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PP kritisiert Anstieg der Kriminalität in Inca

Der Partido Popular (PP) in Inca auf Mallorca hat am 25. August einen nach eigenen Angaben deutlichen Anstieg der Kriminalität in der Gemeinde kritisiert. Die Partei wirft dem Regierungsteam ein Scheitern in der Sicherheitspolitik vor und fordert mehr Personal für die Lokalpolizei und die Guardia Civil.

Un coche de la Policía Local de Inca
Europa Press

Nach Angaben des PP sei die Zahl der registrierten Straftaten von 247 im Jahr 2025 auf 343 in diesem Jahr gestiegen. Das entspreche einem Zuwachs von 39 Prozent.

Verweis auf steigende Delikte

Die Vorsitzende des PP in Inca, Rosa Maria Tarragó, erklärte, die Zahlen bestätigten die seit Monaten erhobene Kritik ihrer Partei. Das Regierungsteam habe Warnungen über ein zunehmendes Unsicherheitsgefühl der Bürger bislang als bloße Wahrnehmung zurückgewiesen.

Als besonders gestiegen bezeichnete der PP Schlägereien, Körperverletzungen, Delikte gegen die sexuelle Freiheit, Raubdelikte und Diebstähle. Die Partei sieht darin die Notwendigkeit, kurzfristig Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit zu ergreifen.

Forderung nach mehr Einsatzkräften

Der PP verlangt eine sofortige Aufstockung der Lokalpolizei, um die Präsenz auf den Straßen sowie Prävention und Reaktion auf Straftaten zu verbessern. Zudem fordert die Partei von der spanischen Regierung zusätzliche Einsatzkräfte für die Kaserne der Guardia Civil in Inca.

Tarragó würdigte zugleich die tägliche Arbeit der Sicherheitskräfte und rief die Bevölkerung dazu auf, Straftaten anzuzeigen. Ohne Anzeigen gebe es keine Daten, mit denen zusätzlicher Personal- und Materialbedarf gegenüber den Verwaltungen begründet werden könne.

Themen: Polizei · Politik · Inca

Quelle: Europa Press / Mallorca.com