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Palma: Einkommenslücke steigt 2023 um 1,2 Prozent

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

In Palma de Mallorca wächst die Einkommensungleichheit 2023 um 1,2 Prozent. Der Gini-Index der Stadt liegt bei 0,5046 und damit über den Werten von Calvià und Eivissa. Auf den Balearen steigt die Ungleichheit in den untersuchten Gemeinden insgesamt um 0,7 Prozent.

Archivo - Sede Del Ayuntamiento de Madrid.
Europa Press

Das geht aus einer Studie der Fundación de Estudios de Economía Aplicada (Fedea) hervor. Sie wertet den Gini-Index für die Einkommen in 40 Gemeinden der Balearen aus. Ein Wert von null steht dabei für perfekte Gleichheit, ein Wert von eins für totale Ungleichheit.

Es Mercadal senkt den Wert deutlich

Es Mercadal verzeichnet mit minus 37,1 Prozent den stärksten Rückgang der Einkommensungleichheit. In Es Castell wächst sie laut Studie dagegen am stärksten: um 47,9 Prozent.

Den höchsten Gini-Wert auf den Balearen erreicht Sant Joan de la Labritja mit 0,6360. Es folgen Algaida mit 0,6185 und Fomentera mit 0,6160. Die geringsten Einkommensunterschiede weist Binissalem mit 0,3837 auf, vor Es Mercadal mit 0,4316 und Capdepera mit 0,4452.

Palma liegt vor Calvià und Eivissa

Unter den Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern hat Palma de Mallorca mit 0,5046 die größte Einkommenslücke. Calvià folgt mit 0,5038, der Wert sank dort seit 2022 allerdings um 15,4 Prozent. In Eivissa liegt der Index bei 0,4998 und ging um 4 Prozent zurück.

Die durchschnittlichen Einkünfte der Steuerpflichtigen auf den Balearen lagen 2023 bei knapp 27.100 Euro. Pro Einwohner betrug das durchschnittliche Einkommen rund 14.000 Euro.

Themen: Politik · Wirtschaft · Sant Joan · Algaida · Binissalem · Capdepera · Palma · Calvià

Quelle: Europa Press / Mallorca.com