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Mehr Pateras vor Formentera: Rettung soll stärker werden

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Vor Formentera soll die Seenotrettung mehr Kapazität bekommen. Verkehrsminister Óscar Puente erklärte am Dienstag, 8. September 2026, in Madrid, die Regierung wolle den Dienst wegen der deutlich gestiegenen Zahl von Pateras vor den Balearen weiter stärken. Pateras sind die Boote, mit denen Menschen die balearische Küste erreichen.

El ministro de Transportes y Movilidad Sostenible, Óscar Puente, interviene durante una sesión plenaria en el Senado, a 8 de septiembre de 2026, en Madrid (España).
Europa Press

Puente zufolge hat Salvamento Marítimo, der spanische Seenotrettungsdienst, im Sommer 2026 auf Formentera sechs Einsätze gezählt. Alle im Küstenumfeld der Balearen entdeckten Boote mit Migranten seien versorgt worden, sagte der Minister.

Dauerhafte Rettungsbasis auf Formentera

Auf Formentera arbeitet bereits ein permanenter Einsatzapparat, den das Rettungs-Koordinierungszentrum der Balearen steuert. Das Zentrum überwacht den Schiffsverkehr im Archipel und verfügt über verschiedene Rettungsboote und weitere Mittel.

Seit 2025 kamen nach Angaben Puentes schrittweise weitere Ressourcen hinzu: ein Boot, ein Helikopter vom Typ Helimer für das gesamte Umfeld der Inseln sowie ein großer Schlepper. Besonders im Sommer 2025 sei die Ausstattung verstärkt worden.

Regierung verspricht weitere Kapazitäten

Puente bewertete den Einsatz der Seenotrettung im Sommer 2026 auf Formentera und im gesamten Archipel als „hoch positiv“. Die Balearen würden bei der Verstärkung des öffentlichen Dienstes keine Ausnahme sein, sagte er.

Das Ministerium und die spanische Regierung wollten die Kapazität so auslegen, dass alle Warnungen und humanitären Notfälle stets und möglichst mit Reserven bewältigt werden können. Puente dankte zudem den rund 1.500 Beschäftigten von Salvamento Marítimo für ihren Einsatz während der Sommersaison.

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Themen: Seenot & Rettung · Migration · Verkehr · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com