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PISA-Tiefstand: Regierung will Spaniens Werte drehen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Spaniens 15-Jährige erzielen im PISA-Test 2025 in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften die schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der OECD-Studie. Die Regierung in Madrid will diesen PISA-Tiefstand nach eigenen Angaben mit Kooperationsprogrammen wieder drehen.

Rueda de prensa del Consejo de Ministros
Europa Press

Regierungssprecherin und Migrationsministerin Elma Saiz sagte nach dem Ministerrat, das Ergebnis gefalle der Regierung nicht. Die Verbesserung hänge auch von der Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen ab.

Schwache Werte in allen drei Fächern

PISA bewertet Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Getestet wurden 2025 Schülerinnen und Schüler, die mit dem Lehrplan der Bildungsreform LOMLOE ausgebildet wurden. Diese Reform hatte die Regierung von Pedro Sánchez Ende 2020 beschlossen.

Saiz betonte, dass die Ergebnisse auch international in allen bewerteten Fächern zurückgingen. Es sei deshalb zu einfach, die LOMLOE allein für die Resultate verantwortlich zu machen.

Streit um Geld für Förderprogramme

Als Beispiel für fehlende Zusammenarbeit nannte Saiz Aragón. Dort standen 2024 für Programme zur Lesekompetenz und Mathematik 3 Millionen Euro bereit, ausgegeben wurde laut der Ministerin nichts.

2025 verfügte Aragón demnach über 9,2 Millionen Euro und setzte 3 Millionen Euro ein. Für 2026 stehen 6 Millionen Euro zur Verfügung, von denen 2 Millionen Euro ausgeführt wurden. Saiz kritisierte zudem Regionen unter Führung der Partido Popular, die mehr Finanzierung forderten, bereitgestellte Mittel für Bildung aber nicht vollständig nutzten.

Themen: Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com