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Palma mit 4,4 Prozent Mietrendite am unteren Ende

Palma auf Mallorca hat im Juli mit 4,4 Prozent die drittniedrigste Bruttorendite bei der Vermietung von Wohnungen unter den spanischen Provinzhauptstädten erzielt. Nur San Sebastián mit 3,9 Prozent und Girona mit 4,3 Prozent lagen darunter, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Plattform pisos.com hervorgeht.

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Europa Press

Der Wert für Palma liegt deutlich unter dem landesweiten Durchschnitt von 8,02 Prozent. Nach Angaben der Plattform verringern in Palma, San Sebastián und Girona die höheren Kosten für den Erwerb einer Wohnung die Rendite einer Investition.

Bundesweiter Durchschnitt bei 8,02 Prozent

In Spanien kostete eine typische Wohnung mit 100 Quadratmetern im Juli im Schnitt 221.580 Euro oder 2.462 Euro pro Quadratmeter. Die durchschnittliche Monatsmiete lag bei 1.482 Euro.

Daraus ergaben sich jährliche Bruttoeinnahmen von 17.784 Euro und eine Bruttorendite von 8 Prozent. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres stieg dieser Wert um 0,5 Prozent.

Unterschiede zwischen lokalen Wohnungsmärkten

Tarragona mit 8 Prozent, Sevilla mit 7,7 Prozent und Huesca mit 7,4 Prozent zählten laut Bericht zu den Städten mit den wettbewerbsfähigsten Preisen. Weitere genannte Städte waren Jaén mit 7,3 Prozent, Castellón mit 7,1 Prozent sowie Murcia, Segovia, Almería, Córdoba und Ávila mit jeweils 7 Prozent.

Ferran Font, Studienleiter von pisos.com, verwies auf eine strukturelle Anspannung des Mietmarkts. Einer steigenden Nachfrage stehe weiterhin ein unzureichendes Angebot gegenüber. Die Unterschiede zwischen den Städten spiegelten nach seiner Einschätzung die jeweiligen lokalen Marktdynamiken wider.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik · Wirtschaft · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com