten bei 1.200 Euro pro Monat liegen werde.

Verweis auf die Ausschreibung 2024

Die Sozialisten erklärten, bereits 2024 seien nach Angaben der Regierung der Balearen mehr als 2.100 Familien trotz erfüllter Voraussetzungen ohne Mietbeihilfe geblieben. Dies habe 35 Prozent der Anträge entsprochen; Ursache sei das nicht ausreichende Budget gewesen.

Diese Lage könne sich nach Einschätzung der PSIB 2025 wiederholen. Die Partei kritisierte, dass die Regierung der Balearen die eigenen Mittel für die Mietbeihilfen gegenüber der vorangegangenen Legislaturperiode nicht erhöht habe, obwohl die Mietpreise deutlich gestiegen seien.

Kritik an der Finanzierung

Die Ausschreibung für Mietbeihilfen liegt nach Darstellung der PSIB in der ausschließlichen Zuständigkeit der Regierung der Balearen. Ein Teil der Finanzierung stammt jedoch von der spanischen Zentralregierung.

Die PSIB erklärte, die Mittel aus Madrid seien gestiegen, während die Regierung der Balearen ihren eigenen Fonds nicht um zusätzliche Mittel aufgestockt habe. Die Partei forderte deshalb eine höhere Ausgangsfinanzierung für die laufende Ausschreibung.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com