Palma XXI: Neue Chefin fordert eine Stadt zum Wohnen
Die Wohnungsfrage rückte am Dienstag beim zehnjährigen Jubiläum von Palma XXI in den Mittelpunkt. Maria del Mar Socias übernahm bei dem Treffen im Estudi General Lul·lià in Palma auf Mallorca den Vorsitz der Vereinigung von Jaume Garau. Die bisherige Vizepräsidentin sieht den Zugang zu Wohnraum als eine der wichtigsten Herausforderungen der Stadt.
Wohnen als Herausforderung
Socias sagte, Palma XXI habe beobachtet, wie sich die Gentrifizierung vom Zentrum in weitere Stadtviertel ausgebreitet habe. Die Stadt müsse wieder vor allem für die Menschen gedacht sein, die dort leben. „Palma muss eine Stadt zum Wohnen sein“, betonte sie laut einer Mitteilung der Vereinigung.
Zehn Jahre Blick auf Palma
Garau erinnerte daran, dass Palma XXI 2016 gegründet wurde. Schon damals seien der Einfluss des Tourismus und Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohnraum sichtbar geworden. Auch Mobilität, öffentlicher Raum und die Folgen des Klimawandels beschäftigten die Vereinigung. Viele dieser Entwicklungen hätten sich seitdem verstärkt, sagte Garau.
Bei der Jubiläumsfeier ernannte Palma XXI zudem Tina Codina zum Ehrenmitglied. Die Vereinigung würdigte damit ihre Arbeit im Kulturbereich und für gemeinschaftliche Projekte.
Themen: Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com