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Ibiza stärkt Notfunk: 87,2 Prozent der Insel versorgt

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf Ibiza erreicht das Notfunknetz TetraIB jetzt 87,2 Prozent des Inselgebiets. Sieben neue Antennen verbessern seit Beginn des aktuellen Ausbauprojekts die Verbindung für Polizei, Feuerwehr, den Notruf 112, Gesundheitsdienste, den Zivilschutz und Ibanat. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Finanzen und Innovation am 6. September mit.

El Govern refuerza la cobertura de la red de comunicaciones de emergencias en Eivissa
Europa Press

Die territoriale Abdeckung liegt damit 17,4 Prozent über dem Stand zu Projektbeginn. In bewohnten Gebieten funktioniert das Netz laut Ministerium im Freien zu 96 Prozent, in Gebäuden zu 87 Prozent. Gerade innerhalb von Gebäuden sei der Ausbau technisch anspruchsvoll, weil Funksignale beim Durchdringen von Strukturen und Bauwerken an Stärke verlieren.

Mehr Leistung als zunächst geplant

Anfang 2025 sah die Planung vor, die damals sieben Stationen auf 21 auszubauen und so eine territoriale Abdeckung von knapp 89 Prozent zu erreichen. Jetzt erreicht das Netz mit 14 aktiven Stationen bereits 87,2 Prozent der Insel.

Die neuen Anlagen senden laut Govern mit mehr Leistung als zunächst vorgesehen. Zudem seien die Standorte so ausgewählt worden, dass jede zusätzliche Station die Versorgung möglichst stark verbessert.

Berge und Täler erschweren den Funk

Bei der Standortwahl berücksichtigte das Govern die Berge, Täler, verstreuten ländlichen Gebiete und die zerklüftete Küste Ibizas. Diese Bedingungen hatten die Funkversorgung auf der Insel besonders kompliziert gemacht.

Der Ausbau soll Einsatzkräfte bei Notfällen schneller, sicherer und effektiver koordinieren. Er gehört zum strategischen Projekt des Govern, das TetraIB im gesamten Archipel modernisiert und erweitert. Dafür stehen insgesamt 13 Millionen Euro bereit, die auch aus europäischen Feder-Mitteln mitfinanziert werden.

Themen: Polizei

Quelle: Europa Press / Mallorca.com